Am 14.10.2008 wurde Vectibix® (Panitumumab) für folgende Indikation zugelassen:
Indikation
,,Vectibix ist zur Monotherapie-Behandlung des EGFR (epidermal growth factor receptor)exprimierenden metastasierenden kolorektalen Karzinoms mit nicht-mutiertem (Wildtyp-) KRAS-Gen nach Versagen der Fluorpyrimidin-, Oxaliplatin- und Irinotecan-haltigen Chemotherapie indiziert."
Dosierung
Die empfohlene Dosierung von Vectibix beträgt 6 mg/kg Körpergewicht alle zwei Wochen als intravenöse (IV) Infusion über eine Infusionspumpe durch einen peripheren Venenkatheter oder Verweilkatheter unter Verwendung eines In-line-Filters für niedermolekulare Proteine mit Porengrösse 0,2 oder 0,22 Mikrometer. Die empfohlene Infusionsdauer beträgt ungefähr 60 Minuten.
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe. Bei Patienten, die unter einer interstitiellen Lungenerkrankung oder einer Lungenfibrose leiden (siehe ,,Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").
Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
(Auszüge) Wie mit anderen Inhibitoren des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR) kommt es als pharmakologische Wirkung bei nahezu allen (ungefähr 90%) der mit Vectibix behandelten Patienten zu unerwünschten Hauterscheinungen (siehe Abschnitt ,,Unerwünschte Wirkungen"), die mehrheitlich leicht bis mässig schwer sind. Unerwünschte Wirkungen (Auszüge) Der Vergleich des Sicherheitsprofils bei Panitumumab-Monotherapie von 920 Patienten (unabhängig vom KRAS-Typ) aus klinischen Studien mit dem Sicherheitsprofil von Panitumumab bei Patienten, deren Tumor Wildtyp-KRAS exprimiert (n = 123) ergibt insgesamt ähnliche Sicherheitsprofile. Die wesentlichen Unterschiede waren jedoch, dass Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Husten und Wachstum der Wimpern im Wildtyp-KRAS-Arm als sehr häufig (≥1/10) und dagegen bei Patienten unabhängig vom KRAS-Typ insgesamt als häufig (≥ 1/100 bis < 1/10) angegeben wurden. Eigenschaften/Wirkungen (Auszüge) Panitumumab bindet sich an die Ligandenbindende Domäne des EGFR und hemmt kompetitiv die von allen bekannten EGFR-Liganden induzierte Rezeptor-Autophosphorylierung. Die Bindung von Panitumumab an den EGFR führt zur Verlagerung des Rezeptors ins Innere der Zelle, Hemmung des Zellwachstums, Induktion der Apoptose und verminderten Produktion von Interleukin 8 und vaskulärem endothelialem Wachstumsfaktor. Die hier gemachten Angaben verstehen sich als Auszüge aus der Fachinformation. Detaillierte Angaben sind der Fachinformation zu entnehmen.
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