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Fachinformation zu Prinil® Mepha/- submite:Mepha Pharma AG
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AMZV

Zusammensetzung

Wirkstoff: Lisinopril als Lisinopril-Dihydrat.
Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Tabletten mit Bruchrille zu 5 mg und 20 mg Lisinopril.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Essentielle und renovaskuläre Hypertonie.
Stauungsherzinsuffizienz, die durch Digitalis und/oder Diuretika nicht adäquat kontrolliert werden kann.

Dosierung/Anwendung

Übliche Dosierung
Da die Resorption von Prinil Mepha durch Nahrung nicht beeinflusst wird, können die Tabletten vor, während oder nach den Mahlzeiten verabreicht werden. Die Verabreichung soll jedoch in einer einzigen Tagesgabe erfolgen, wenn möglich immer zur gleichen Tageszeit.
Essentielle Hypertonie
Die übliche empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg einmal täglich. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 20 mg/Tag, verabreicht als tägliche Einmaldosis. Die Dosierung ist abhängig von der Blutdruckreaktion. Wird der gewünschte therapeutische Effekt mit der festgelegten Dosis nicht innerhalb 2–4 Wochen erreicht, kann die Dosierung weiter erhöht werden. Die Maximaldosis, die in kontrollierten Langzeitstudien verabreicht wurde, beträgt 80 mg/Tag.
Eine niedrigere Anfangsdosis ist nötig bei:
– eingeschränkter Nierenfunktion (siehe Dosierungsanpassung bei Niereninsuffizienz),
– wenn die Diuretikatherapie nicht abgesetzt werden kann,
– bei Volumen- und/oder Salzmangel beliebiger Ätiologie,
– bei renovaskulärer Hypertonie.
Renovaskuläre Hypertonie
Patienten mit renovaskulärer Hypertonie, besonders solche mit bilateraler Nierenarterienstenose oder einer Stenose der Arterie einer Einzelniere, können auf die erste Dosis von Prinil Mepha übermässig reagieren. Eine niedrigere Initialdosis zu 2,5 oder 5 mg ist deshalb angezeigt. Danach ist die Dosierung je nach Blutdruckreaktion zu wählen.
Stauungsherzinsuffizienz
Bei Patienten, deren Herzinsuffizienz sich mit Diuretika und/oder Digitalis nicht adäquat beherrschen lässt, kann die Therapie mit Prinil Mepha ergänzt werden. Dabei ist mit einer niedrigen Dosis von 2,5 mg 1× pro Tag zu beginnen. Der wirksame Dosisbereich beträgt normalerweise 5 bis 20 mg täglich, als Einmaldosierung verabreicht.
Bei Patienten mit hohem Risiko einer symptomatischen Hypotonie, d.h. bei Fällen mit Salzmangel mit oder ohne Hyponatriämie, Patienten mit Hypovolämie oder solchen, die eine intensive Diuretikabehandlung erhalten haben, sollten diese Zustände soweit möglich vor der Therapie mit Prinil Mepha korrigiert werden. Die Auswirkungen der ersten Dosis von Prinil Mepha auf den Blutdruck sind aufmerksam zu verfolgen, bis der Blutdruck sich stabilisiert hat.
Bei schwerer begleitender Herzinsuffizienz und maligner Hypertonie sollte der Therapiebeginn sowie jede Dosisanpassung stationär erfolgen.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Pädiatrie
Für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen wurde die Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen.
Ältere Patienten
In den klinischen Studien wurden keine altersabhängigen Veränderungen hinsichtlich Wirksamkeit oder Sicherheitsprofil von Prinil Mepha beobachtet. Wenn fortgeschrittenes Alter aber mit einer verminderten Nierenfunktion einhergeht, sollten die in der Tabelle gegebenen Richtlinien (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen», Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz) für die Initialdosis Prinil Mepha angewendet werden. Danach ist die Dosierung gemäss der Blutdruckreaktion zu bestimmen.
Patienten unter diuretischer Therapie
Nach Beginn der Behandlung mit Prinil Mepha kann eine symptomatische Hypotonie auftreten, vor allem bei Patienten unter Diuretikatherapie. Deshalb ist in Fällen, wo ein Volumen- und/oder Salzmangel vorliegt, Vorsicht geboten. Das Diuretikum ist 2 bis 3 Tage vor Behandlungsbeginn mit Prinil Mepha abzusetzen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Falls nötig, kann die Diuretikabehandlung in der Folge wieder aufgenommen werden.
Bei Hypertonikern, bei denen das Diuretikum nicht abgesetzt werden kann, sollte die Therapie mit Prinil Mepha mit einer Dosis von 5 mg begonnen werden. Die spätere Dosierung richtet sich nach der Blutdruckreaktion.
Dosierungsanpassung bei Niereninsuffizienz
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist die Dosierung von der Kreatininclearance abhängig:

