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Fachinformation zu gyno-Tardyferon®:Pierre Fabre Pharma SA
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Pharmakokinetik

Absorption/Distribution
Eisen:
Oral verabreichtes, lösliches Eisen, wie es in gyno-Tardyferon vorliegt, wird hauptsächlich im Duodenum und proximalen Jejunum absorbiert.
Die Absorptionsverhältnisse hängen vom Eisenstatus der Patientin und von der Einnahmeart (nüchtern, 2 Std. vor der Mahlzeit, zu den Mahlzeiten) ab.
Bei praxisgerechter Einnahme (kurz vor/mit den Mahlzeiten) ist die Eisenaufnahme aus gyno-Tardyferon gemessen am Serumspiegel höher als bei unverzögerter Eisenfreisetzung ohne Mucoproteose.
Nach Gabe von 2 Depot-Dragées gyno-Tardyferon täglich (160 mg Fe2+) unmittelbar vor dem Essen bei anämischen Probanden mit leerem Eisenspeicher (Serumferritin < 10 g/l) stiegen die Serumeisenkonzentrationen kontinuierlich an und erreichten nach 4 Stunden maximale Werte.
Für die Beurteilung der Bioverfügbarkeit ist jedoch die Verwertung des oral zugeführten Eisens, d.h. der Anteil des im Hämoglobin eingelagerten Eisens aus gyno-Tardyferon, entscheidend. Mit 54Fe markiertem Tardyferon wurde dieser Anteil unter therapeutischen Bedingungen mit 25% bestimmt und liegt damit einem theoretisch erreichbaren Maximalwert nahe.
Die Eisenresorption hängt stark vom Grad des Eisenmangels ab. Sie ist bei niedrigen Hämoglobinwerten und geringer Füllung der Eisenspeicher am grössten und nimmt mit zunehmender Normalisierung dieser Parameter ab. Sie kann auch durch hohe Eisendosen nicht über die maximale Transportkapazität der Transportproteine hinaus gesteigert werden, jedoch durch die gleichzeitige Einnahme gewisser Nahrungsmittel und Arzneimittel beeinträchtigt werden (siehe "Interaktionen").
Im Blut werden Eisenionen, an Transferrin gebunden, an den Ort ihres Verbrauchs transportiert. In Leber, Milz und Knochenmark wird Eisen als Ferritin gespeichert.
Folsäure:
Die Folsäure wird aus dem Dragéeüberzug vor allem im Dünndarm, speziell im Duodenum und Jejunum, rasch und nahezu ungehindert resorbiert. Mit einem Depot-Dragée gyno-Tardyferon wird ein maximaler Folsäureanstieg von 43,7 ± 25,6 ng/ml nach 99 Min. erreicht, bei 2 Depot-Dragées ergibt sich ein doppelt so hoher Folsäureanstieg.
Metabolismus/Elimination
Von dem durch Abbau von Hämoglobin freigesetzten Eisen (20 - 30 mg täglich) wird nur ein geringer Teil (1 - 2 mg täglich, hauptsächlich mit den Fäzes) ausgeschieden. Der weitaus grösste Teil wird vom Körper wieder verwendet, hauptsächlich zur Hämoglobinsynthese.
Eisen und Folsäure passieren die Plazentaschranke und treten in geringen Mengen in die Muttermilch über.

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