InteraktionenSchilddrüsenhormone, Iod, Iodid, Perchlorat, Thiocyanat, Aluminium enthaltende Antacida, Sulfonamide, Zinn (II) -Ionen enthaltende Stoffe führen zu erhöhter Tc-99m Natriumpertechnetat-Konzentration im vaskulären Raum, im Fall von Zinn (II) und Sulfonamiden zu erhöhten Tc-99m Natriumpertechnetat-Konzentrationen in den Erythrozyten, d.h. zu reduzierter Anreicherung im Plasma und verminderter Anreicherung in Hirnläsionen. Ob vorherige Verabreicherung von Zinn(II)-Ionen zu erhöhter oder erniedrigter Anreicherung in Schilddrüse, Speicheldrüse, Magenmukosa oder Plexus chorioideus führt, wird kontrovers beurteilt. Entsprechende Medikamente sollten mehrere Tage vorher abgesetzt werden.
Nach vorausgegangenen nuklearmedizinischen Untersuchungen mit Zinn(II)-haltigen Markierungskits ist eine Wartezeit von mindestens 8 Tagen angezeigt, da es sonst zu einer unerwünschten Markierung von Erythrozyten kommen kann.
Wechselwirkungen mit Arzneimitteln wurden bei der Gehirn-Szintigraphie beobachtet, bei der als Ergebnis einer Methotrexat-induzierten Ventrikulitis eine erhöhte (99mTc) Pertechnetat Aufnahme in den Wänden der Gehirnventrikel stattfinden kann.
Bei Abdomendarstellungen können Arzneimittel wie Atropin, Isoprenalin und Analgetika eine Verzögerung der Magenleerung und der Pertechnetat-Umverteilung verursachen.
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