Kreatininclearance (ml/min)    Anfangsdosis (mg/Tag)
----------------------------------------------------
Zwischen 70 und 30 ml/min      5–10 mg              
Zwischen 30 und 10 ml/min      2,5–5 mg             
Kleiner als 10 ml/min                               
(einschliesslich                                    
Dialysepatienten)**            2,5 mg*              

* Dosierung und/oder Verabreichungshäufigkeit sollten dem Ansprechen des Blutdrucks angepasst werden.
** Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» – Patienten unter Hämodialyse.
Die Dosierung kann erhöht werden, bis der Blutdruck unter Kontrolle ist oder bis zu einer Maximaldosis von 40 mg täglich.

Kontraindikationen

Prinil Mepha ist bei Patienten, die auf das Präparat oder eines seiner Bestandteile überempfindlich reagieren, bei Patienten mit hereditärem oder idiopathischem Angioödem oder bei denen sich unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-II-Rezeptorenblocker ein angioneurotisches Ödem entwickelt hatte, kontraindiziert.
In der Schwangerschaft ist Prinil ebenfalls kontraindiziert (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Symptomatische Hypotonie
Bei unkomplizierten Fällen mit Hypertonie wurde selten eine symptomatische Hypotonie mit Prinil Mepha beobachtet. Bei hypertensiven Patienten mit Volumenmangel, beispielsweise infolge Diuretikatherapie, kochsalzarmer Diät, Dialyse, Durchfall oder Erbrechen (siehe «Interaktionen» und «Unerwünschte Wirkungen») ist eine Hypotonie wahrscheinlicher. Auch bei Patienten, die an einer Stauungsherzinsuffizienz mit oder ohne Niereninsuffizienz leiden, wurde eine Hypotonie beobachtet. Sie ist wahrscheinlicher bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz schwereren Grades, besonders unter hochdosierter Therapie mit Schleifendiuretika, bei Hyponatriämie oder funktioneller Niereninsuffizienz.
Bei diesen Patienten muss die Therapie unter strenger medizinischer Überwachung begonnen werden und jede Anpassung der Dosis von Prinil Mepha und/oder Diuretika von einer engmaschigen Kontrolle begleitet sein. Entsprechende Überlegungen gelten für Patienten mit ischämischer Herzerkrankung oder zerebrovaskulärer Krankheit, bei denen ein übermässiger Blutdruckabfall zu einem Herzinfarkt oder Hirnschlag führen könnte.
Sollte eine Hypotonie auftreten, muss sich der Patient hinlegen und es ist nötigenfalls eine physiologische Kochsalzlösung intravenös zu spritzen. Eine vorübergehende hypotensive Reaktion stellt jedoch keine Kontraindikation für eine Weiterführung der Therapie mit Prinil Mepha dar; sie kann gewöhnlich ohne Schwierigkeiten fortgesetzt werden, sobald der Blutdruck nach der Volumenexpansion wieder angestiegen ist.
Prinil-Mepha sollte bei Patienten mit Aortenstenose oder hypotropher Kardiomyopathie nur mit Vorsicht verabreicht werden.
Bei manchen Patienten mit Stauungsherzinsuffizienz und normalem oder niedrigem Blutdruck kann unter Prinil Mepha eine zusätzliche Senkung des systemischen Blutdrucks erfolgen. Diese Wirkung ist voraussehbar und gewöhnlich ist es nicht nötig, deswegen die Therapie abzusetzen. Falls die Hypotonie symptomatisch wird, muss die Dosis reduziert oder Prinil Mepha eventuell abgesetzt werden.
