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Fachinformation zu Ebrantil® 50:Takeda Pharma AG
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Unerwünschte Wirkungen

Im Folgenden sind die unerwünschten Wirkungen aufgelistet, die nach Anwendung von Ebrantil auftreten können. Die Häufigkeiten sind folgendermassen definiert: sehr häufig: >10%; häufig: ≥1% <10%; gelegentlich: ≥0,1% <1%; selten ≥0,01% <0,1%; sehr selten inkl. Einzelfälle: <0,01%.
Psychische Störungen und Störungen des Nervensystems
Häufig: Schwindel*, Kopfschmerzen*.
Sehr selten: Unruhe*.
Kardiovaskuläre Störungen
Gelegentlich: Herzklopfen*, Tachykardie*, Bradykardie*, Druckgefühl hinter dem Brustbein*, Atemnot*.
Sehr selten: kollapsähnliche Zustände (Orthostasen).
Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen
Selten: verstopfte Nase.
Gastrointestinale Beschwerden
Häufig: Übelkeit*.
Gelegentlich: Erbrechen*.
Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Schweissausbruch*.
Selten: Allergische Erscheinungen (Juckreiz, Hautrötung, Exantheme).
Einzelfälle: Angioödem und Urtikaria.
Störungen der Fortpflanzungsorgane und der Brust
Selten: Priapismus.
Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
Gelegentlich: Müdigkeit*.
Untersuchungen
Gelegentlich: Unregelmässige Herzschlagfolge*.
*) Diese unerwünschten Wirkungen sind in der Regel auf eine zu rasche Blutdrucksenkung durch Urapidil zurückzuführen. Erfahrungsgemäss verschwinden diese Nebenwirkungen jedoch innerhalb von Minuten, auch während Langzeitinfusion, so dass eine Unterbrechung der Behandlung nicht erforderlich ist.
Eine Natriumretention wurde bislang unter Urapidiltherapie nicht beobachtet.

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