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Fachinformation zu GEM® Voyage Reisedragées :Iromedica AG
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Unerwünschte Wirkungen

Blut- und Lymphsystem
Sehr selten: Reversible Agranulozytosen und Leukopenien.
 
Zentrales Nervensystem
Sehr häufig (>10%): insbesondere zu Beginn der Behandlung: Sedierung, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tag zu Beeinträchtigungen führen.
Gelegentlich: Herabsetzen des Reaktionsvermögens.
Anticholinerge Begleiterscheinungen, wie Mundtrockenheit, Tachykardie, Gefühl einer verstopften Nase.
Selten: Stimmungsschwankungen
Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch eine schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
 
Augen
Häufig: Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendruckes
 
Ohr und Innenohr
Sehr selten: Tinnitus
 
Herz-Kreislauf-System
Häufig (> 1% bis < 10%): Tachykardie
Selten: orthostatische Hypotonie
 
Atmungsorgane
Selten: Gefühl einer verstopften Nase, Trockenheit der Atemwege
 
Gastrointestinale Störungen
Gelegentlich: Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Obstipation, Diarrhöe
 
Leber und Galle
Sehr selten: Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
 
Haut
Selten: allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!)
 
Muskelskelettsystem
Häufig, insbesondere zu Beginn der Behandlung: Muskelschwäche.
 
Harnwege
Gelegentlich: Miktionsstörungen
 
Wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer langfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Arzneimittelabhängigkeit nicht auszuschliessen. Aus diesem Grunde sollte die Indikation zu einer über Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie kritisch gestellt werden.
 

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