Aortastenose/Hypertrophische Kardiomyopathie
Wie alle Vasodilatatoren, sollten ACE-Hemmer Patienten mit Obstruktion im Ausflusstrakt des linken Ventrikels mit Vorsicht verabreicht werden.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Bei Patienten mit Stauungsherzinsuffizienz kann eine nach dem Behandlungsbeginn mit ACE-Hemmern auftretende Hypotonie zu einer weiteren Einschränkung der Nierenfunktion führen, wobei fallweise ein akutes, meist reversibles Nierenversagen beobachtet wurde.
Bei Patienten, die zusätzlich an einer renovaskulären Hypertonie leiden, ist die Gefahr einer schweren Hypotonie oder einer Niereninsuffizienz erhöht. Bei diesen Patienten muss der Therapiebeginn unter strenger medizinischer Überwachung mit niederen Dosen und sorgfältiger Dosis-Titration erfolgen. Da eine Diuretikatherapie eine zusätzliche Belastung darstellen kann, sind entsprechende Medikamente abzusetzen. Die Nierenfunktion muss während der ersten Wochen der Therapie mit Prinil Mepha überwacht werden.
Es traten auch unter dieser Therapie bei gewissen Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose oder einer Stenose der Arterie einer Einzelniere Steigerungen des Blutharnstoffes und Serumkreatinins auf, die aber bei Abbruch der Behandlung ebenfalls reversibel waren. Besonders wahrscheinlich ist dies bei Patienten mit Niereninsuffizienz.
Bei manchen Hypertonikern ohne Anzeichen einer vorbestehenden renovaskulären Erkrankung kam es zu einem gewöhnlich geringfügigen und vorübergehenden Anstieg von Blutharnstoff und Serumkreatinin, besonders wenn Prinil Mepha zusammen mit einem Diuretikum verabreicht wurde. Dies ist bei Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung wahrscheinlicher. Eine Reduktion der Dosis von Prinil Mepha und/oder das Absetzen des Diuretikums und/oder von Prinil Mepha können erforderlich sein.
Überempfindlichkeit/Angioneurotisches Ödem
Bei Patienten, die mit ACE-Hemmern – Prinil Mepha eingeschlossen – behandelt wurden, sind selten angioneurotische Ödeme des Gesichtes, der Extremitäten, der Lippen, Zunge, Glottis und/oder Larynx beobachtet worden. Diese können jederzeit während der Therapie auftreten. Prinil Mepha sollte in diesen Fällen abgesetzt und der Patient sorgfältig überwacht und nicht entlassen werden, bis die Schwellung verschwunden ist. Auch in solchen Fällen, in denen lediglich die Zunge angeschwollen ist, ohne dass es zu einer Beeinträchtigung der Atemwege kommt, sollten die Patienten längerfristig überwacht werden, da die Verabreichung von Antihistaminika und Cortikosteroiden nicht den gewünschten Effekt haben könnte.
In sehr seltenen Fällen wurde über Angioödeme in Kombination mit Larynx- oder Zungenödemen berichtet, die einen letalen Verlauf nahmen.
Patienten mit einer Schwellung der Zunge, der Glottis oder des Larynx zeigen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Obstruktion der Atemwege, besonders wenn diese eine Operation im Bereich der oberen Atemwegen in ihrer Anamnese aufweisen.
Sind Zunge, Glottis oder Larynx betroffen, was die Gefahr einer Atemwegsobstruktion in sich birgt, so sollten sofort adäquate therapeutische Massnahmen ergriffen werden, welche die subkutane Injektion einer Lösung von Adrenalin 1:1000 (0,3 ml bis 0,5 ml) und/oder Massnahmen zur Sicherstellung eines offenen Atemwegs einschliessen können. Der Patient sollte medizinisch streng überwacht werden.
