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Fachinformation zu Nivaquine®:Sanofi-Aventis (Suisse) SA
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Schwangerschaft/Stillzeit

Chloroquin passiert die Plazentaschranke und geht auch zu geringen Anteilen in die Muttermilch über. In Tierversuchen und beim Menschen wurden Schädigungen der Föten dokumentiert (Visusverlust, Ototoxizität, Vestibularisdysfunktion), welche jedoch dosisabhängig zu sein scheinen. Bei der empfohlenen Dosierung zur Prophylaxe und Therapie der Malaria sind diese Effekte im Allgemeinen nicht zu erwarten, und die Einnahme von Nivaquine in der empfohlenen Dosierung scheint in der Schwangerschaft sicher zu sein. Da eine Malariaerkrankung in der Schwangerschaft ein erhebliches Risiko für den Fötus darstellt, ist die Gabe von Chloroquin als Prophylaxe oder zur Therapie in vielen Fällen indiziert.
Die Sicherheit bei Einnahme von hochdosiertem Nivaquine über eine längere Zeitdauer ist bei schwangeren Frauen nicht belegt. Hochdosiertes Nivaquine sollte während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn es ist klar notwendig.
Zur Behandlung der chronischen Polyarthritis soll Chloroquin während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden.
Die Konzentration von Chloroquin in der Muttermilch ist sehr klein; Risiken für Säuglinge bestehen bei längerer Stillzeit durch mögliche Kumulation des Wirkstoffes in der kindlichen Retina.
Obwohl Chloroquin in die Muttermilch übertritt, ist die Menge ungenügend, um dem Säugling irgendeinen Nutzen zu bringen; eine separate Prophylaxe für den Säugling ist deshalb erforderlich.

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