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Fachinformation zu Sotalex®:Bristol-Myers Squibb SA
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Gal.Form/Ther.Gr.Zusammens.Eigensch.Pharm.kinetikInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Anw.einschr.Unerw.Wirkungen
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Pharmakokinetik

Absorption
Die orale Bioverfügbarkeit von Sotalol beträgt über 90%. Nach oraler Verabreichung werden Spitzenplasmawerte nach 2,5 bis 4 Stunden erreicht und die Steady-state-Plasmaspiegel innerhalb von 2-3 Tagen. Bei Dosen zwischen 160 und 640 mg/Tag besteht eine Dosisabhängigkeit der Plasmakonzentrationen.
Die Absorption von Sotalex Tabletten wird bei Einnahme mit dem Essen um ungefähr 20% reduziert.
Eine intravenöse Verabreichung von 160 mg i.v. führt zu Plasmakonzentrationen von 1 bis 2 mg/l.

Distribution
Die Verteilung erfolgt in ein zentrales sowie ein peripheres Kompartiment (Zwei-Kompartiment-Modell). Der Übertritt durch die Blut-Hirn-Schranke erfolgt in geringem Ausmass. Sotalol wird in die Muttermilch ausgeschieden, durchquert die Plazentarschranke und kann in der Amnionflüssigkeit nachgewiesen werden. Das Verteilungsvolumen bei gesunden Probanden beträgt 2 l/kg. Sotalol wird nicht an Plasmaproteine gebunden.

Metabolismus
Sotalol wird nicht metabolisiert; dabei findet sich kein Unterschied bei den d- oder l-Enantiomeren.

Elimination
Die Elimination folgt einer biphasischen Kurve mit einer durchschnittlichen Halbwertszeit von 12 Stunden (7-15 Stunden).
Die lange terminale Halbwertszeit erlaubt eine Verabreichung nur alle 24 Stunden. In Sonderfällen mit spezieller Risikosituation kann eine Aufteilung der Dosis in 2(-3) Einzelgaben erfolgen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
Sotalol wird vor allem renal in unveränderter Form ausgeschieden. Die renale Clearance beträgt 120 ml/min, die extrarenale Dosisfraktion Q 0  beträgt 0,15.

Kinetik in besonderen klinischen Situationen

Eingeschränkte Nierenfunktion: Bei Patienten mit einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion muss die Dosis reduziert werden.

Eingeschränkte Leberfunktion: Da Sotalol keinem first-pass-Effekt unterliegt, ist bei beeinträchtigter Leberfunktion keine Dosisanpassung notwendig.

Ältere Patienten: Eine mit dem Alter oft einhergehende Beeinträchtigung der Nierenfunktion muss bei der Dosisanpassung berücksichtigt werden.
(Siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen».)

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