Bei schwarzen Patienten, die ACE-Hemmer erhielten, wurde über eine höhere Inzidenz von Angioödem im Vergleich zu nicht-schwarzen Patienten berichtet.
Patienten, welche ein Angioödem ohne Zusammenhang mit einer ACE-Hemmer-Therapie in ihrer Anamnese aufweisen, könnten einem höheren Risiko ausgesetzt sein, dass durch die Therapie mit einem ACE-Hemmer ein Angioödem ausgelöst würde (z.B. im Zusammenhang mit einer Therapie mit einem Angiotensin-II-Rezeptorenblocker) (siehe auch «Kontraindikationen»).
Anaphylaktische Reaktionen während Hymenoptera Desensibilisierung
In seltenen Fällen sind bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen während der Desensibilisierung mit Insektengift aufgetreten. Diese Reaktionen konnten vermieden werden, wenn die Behandlung mit dem ACE-Hemmer vor der Desensibilisierung vorübergehend unterbrochen wurde. In solchen Fällen darf der ACE-Hemmer überdies nicht durch einen Betablocker ersetzt werden. Selten kann es nach Insektenstichen zu anaphylaktischen Reaktionen kommen.
Diabetiker und Rasse
Diabetiker
Bei Diabetikern, die mit oralen Antidiabetika oder Insulin behandelt werden, sollte während des ersten Monats einer Behandlung mit Prinil der Blutzuckerspiegel eng überwacht werden (siehe «Interaktionen»).
Rasse
ACE-Hemmer rufen bei der schwarzen Bevölkerung häufiger angioneurotische Ödeme hervor, als bei der nicht-schwarzen Bevölkerung.
ACE-Hemmer zeigen bei schwarzen hypertensiven Patienten einen geringeren Effekt auf die Blutdrucksenkung, als bei nicht schwarzen Patienten.
Anaphylaktische Reaktionen während LDL-Apherese
In seltenen Fällen sind bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen während der LDL-Apherese mit Dextran Sulfat aufgetreten. Diese Reaktionen konnten vermieden werden, wenn die Behandlung mit dem ACE-Hemmer vor der LDL-Apherese vorübergehend unterbrochen wurde.
Patienten unter Hämodialyse
Bei Patienten, die mit «High-flux»-Membranen (z.B. AN69®) dialysiert und gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer behandelt worden sind, wurden anaphylaktoide Reaktionen beobachtet. Bei diesen Patienten sollten andere Membrantypen oder ein Antihypertonikum einer anderen Substanzklasse in Betracht gezogen werden.
Husten
Husten wurde im Zusammenhang mit der Anwendung von ACE-Hemmern beobachtet. Charakteristisch ist es ein unproduktiver, resistenter Husten, der nach Absetzen der Therapie reversibel ist. Bei der Differentialdiagnose des Hustens sollte die ACE-Hemmer-Therapie berücksichtigt werden.
Chirurgie/Anästhesie
Bei grosschirurgischen Eingriffen oder während der Narkose mit Mitteln, die Hypotonie hervorrufen, kann Prinil Mepha die Angiotensin-II-Bildung blockieren, die sekundär auf die kompensatorische Reninfreisetzung hin erfolgt. Falls eine Hypotonie auftritt und angenommen wird, dass sie auf diesem Mechanismus beruht, kann sie durch Volumenexpansion korrigiert werden.
Hyperkaliämie – siehe «Interaktionen» Kaliumzusätze.
Hypoglykämie bei Diabetikern – siehe «Interaktionen» Antidiabetika.

