Wirkstoff: Finasteridum.
Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto.
Filmtabletten zu 5 mg Finasterid.
Benigne symptomatische Prostatahyperplasie.
Die empfohlene Dosierung beträgt eine Filmtablette Finasterid 5 Helvepharm (5 mg Finasterid) täglich, vor, während oder nach einer Mahlzeit.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Niereninsuffizienz
Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich, da Studien bei Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz (bis hinunter zu einer Kreatinin-Clearance von 9 ml/min/1,73 m²) keinerlei Hinweise auf eine relevante Veränderung der Kinetik von Finasterid erbrachten.
Daten bei Leberinsuffizienz sind nicht vorhanden.
Geriatrie
Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Die Elimination von Finasterid ist bei über 70-jährigen nur geringfügig vermindert.
Kinder
Finasterid 5 Helvepharm ist nicht indiziert bei Kindern.
Finasterid 5 Helvepharm ist für Frauen und Kinder nicht indiziert.
Finasterid 5 Helvepharm ist kontraindiziert:
Bei Überempfindlichkeit gegen irgendeine Komponente des Präparats.
In der Schwangerschaft: bei bestehender oder möglicher Schwangerschaft (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»: «Finasterid-Exposition» und «Schwangerschaft/Stillzeit»).
Patienten mit grossem Restharnvolumen und/oder schwerwiegend eingeschränktem Harnfluss sollten sorgfältig auf eine obstruktive Uropathie (akute oder chronische Harnverhaltung) überwacht werden.
Beim Absetzen von Finasterid 5 Helvepharm kann sich die Prostata wieder auf die Grösse vor der Behandlung zurückentwickeln. Deshalb sollten die Patienten entsprechend auf das Wiederauftreten von symptomatischer BPH überwacht werden.
Finasterid-Exposition
Finasterid 5 Helvepharm Filmtabletten sind beschichtet und damit wird der Kontakt mit dem Wirkstoff bei normaler Handhabung verhindert, ausgenommen die Filmtabletten sind zerdrückt oder zerbrochen. Frauen sollten keine zerdrückten oder zerbrochenen Finasterid 5 Helvepharm Filmtabletten handhaben, wenn sie schwanger sind oder schwanger werden könnten wegen der möglichen Absorption von Finasterid und des möglichen Risikos für einen männlichen Fetus (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
Wirkung auf PSA und Prostatakarzinomdetektion
Bei Patienten mit Prostatakrebs, welche mit Finasterid behandelt wurden, wurde bis heute kein klinischer Nutzen beobachtet. Patienten mit BPH und erhöhten PSA-Werten wurden in kontrollierten klinischen Studien mit wiederholten PSA-Tests und Prostatabiopsien überwacht. In diesen BPH-Studien beeinflusste Finasterid 5 Helvepharm die Rate der Prostatakarzinomerkennung nicht. Zwischen Finasterid und Placebo gab es beim Auftreten von Prostatakarzinomen keinen signifikanten Unterschied.
Es wird empfohlen, vor Therapiebeginn mit Finasterid 5 Helvepharm und regelmässig während der Behandlung digitale Rektaluntersuchungen wie auch andere Abklärungen zur Erkennung von Prostatakrebs durchzuführen. Auch die Serum-PSA-Bestimmung wird zur Prostatakrebserkennung benutzt.
Finasterid bewirkt eine Abnahme der PSA-Konzentrationen im Serum um ca. 50% in Patienten mit BPH, dies auch in Gegenwart von Prostatakrebs. Diese Senkung ist über den gesamten Bereich der PSA-Werte erkennbar, das Ausmass kann individuell variieren. Die Analyse der PSA-Daten von mehr als 3000 Patienten in der doppelblinden, placebo-kontrollierten 4-Jahres-Studie (PLESS) bestätigte, dass bei Patienten, die 6 Monate oder länger mit Finasterid behandelt wurden, üblicherweise PSA-Werte im Vergleich zu den Normwerten unbehandelter Männern verdoppelt werden müssen.
Jegliche andauernde Erhöhung von PSA-Werten bei Patienten unter Therapie mit Finasterid 5 Helvepharm sollte sorgfältig evaluiert werden, einschliesslich der Möglichkeit fehlender Compliance im Hinblick auf die Behandlung mit Finasterid 5 Helvepharm.
Der Prozentanteil von freiem PSA (Verhältnis frei/Gesamt-PSA) wird durch Finasterid nicht signifikant gesenkt. Das Verhältnis von freiem zu Gesamt-PSA bleibt auch unter dem Einfluss von Finasterid konstant. Wenn der Prozentanteil von freiem PSA zur Erkennung eines Prostatakarzinoms verwendet wird, ist keine Anpassung des Wertes notwendig.
