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Fachinformation zu Ecovent®:Sandoz Pharmaceuticals AG
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Dosierung/Anwendung

Ecovent Inhalationslösung ist ausschliesslich zur Inhalation bestimmt und wird durch den Mund eingeatmet.
Salbutamol ersetzt die Behandlung mit antientzündlich wirkenden Arzneimitteln (Kortikosteroide) nicht. Gerade bei Patienten mit schwerem oder instabilem Asthma sollten Bronchodilatatoren nicht die einzige oder die Haupttherapie darstellen.
Die Dosis soll dem Schweregrad der Krankheit angepasst werden und kann, abhängig vom jeweiligen Ansprechen auf die Behandlung, verändert werden, bis eine Kontrolle der Beschwerden erreicht ist, oder auf die niedrigste wirksame Dosis verringert werden.
Die Inhalationslösung für Aerosolgeräte darf nicht injiziert oder verschluckt werden.
Langzeittherapie: die Anwendung erfolgt mittels eines elektrischen Verneblers (Aerosolgerät) oder eines Respirators zur intermittierend positiven Druckbeatmung (IPPB). Bei Verwendung der konzentrierten Ecovent Inhalationslösung für Aerosolgeräte muss die Inhalationslösung gemäss nachstehenden Dosierungsempfehlungen verdünnt werden.
Erwachsene und Kinder über 6 Jahre: 3–4-mal täglich 5 Tropfen Ecovent Inhalationslösung (1,25 mg Salbutamol) mit 2–3 ml steriler, physiologischer Kochsalzlösung verdünnt inhalieren.
Kinder unter 6 Jahren: 2–3-mal täglich 3 Tropfen Ecovent Inhalationslösung mit 1 ml steriler, physiologischer Kochsalzlösung verdünnt inhalieren.
Die klinische Wirksamkeit der Ecovent Inhalationslösung für Aerosolgeräte bei Kleinkindern unter 18 Monaten ist nicht gesichert. Die Inhalationsdauer richtet sich nach dem verwendeten Gerät.
Status asthmaticus: mit dem Respirator 5–10 Tropfen Ecovent in 2–3 ml steriler, physiologischer Kochsalzlösung während 15 Minuten alle 4 bis 6 Stunden inhaliert.
Die Lösung für Aerosolgeräte kann nicht zur Injektion verwendet werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Die bronchodilatierende Wirkung einer Verabreichung dauert üblicherweise etwa 4 Stunden. Der Patient sollte angewiesen werden, bei Nachlassen der Wirksamkeit oder der Wirkdauer einer üblicherweise wirksamen Dosis auf keinen Fall die Dosis selbst zu erhöhen, sondern den Arzt aufzusuchen, damit nötigenfalls zusätzliche Massnahmen eingeleitet werden können (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Bei schwerem Asthma sind regelmässig erneute Abklärungen angebracht, da lebensbedrohliche Situationen auftreten können. Patienten, die an schwerem Asthma leiden, weisen kontinuierliche Symptomatik, häufige Exazerbationen, PEF-Werte (Peak-Flow-Werte) unterhalb 60% der Norm, mit einer Peak-Flow-Variabilität von mehr als 30%, auf, welche sich trotz Verabreichung eines Bronchodilatators nicht normalisieren. Bei diesen Patienten ist eine hochdosierte inhalative oder eine orale Kortikosteroid-Therapie indiziert. Eine plötzliche Verschlechterung der Symptome kann eine Erhöhung der Kortikosteroid-Dosis, welche unter medizinischer Aufsicht erfolgen sollte, erfordern.

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