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Fachinformation zu Xenalon 50/100 Lactab®:Mepha Pharma AG
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Interaktionen

Die Kombination von Xenalon mit Kaliumsupplementa, kaliumsparenden Diuretika wie Amilorid, Triamteren, kaliumhaltigen Salzersatzprodukten, ACE-Hemmern, Angiotensin II-Antagonisten, Aldosteron-Rezeptorantagonisten, Eplerenon, Heparin, niedermolekularen Heparinen, Indometacin, Trimethoprim und anderen Hyperkaliämie verursachenden Arzneimitteln, kann eine lebensbedrohliche Hyperkaliämie verursachen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Xenalon kann die Wirkung anderer Diuretika und Antihypertensiva potenzieren. Daher sollte deren Dosis unter Umständen reduziert werden, wenn Xenalon verabreicht wird.
Spironolacton vermindert die Gefässreagibilität gegenüber Noradrenalin und Adrenalin. Vorsicht ist deshalb angebracht bei Patienten unter lokaler oder allgemeiner Anästhesie.
Spironolacton führt zu einer Verlängerung der Halbwertszeit von Digoxin; dessen Dosis sollte deshalb bei gleichzeitiger Verabreichung beider Substanzen reduziert werden. Ausserdem sollte der Patient sorgfältig überwacht werden, um eine Digitalisintoxikation zu vermeiden.
Spironolacton kann mit den Assays (RTA-Bestimmung) für Plasmadigoxin interferieren und zu falsch erhöhten Werten führen, ebenso mit denen für Cortisol.
Nicht steroidale Entzündungshemmer wie Aspirin, Indometacin und Mefenaminsäure können die natriuretische Wirkung von Diuretika durch Inhibition der intrarenalen Synthese von Prostaglandinen abschwächen, und senken nachweislich den diuretischen Effekt von Spironolactone. Bei Kombination von Xenalon mit NSAIDs ist ausserdem die Gefahr einer Hyperkaliämie erhöht.
Spironolacton stimuliert den Metabolismus von Antipyrin.
Unter Kombination von Spironolacton, ACE-Hemmern und Furosemid kann ein akutes Nierenversagen auftreten.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Spironolacton mit Ammoniumchlorid oder Cholestyramin wurde über hyperkaliämische metabolische Azidosen berichtet.
Die gleichzeitige Verabreichung von Spironolacton und Carbenoxolon kann zu einer verminderten Wirksamkeit beider Substanzen führen.
Neomycin kann die Resorption von Spironolacton verzögern.

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