Beim Menschen wurden Propranolol, Digoxin, Glibenclamid, Warfarin, Theophyllin und Phenazon auf ihre möglichen Interaktionen
mit Finasterid überprüft. Dabei wurden keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen beobachtet. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Finasterid die arzneistoffmetabolisierenden Enzyme des Cytochrom-P450-Systems beeinträchtigt.
Andere gleichzeitige Behandlungen
Obschon keine spezifischen Interaktions-Studien durchgeführt wurden, wurde Finasterid in klinischen Studien gleichzeitig mit ACE-Inhibitoren, Acetaminophen, Acetylsalicylsäure, Alpha-Blockern, Beta-Blockern, Calcium-Antagonisten, Nitrat-Herzmitteln, Diuretika, H 2-Antagonisten, HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren, nichtsteroidhaltigen Entzündungshemmern, Chinolonen und Benzodiazepinen ohne Hinweis auf klinisch relevante Interaktionen verabreicht.
Es gibt keine Indikation von Finasterid 5 Helvepharm bei Frauen. Wird von einer Schwangeren Finasterid 5 Helvepharm eingenommen, könnte es aufgrund des Wirkmechanismus bei einem männlichen Fetus zu Anomalien der äusseren Geschlechtsorgane kommen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Präklinische Daten»).
Da Finasterid 5 Helvepharm bei Frauen nicht indiziert ist, ist nicht bekannt, ob Finasterid in die Muttermilch übergeht.
Zur Übertragung von Finasterid aus dem Sperma auf den Fötus sind keine Daten vom Menschen bekannt (siehe «Präklinische Daten»).
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Finasterid 5 Helvepharm die Fahrtüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt.
In der PLESS-Studie, einer placebo-kontrollierten Studie von 4 Jahren Dauer, wurden 3040 Patienten bezüglich Sicherheit
ausgewertet. Die folgenden Nebenwirkungen wurden vom Untersucher als möglicherweise, wahrscheinlich oder sicher auf das Arzneimittel zurückgeführt und traten mit einer Häufigkeit von mehr als 1% und häufiger als unter Placebo über die Dauer von 4 Jahren auf:
Die Häufigkeitsangaben der unerwünschten Wirkungen sind nach folgender Einteilung aufgeführt: Sehr häufig (>1/10), häufig (>1/100, <1/10), gelegentlich (>1/1'000, <1/100), selten (>1/10'000, <1/1'000) und sehr selten (<1/10'000).
Jahr 1 Jahr 2-4
Finasterid Placebo Finasterid Placebo
5 mg 5 mg
Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und
der Brust
Impotenz 8,1% 3,7% 5,1% 5,1%
Ejakulations-
störungen 0,8% 0,1% 0,2% 0,1%
Verringerte
Ejakulatmenge 3,7% 0,8% 1,5% 0,5%
Brust-
vergrösserung 0,5% 0,1% 1,8% 1,1%
Brustempfind-
lichkeit 0,4% 0,1% 0,7% 0,3%
Psychische Störungen
Verminderte
Libido 6,4% 3,4% 2,6% 2,6%
Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzell-
gewebes
Hautausschlag 0,5% 0,2% 0,5% 0,1%Bei den placebo-kontrollierten Phase III-Einjahresstudien und der 5-Jahresverlängerung (853 Patienten über 5-6 Jahre) wurdePostmarketing Erfahrung
Die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien und/oder nach der Markteinführung von Finasterid beobachtet:
Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: Pruritus, Urtikaria.
Störungen des Immunsystems
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen inklusive Schwellung von Lippen und Gesicht.
Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und der Brust
Selten: Hodenschmerzen.
Langzeitdaten
In einer placebokontrollierten Studie über 7 Jahre bei 18'882 gesunden Männer mit einem Mindestalter von 55 Jahren, normaler digitaler Rektaluntersuchung und PSA Werten von 3,0 ng/ml oder weniger, wurde bei 9060 auswertbaren Prostatabiopsien ein Prostatakarzinom in 18,4% unter Behandlung mit Finasterid 5 mg und in 24,4% der Placebogruppe gesehen. In der Finasteridgruppe war die Diagnose eines Prostatakarzinoms mit einem höheren histologischen Grad (Gleason Stadium von 7-10) häufiger (6,4% vs. 5,1%). Zusätzliche Analysen deuten darauf hin, dass das vermehrte Auftreten eines Prostatakarzinomes mit höherem histologischen Grad, beobachtet in der mit Finasterid behandelten Gruppe, durch einen Detektionsbias erklärt werden
kann und zwar aufgrund der Wirkung von Finasterid auf das Prostatavolumen. Die klinische Signifikanz dieser Gleason 7-10 Daten
ist unbekannt.
