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Fachinformation zu Xenalon 50/100 Lactab®:Mepha Pharma AG
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Gleichzeitige Einnahme oder Verabreichung von Kaliumsupplementa, kaliumreicher Diät, anderen kaliumsparenden Diuretika, kaliumhaltigen Salzersatzprodukten, ACE-Hemmern, nicht steroidale Entzündungshemmer, Angiotensin II-Antagonisten, Aldosteron-Rezeptorantagonisten, Heparin oder niedermolekularen Heparinen, Trimethoprim und anderen Hyperkaliämie verursachenden Arzneimitteln oder Umständen, kann zu schwerwiegender Hyperkaliämie führen, insbesondere bei Niereninsuffizienz.
Bei einigen Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose ist, auch bei normaler Nierenfunktion, über eine reversible hyperchlorämische metabolische Azidose, im allgemeinen im Zusammenhang mit einer Hyperkaliämie, berichtet worden.
Bei Patienten, die als Folge ihrer Grunderkrankung zu Azidose und/oder Hyperkaliämie neigen (z.B. Diabetes mellitus) ist Vorsicht geboten.
Speziell bei älteren Patienten und/oder Patienten mit vorbestehender Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion sind periodische Bestimmungen der Serumelektrolyte und der Nierenfunktion angezeigt, da die Möglichkeit eines Auftretens von Hyperkaliämie, Hyponatriämie und einer transienten Erhöhung des Blut-Harnstoff-Stickstoffs (BUN) besteht.
Des Weiteren ist Vorsicht geboten bei Nierenfunktionsstörungen leichten Grades (Serumkreatinin zwischen 1.2 mg/100 ml und 1.8 mg/100 ml bzw. Kreatinin Clearance zwischen 60 ml/min und 30 ml/min), Hypotonie und Hypovolämie.
Zu schnelle Gewichtsverluste sind zu vermeiden.
Hyperkaliämie bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz
Hyperkaliämie kann lebensbedrohlich sein. Der Serum-Kaliumspiegel muss bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz überwacht werden. Kaliumsparende Diuretika müssen vermieden werden. Orale Kaliumzusätze müssen bei Patienten mit einem Serumkaliumspiegel von über 3.5 mmol/l vermieden werden. Eine Überwachung des Kalium- und Kreatininspiegels wird eine Woche nach Beginn der Behandlung oder einer Dosiserhöhung empfohlen, dann monatlich in den ersten drei Monaten, dann viermal jährlich für ein Jahr und später halbjährlich. Die Behandlung muss bei einem Serum-Kaliumspiegel von über 5 mmol/l oder bei einem Serum-Kreatininspiegel von über 4 mg/dl ab- oder unterbrochen werden.

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