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Fachinformation zu Betnesol®:Alfasigma Schweiz AG
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Schwangerschaft, Stillzeit

Tierstudien haben unerwünschte Effekte auf den Foetus gezeigt (Teratogenität, Embryotoxizität o.a.), und es existieren keine kontrollierten Humanstudien.
Wie alle Glukokortikoide passiert auch Betamethason die Plazentaschranke. Bei einer längerdauernden Behandlung während der Schwangerschaft sind deshalb intrauterine Wachstumsstörungen nicht auszuschliessen, und bei einer Behandlung zum Ende der Schwangerschaft besteht für den Foetus das Risiko einer Atrophie der Nebennierenrinde. Daher sollte Betnesol, wie alle Kortikosteroide, während der Schwangerschaft – und besonders in den ersten drei Monaten - nur verabreicht werden, wenn es unbedingt erforderlich ist. Dabei sollte bei bestehender Indikation Prednisolon (oder Prednison) allen anderen (und insbesondere den fluorierten) Kortikosteroiden vorgezogen werden, da seine Plazentagängigkeit am geringsten ist. Die Patienten sollten informiert werden, bei einer vermuteten oder eingetretenen Schwangerschaft unbedingt den Arzt zu verständigen.
Es gibt Berichte über herabgesetzte Hormonspiegel bei Schwangeren während einer Glukokortikoid-Therapie; über deren Bedeutung ist aber nichts bekannt.
Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft mit höheren Dosen von Glukokortikoiden behandelt wurden, sollten sorgfältig auf Zeichen von Hypokortizismus und auf die Notwendigkeit einer ausschleichenden Substitutionsbehandlung überwacht werden.
Stillzeit:Es ist zu beachten, dass Betamethason in geringen Mengen in die Muttermilch übergeht und u.a. die NNR-Funktion und das Wachstum des Säuglings beeinträchtigen kann. Darum sollten Mütter unter Betnesol-Behandlung ihre Kinder nicht stillen.

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