Ein Zusammenhang einer Langzeitanwendung von Finasterid und Brustkrebs beim Mann ist zur Zeit unbekannt. Während einer 4 bis 6 Jahre dauernden Placebo- und Vergleichsubstanzkontrollierten Studie mit 3047 Männern gab es 4 Fälle von Brustkrebs bei Männern, die mit Finasterid behandelt wurden, und keinen Fall bei Männern, die nicht mit Finasterid behandelt wurden. Während der 4 Jahre dauernden placebokontrollierten PLESS Studie bei 3040 Männern gab es 2 Fälle von Brustkrebs bei Männern, die mit Placebo behandelt wurden und keinen Fall bei Männern mit Finasterid. Während einer 7 Jahre dauernden placebokontrollierten Studie, die 18'882 Männer umfasste, gab es einen Fall von Brustkrebs bei Männern mit Finasterid und einen Fall bei Männern mit Placebo.
Einzeldosen bis zu 400 mg Finasterid und fortgesetzte Verabreichung von bis zu 80 mg täglich über 3 Monate blieben beim Menschen ohne Nebenwirkungen.
Eine Empfehlung zur spezifischen Behandlung einer Überdosierung von Finasterid 5 Helvepharm kann nicht gegeben werden.
ATC-Code: G04CB01
Finasterid 5 Helvepharm (Finasterid), ein synthetisches 4-Azasteroid, ist ein spezifischer, kompetitiver Hemmer der Typ-II 5 ?-Reduktase, eines intrazellulären Enzyms, welches die Umwandlung von Testosteron zum wirksameren Androgen Dihydrotestosteron (DHT) katalysiert. Bei der benignen Prostatahyperplasie (BPH) ist die Vergrösserung der Prostata abhängig von der Umwandlung von Testosteron zu DHT innerhalb der Prostata. Finasterid 5 Helvepharm reduziert das zirkulierende und das intraprostatische DHT. Finasterid hat keine Affinität zum Androgen-Rezeptor.
Finasterid 5 Helvepharm behandelt und kontrolliert die symptomatische benigne Prostatahyperplasie (BPH) und bewirkt die Prävention von urologischen Ereignissen, senkt das Risiko des Auftretens akuter Harnverhaltung und das Risiko für operative Eingriffe einschliesslich transurethraler Resektion der Prostata (TURP) und Prostatektomie. Finasterid 5 Helvepharm verkleinert die vergrösserte Prostata, verbessert den Harnfluss und verbessert die BPH-assoziierten Symptome.
In der Finasterid Langzeit- und Sicherheitsstudie (PLESS) wurde die Wirkung der Therapie mit Finasterid auf BPH-bedingte urologische Ereignisse (operative Eingriffe [transurethrale Resektion der Prostata bzw. Prostatektomie] oder Katheterisierung nach akuter Harnverhaltung) über 4 Jahre an 3016 Patienten mit mittleren bis schweren BPH-Symptomen ermittelt. In dieser doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Multizenter-Studie reduzierte die Behandlung mit Finasterid das Risiko aller urologischen Ereignisse um 51% und war mit einer deutlichen und andauernden Regression des Prostatavolumens, einer anhaltenden Steigerung der maximalen Harnflussrate und einer Verbesserung der Symptome assoziiert.
Eine Meta-Analyse der Jahresdaten von 7 doppelblind, placebo-kontrollierten Studien vergleichbaren Designs, die insgesamt 4491 Patienten mit symptomatischer BPH umfassten, zeigte, dass bei Patienten unter Behandlung mit Finasterid die Symptomverbesserung und der Grad der Verbesserung der Harnflussrate bei Patienten mit vergrösserter Prostata (ca. 40 cc und grösser) ausgeprägter war. Diese Studiendaten zeigen, dass Finasterid die Progression der BPH bei Männern mit einer vergrösserten Prostata rückgängig macht.
Die absolute Bioverfügbarkeit von Finasterid beträgt etwa 80% und wird durch Nahrungszufuhr nicht beeinflusst. Maximale Plasmakonzentrationen von Finasterid werden ca. zwei Stunden nach Einnahme erreicht, die Resorption ist nach 6-8 Stunden abgeschlossen. Die durchschnittliche Plasma-Eliminations-Halbwertszeit beträgt sechs Stunden. Die Proteinbindung beträgt ca. 93%. Die Plasma-Clearance beträgt ca. 165 ml/min und das Verteilungsvolumen 76 Liter.
Eine Mehrfachdosis-Studie zeigte eine langsame Akkumulierung kleinster Mengen von Finasterid. Bei einer täglichen Dosis von 5 mg betragen die Steady-state Plasma-Konzentrationen ca. 8-10 ng/ml und bleiben stabil.
