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Fachinformation zu Slow-Trasitensin®:Novartis Pharma Schweiz AG
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Überdosierung

Symptome
Fälle von Überdosierung (Intoxikationen) mit Slow-Trasitensin sind bisher nicht bekannt geworden. Daher beschränken sich die nachfolgenden Hinweise auf Angaben zu den Einzelkomponenten.
Die Überdosierung mit Oxprenolol kann zu starker Hypotonie, Bradykardie, Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock bis zum Herzstillstand führen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Bronchospasmen, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.
Bei Überdosierung mit Chlortalidon sind Übelkeit, Schwächegefühl, Schwindel, Schläfrigkeit, Hypovolämie, Hypotonie, Elektrolytstörungen mit Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe beobachtet worden.
Therapie
Die Behandlung der Symptome erfolgt nach modernen Methoden der Intensivpflege mit ständiger Überwachung der kardialen Funktion, der Blutgase und der Elektrolyte und mit den erforderlichen Notfallmassnahmen wie künstliche Beatmung, Wiederbelebung und Herzschrittmacher.
Künstliches Erbrechen bzw. Magenspülung. Bei Behandlung der Hypotonie entsprechende Lagerung, Volumen- und Elektrolytersatz, gegebenenfalls vorsichtige Gabe von vasoaktiven Substanzen.
Bei Bradykardie und Herzversagen verabreicht man 0,5–2 mg Atropinsulfat intravenös und bei ungenügender Wirkung Beta-Rezeptoren-stimulierende Medikamente (Isoprenalin 0,5 mg subkutan, gegebenenfalls langsam i.v.). Weitere Massnahmen: Glucagon 1–5 (–10) mg. Die Verwendung eines transvenösen intrakardialen Schrittmachers ist in einigen Fällen notwendig, um die refraktäre Bradyarrhythmie zu korrigieren.
Bei starker Bronchialobstruktion verabreicht man Beta2-Stimulatoren (z.B. Salbutamol) oder Aminophyllin i.v.
Gegen Krampfanfälle verabreicht man Diazepam langsam i.v.

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