PharmakokinetikAbsorption
Ein Grossteil des eingenommenenLoperamidswird über den Darm absorbiert, doch aufgrund des ausgeprägten First-Pass-Effektes vonLoperamidliegt die systemische Verfügbarkeit nur bei rund 0,3%.
Maximale Plasmaspiegel werden ca. 4 Std. nach der Einnahme gemessen.
Distribution
Studien mit Ratten zeigten, dassLoperamideine grosse Affinität für die Darmwand besitzt und sich bevorzugt an die Rezeptoren in der longitudinalen Muskelschicht bindet.
Die Konzentration vonLoperamidim Blut ist für die Penetration ins Zentralnervensystem nicht ausreichend. Die Plasmaproteinbindung beträgt etwa 95%, hauptsächlichan Albumin.
Nicht-klinischen Daten zufolge istLoperamidein P-Glycoprotein-Substrat.
Auch bei langdauernder, regelmässiger Einnahme vonBinaldanin der empfohlenen Dosierung sind keine Anzeichen von Toleranz oder Kumulation beobachtet worden.
Metabolismus
Loperamidwird fast vollständig durch die Lebermetabolisiertund konjugiert mit der Galle ausgeschieden. Die oxidative N-Demethylierungist der wichtigsteAbbauwegvonLoperamidund wird hauptsächlich durch CYP3A4 und CYP2C8 herbeigeführt. Aufgrund des sehr hohen First-Pass-Effekts bleiben die Plasmaspiegel des unveränderten Arzneimittels extrem niedrig.
Elimination
UnverändertesLoperamidund die Hauptmetaboliten werden hauptsächlich mit den Fäzes ausgeschieden.Loperamidwird nicht mit dem Urin ausgeschieden. Die Plasmahalbwertszeit liegt zwischen 9 und 14 Std., im Mittel ungefähr bei 11 Stunden.
Kinder und Jugendliche
Es wurden keinepharmakokinetischenStudien anPädiatriepatientendurchgeführt. Man geht jedoch davon aus, dass diePharmakokinetikund die Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bei dieser Patientenpopulation ähnlich sind wie bei erwachsenen Patienten.
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