Die maximale Plasma-Konzentration (C max ) bei einer täglichen Dosis von 5 mg betrug für 45- bis 60-jährige Patienten 46,2 ng/ ml und für 70-jährige Patienten 48,4 ng/ml.
Die minimale Plasma-Konzentration (C min ) bei einer täglichen Dosis von 5 mg betrug für 45- bis 60-jährige Patienten 6,2 ng/ml und für 70-jährige Patienten 8,1 ng/ml.
Obwohl bei Männern, die über eine 7- bis 10-Tages-Periode mit Finasterid behandelt wurden, Finasterid im Liquor nachgewiesen werden konnte, scheint sich die Substanz dort nicht präferentiell zu konzentrieren. Finasterid konnte auch in der Samenflüssigkeit von Probanden nachgewiesen werden, welche Finasterid 5 mg/Tag erhalten hatten. Die Menge von Finasterid in der Samenflüssigkeit entspricht weniger als 1/50-1/100 einer 5 mcg Finasterid Dosis, die keinen Effekt auf die zirkulierenden DHT-Spiegel bei Männern hatte.
Nach oraler Verabreichung von 14 C-Finasterid wurden 39% der Dosis mit dem Urin in Form von Metaboliten ausgeschieden (im Urin wurde praktisch kein unverändertes Finasterid ausgeschieden) und 57% der Gesamtdosis wurden mit den Fäzes ausgeschieden. In dieser Studie wurden zwei Metaboliten von Finasterid identifiziert, die nur eine geringe Hemmwirkung auf die 5?-Reduktase aufweisen.
Mit zunehmendem Alter verringert sich die Eliminationsrate geringfügig und die Halbwertszeit verlängert sich von einem Durchschnittswert von ca. sechs Stunden bei 18- bis 60-jährigen bis auf ca. acht Stunden bei über 70-jährigen Männern. Diese Befunde sind ohne klinische Relevanz und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
Bei Patienten mit chronischer Nierenschädigung, deren Kreatinin-Clearance zwischen 9 und 55 ml/min/1,73 m² lag, war die
Verfügbarkeit von 14 C Finasterid vergleichbar mit jener bei gesunden Probanden. Auch bei der Proteinbindung gab es keine Unterschiede. Ein Teil der Metaboliten, die normalerweise mit dem Urin ausgeschieden werden, wurde mit den Fäzes ausgeschieden. Die vermehrte Ausscheidung über die Fäzes kompensiert offenbar die verminderte Ausscheidung der Metaboliten über die Nieren. Eine Dosisanpassung bei nicht dialysepflichtigen Patienten mit Niereninsuffizienz ist nicht erforderlich.
Daten bei Leberinsuffizienz sind nicht vorhanden.
Die pränatale Finasterid-Exposition während der Organgenese führte bei der männlichen Ratte der F-1 Generation zu verkürztem Anogenitalabstand, Missbildungen der externen Genitalien, Hypospadien, transienten Mamillen und zur Abnahme des Prostatagewichts.
Die intravenöse Verabreichung von Finasterid bei graviden Rhesusaffen in so hohen Dosen wie 800 ng/d während der gesamten Zeit der embryonalen und foetalen Entwicklung ergab bei männlichen Foeten keine Missbildungen. Die verabreichte Dosis ist mindestens 60-120 mal höher als die höchste Schätzung bezüglich der Finasterid-Exposition schwangerer Frauen durch die Samenflüssigkeit von Männern die 5 mg/d einnehmen. Als Bestätigung der Relevanz des Rhesusmodells für die Entwicklung des menschlichen Foeten hatte die orale Verabreichung einer sehr hohen Dosis von Finasterid (2 mg/kg/d; dies entspricht dem 20-fachen der empfohlenen Dosis 5 mg/d für den Menschen oder dem ungefähr 1-2-Millionenfachen der höchsten Schätzung bezüglich der Finasterid-Exposition durch Samenflüssigkeit) bei graviden Affen Missbildungen am äusseren Genitale männlicher Foeten zu Folge. Es wurden keine anderen Missbildungen bei männlichen Foeten und keine Finasterid-bedingten Missbildungen bei weiblichen Foeten bei irgendeiner Dosierung des Arzneimittels beobachtet.
Beeinflussung diagnostischer Methoden
Bei der Beurteilung von PSA-Werten ist zu beachten, dass diese bei Patienten, welche mit Finasterid behandelt werden, erniedrigt sind (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» - «Wirkung auf PSA und Prostatakarzinomdetektion»).
Bezüglich anderer Laborparametern konnte kein Unterschied zwischen der Verum- und der Placebo-Gruppe festgestellt werden.
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Finasterid 5 Helvepharm ist in der Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.
58429 (Swissmedic).
Helvepharm AG, Frauenfeld.
Dezember 2007.