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Fachinformation zu Uralyt-U®:Max Zeller Söhne AG
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Gal.Form/Ther.Gr.Zusammens.Eigensch.Pharm.kinetikInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Anw.einschr.Unerw.Wirkungen
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Eigenschaften/Wirkungen

Durch die orale Gabe von Alkalicitraten kann dosisabhängig eine Neutralisierung oder Alkalisierung des Harns erreicht werden. 1 g Uralyt-U bewirkt einen Anstieg des Urin-pH-Wertes um 0,2-0,3 Einheiten. Dadurch erhöht sich der Dissoziationsgrad und somit die Löslichkeit von Harnsäure bzw. von Cystin.
Die Litholyse von Harnsäuresteinen ist röntgenologisch nachgewiesen.
Für die Löslichkeit nierengängiger Zytostatika bestehen ähnliche Gesetzmässigkeiten. Es kann sowohl eine Korrelation zwischen der Aggressivität der Metaboliten (z.B. Oxazaphosphorin-Zytostatika) und der H-Ionen-Konzentration im Urin angenommen werden als auch eine pH abhängige Löslichkeit des Zytostatikums bzw. seiner Metaboliten im Urin (z.B. Methotrexat).
Bei der adjuvanten Gabe von Uralyt-U im Rahmen einer zytostatischen Therapie soll der Harn-pH-Wert mindestens pH 7,0 betragen, um uro- bzw. nephrotoxische Folgereaktionen ausreichend zu limitieren.
Bei der Porphyria cutanea tarda besteht ein Mangel an Uroporphyrinogendecarboxylase, die Uroporphyrin in Koproporphyrin überführt. Bei der metabolischen Alkalisierung soll einer Rückdiffusion des Koproporphyrins in den Nierentubuli vorgebeugt werden, so dass die Koproporphyrinclearance ansteigt. Als Folge der erhöhten Koproporphyrinexkretion soll die Synthese des Koproporphyrins aus Uroporphyrin verstärkt werden und damit ein Abfall zirkulierenden Uroporphyrins erreicht werden.

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