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Fachinformation zu Resonium® A:Sanofi-Aventis (Suisse) SA
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Interaktionen

Gleichzeitige Anwendung nicht empfohlen:
·Oral einzunehmende Arzneimittel: Resonium A kann potenziell andere oral eingenommene Arzneimittel binden und so deren Resorption im Gastrointestinaltrakt und ihre Wirksamkeit beeinträchtigen. Daher wird empfohlen, zwischen der Einnahme von Resonium A und anderen oral einzunehmenden Arzneimitteln einen zeitlichen Abstand zu halten (siehe auch «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
·Sorbitol (rektal oder oral): Aufgrund gemeldeter Fälle von Darmnekrose und anderen schweren gastrointestinalen Nebenwirkungen mit möglicherweise letalem Ausgang ist die gleichzeitige Anwendung von Sorbitol und Natriumpolystyrolsulfonat kontraindiziert (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
Anwendung mit Vorsicht:
·Kationenspender: Sie können die kaliumbindende Wirksamkeit des Harzes verringern.
·Antazida mit Freisetzung nicht resorbierbarer Kationen, Laxanzien: Eine systemische Alkalose wurde nach gleichzeitiger Gabe von Kationenaustauschern und Antazida, die nicht-resorbierbare Kationen freisetzen, oder Laxanzien (Magnesiumhydroxid oder Aluminiumkarbonat) berichtet.
·Aluminiumhydroxid: Bei Kombination von Resonium A mit Aluminiumhydroxid kam es zu Darmverschluss durch Konkremente von Aluminiumhydroxid.
·Digitalispräparate: Kaliumionen verringern die Kontraktilität des Myokards und antagonisieren deshalb Digitalispräparate, welche ihrerseits die Kontraktilität des Myokards steigern. Wenn der Kaliumspiegel bei digitalisierten Patienten sinkt, wird die Wirkung der Digitalispräparate verstärkt und es kann zur Digitalisintoxikation kommen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
·Lithium: eine verminderte Lithiumresorption ist möglich.
·Thyroxin: eine verminderte Resorption von Thyroxin ist möglich.

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