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Fachinformation zu Mephanol:Mepha Pharma AG
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Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Mephanol ist indiziert zur Verminderung der Bildung von Uraten/Harnsäure, wenn bereits Urate/Harnsäure abgelagert wurde (z.B. bei Gichtarthritis, Hauttophi und Nephrolithiasis) oder wenn ein vorhersehbares klinisches Risiko besteht (z.B. Malignombehandlung, die zur akuten Harnsäure-Nephropathie führen kann).
Solche Urat-/Harnsäure-Ablagerungen werden beobachtet bei: idiopathischer Gicht, Harnsäurelithiasis, akuter Harnsäure-Nephropathie, Neoplasien und Myeloproliferationen mit erhöhtem Zellzerfall, wobei der Uratspiegel spontan oder nach einer Chemotherapie erhöht sein kann; und bei Überproduktion von Harnsäure infolge Enzymdefekt:
Hypoxanthinguaninphosphoribosyl-Transferase (Lesch-Nyhan-Syndrom);
Glucose-6-phosphatase (Glycogenspeicherkrankheit);
Phosphoribosylpyrophosphat-Synthetase; Phosphoribosylpyrophosphat-Transferase;
Adeninphosphoribosyl-Transferase.
Mephanol ist indiziert zur Behandlung bei Nierensteinen, bedingt durch Mangel an Phosphoribosyl-Transferase.
Mephanol wird auch angewendet zur Behandlung rezidivierender Kalzium-Oxalatsteine, wenn gleichzeitig eine Hyperurikosurie vorliegt und wenn Trinkkuren und Diät versagen.

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