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Fachinformation zu Travogen®:LEO Pharmaceutical Products Sarath Ltd.
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Pharmakokinetik

Absorption
Isoconazol dringt aus der Creme rasch in die menschliche Haut ein und erreicht spätestens nach 1 Stunde die maximalen Wirkstoffkonzentrationen in der Hornschicht und der lebenden Haut. Hohe Konzentrationen wurden für mindestens 7 Stunden aufrechterhalten (Hornschicht: etwa 3500 µg/ml (entsprechend 7 mmol/l), lebende Epidermis etwa 20 µg/ml (40 µmol/l), Dermis etwa 3 µg/ml (6 µmol/l)). Eine Entfernung der Hornschicht vor der Anwendung erhöhte die Isoconazolkonzentrationen in der lebenden Haut etwa um den Faktor 2. Die Wirkstoffkonzentrationen in der Hornschicht und der Epidermis überschritten mehrfach die minimal hemmenden und bioziden antimykotischen Konzentrationen (MIC) für die wichtigsten pathogenen Keime (Dermatophyten, Schimmelpilze und Hefepilze) und erreichten die MIC-Werte in der Dermis.
In einer weiteren Studie mit einem Präparat, das zusätzlich zu Isoconazolnitrat auch Diflucortolonvalerat enthält, konnte Isoconazolnitrat noch eine Woche nach Abschluss einer zweiwöchigen Behandlung oberhalb der MIC im Stratum corneum und den Haarfollikeln nachgewiesen werden. Bei einigen Probanden konnte Isoconazolnitrat sogar zwei Wochen nach der letzten Anwendung nachgewiesen werden.
Distribution
Die systemische Belastung durch perkutane Resorption ist beim Erwachsenen gering. Nach Entfernung der Hornschicht betrug die systemische Absorption innerhalb von 24 Stunden etwa 3% der angewendeten Dosis.
Metabolismus
Isoconazol wird in der Haut nicht metabolisch inaktiviert.
Die perkutan aufgenommene Menge war zu gering, um eine Untersuchung des Verbleibs von Isoconazolnitrat im menschlichen Organismus zu erlauben.
Untersuchung von Metabolismus und Elimination nach intravenöser Anwendung von Isoconazolnitrat
0,5 mg ³H-markiertes Isoconazolnitrat werden intravenös verabreicht, wobei Isoconazol vollständig metabolisiert ist und schnell eliminiert wird.
2,4-Dichlormandelsäure und 2-(2,6-Dichlorbenzyloxi)-2-(2,4-Dichlorpehenyl)essigsäure waren die quantitativ bedeutendsten Metaboliten. 1⁄3 der markierten Substanz wird mit dem Urin und 2⁄3 mit der Galle ausgeschieden und dies zu 75% der Totaldosis innerhalb von 24 Stunden.

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