Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten- Haarzellen-Leukämie
- Kutanes T-Zell-Lymphom ( Mycosis fungoides und Sézary -Syndrom)
- Chronischmyeloische Leukämie im chronischen Stadium
- Kaposi-Sarkom bei AIDS-Patienten
- Adjuvante Therapie des operativ entfernten malignen Melanoms Stadium II nach AJCC (Dicke des Tumors nach Breslow > 1.5 mm; keine Lymphknoten- oder Fernmetastasen)
- Nierenzellkarzinom im fortgeschrittenen Stadium in Kombination mit Vinblastin
- Erstlinientherapie von nephrektomierten Patienten mit fortgeschrittenem und /oder metastasierendem Nierenzellkarzinom in Kombination mit Bevacizumab
Chronische Hepatitis C
Chronische, histologisch nachgewiesene Hepatitis C bei erwachsenen Patienten, bei denen HCV-Antikörper, HCV-RNA und erhöhte Serumspiegel der Aminotransferase (ALT) ohne Leberdekompensation vorliegen.
Die Wirksamkeit von Interferon alfa-2a bei der Behandlung von Rückfall-Patienten mit chronischer Hepatits C wird durch die Kombination mit Ribavirin erhöht.
Für die Kombinationsbehandlung ist die Arzneimittelinformation für Ribavirin zu beachten.
Für nicht vorbehandelte (Interferon-naive) Patienten liegt für die Kombination mit Ribavirin nur eine kleine offene Vergleichsstudie vor.
Chronische Hepatitis B
Roferon ist indiziert zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer Serokonversion bei Kaukasiern mit chronisch aktiver Hepatitis B ohne Leberdekompensation . Die chronisch aktive Hepatitis B muss durch eine Leberbiopsie, durch eine Transaminasenerhöhung (> 6 Monate) und durch Marker der Virusreplikation (HBV-DNA und HbeAg positiv) dokumentiert sein. Ein positiver Einfluss auf die Ausbildung einer Leberzirrhose oder eines hepatozellulären Karzinoms konnte nicht gezeigt werden.
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