Interaktionen

Prinil Mepha kann auch zusammen mit Antihypertensiva anderer Wirkstoffklassen (Betablocker, Methyldopa, Kalziumantagonisten) verwendet werden, wobei eine Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung beobachtet wurde. Ganglienblocker oder Blocker der adrenergen Neurone dürfen in Kombination mit Lisinopril nur unter strenger Kontrolle des Patienten angewendet werden.
Diuretika
Bei zusätzlicher Verabreichung eines Diuretikums zur Therapie mit Prinil Mepha wird gewöhnlich eine additive antihypertensive Wirkung erreicht.
Patienten, die bereits Diuretika erhalten und besonders jene, die erst am Beginn der diuretischen Therapie stehen, können auf die zusätzliche Gabe von Prinil Mepha gelegentlich mit einer übermässigen Blutdrucksenkung reagieren. Dem Risiko auftretender symptomatischer Hypotonie unter Prinil Mepha kann durch Absetzen des Diuretikums vor Beginn der Behandlung mit Prinil Mepha entgegengewirkt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
Nicht-steroidale anti-inflammatorische Arzneimittel einschliesslich selektive Cyclooxigenase-2-Inhibitoren
Nicht-steroidale anti-inflammatorische Arzneimittel (NSAIDs) einschliesslich selektive Cyclooxigenase-2-Inhibitoren (COX-2) können den Effekt von Diuretika und anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln wie Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten und ACE-Hemmern reduzieren.
Bei einigen Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion (z.B. ältere oder dehydrierte Patienten, auch mit diuretischer Behandlung), die mit nicht-steroidalen Entzündungshemmern (einschliesslich COX-2 Inhibitoren) behandelt werden, kann die gleichzeitige Verabreichung von Angiotensin II-Rezeptorantagonisten oder ACE-Hemmern zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion führen. Diese Effekte sind gewöhnlich reversibel. Die Kombination sollte bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit Vorsicht angewandt werden.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Prinil Mepha kann durch die gleichzeitige Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten wie Acetylsalicylsäure, Indomethacin oder COX-2 Inhibitoren vermindert werden.
Kombination von ACE Hemmer und Angiotensin II Rezeptor Antagonist («Duale Blockade» des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems)
In der Literatur wird beschrieben, dass bei Patienten mit bestehender Herzinsuffizienz, Arteriosklerose, oder Diabetes mellitus mit Endorganschadendie Kombination von ACE-Hemmer und Angiotensin II Rezeptor Antagonist mit vermehrtem Auftreten von Hypotension, Synkopen, Hyperkaliämie und Beeinträchtigungen der Nierenfunktion (inklusive akute Niereninsuffizienz) verbunden ist, verglichen mit der alleinigen Gabe von ACE Hemmer oder Angiotensin II Rezeptor Antagonist. Diese Kombination sollte auf individuell bestimmte Patienten unter strengem Monitoring der Nierenfunktion beschränkt sein.
Andere Wirkstoffe
Prinil Mepha wurde zusammen mit Nitraten verwendet, ohne dass klinisch signifikante unerwünschte Wirkungen eingetreten wären.
Lithium
Lithium sollte nicht zusammen mit ACE-Hemmern kombiniert werden, da diese die renale Lithium Clearance herabsetzen und dadurch das Risiko der Lithiumtoxizität besteht. Deshalb sollen bei gleichzeitiger Verabreichung von Lithiumsalzen die Lithium-Blutspiegel sorgfältig überprüft werden.
Kaliumzusätze, kaliumsparende Mittel oder Kalium enthaltende Ersatzsalze – (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Obwohl in den klinischen Studien das Serumkalium gewöhnlich innerhalb des Normbereichs blieb, trat in einigen Fällen eine Hyperkaliämie auf.
Zu den Risikofaktoren für das Auftreten einer Hyperkaliämie gehören Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus und die gleichzeitige Verabreichung von kaliumsparenden Diuretika (z.B. Spironolacton, Eplerenon, Triamteren oder Amilorid), Kaliumzusätzen oder Kalium enthaltenden Ersatzsalzen.
Die Gabe von Kaliumzusätzen, kaliumsparenden Diuretika oder Kalium enthaltenden Ersatzsalzen kann besonders bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu einem signifikanten Anstieg des Serumkaliums führen. Eine Hyperkaliämie kann eine schwerwiegende manchmal fatal verlaufende Arrhythmie verursachen.
Falls die gleichzeitige Anwendung von Prinil Mepha und irgendwelchen der obenerwähnten Mittel angezeigt scheint, so sollte dies mit Vorsicht und oft wiederholten Serumkalium-Kontrollen geschehen.
Wird Prinil Mepha zusammen mit einem Kalium ausschwemmenden Diuretikum gegeben, kann die diuretikainduzierte Hypokaliämie gebessert werden.
Antidiabetika
Selten kann bei Diabetikern, die mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden, eine Hypoglykämie bei gleichzeitiger ACE-Hemmer-Behandlung auftreten. Dieser Effekt scheint häufiger während der ersten Wochen einer gleichzeitigen Therapie sowie bei Patienten mit beeinträchtiger Nierenfunktion aufzutreten. Diabetiker sollten daher auf das Auftreten hypoglykämischer Reaktionen hingewiesen und entsprechend überwacht werden insbesondere im ersten Behandlungsmontat mit enem ACE-Hemmer.
Gold
Selten wurde über vasomotorische (nitritoide) Reaktionen wie Gesichtsrötung, Nausea, Erbrechen und Hypotension berichtet, wenn gleichzeitig mit ACE-Hemmern, einschliesslich Lisinopril, eine parenterale Therapie mit Gold (Natriumaurothiomalat) durchgeführt wurde.

Schwangerschaft/Stillzeit

Das Arzneimittel hat schädliche pharmakologische Wirkungen auf die Schwangerschaft und/oder den Fetus bzw. das Neugeborene.
Während der Schwangerschaft ist Prinil kontraindiziert. Ist eine Schwangerschaft geplant oder bestätigt, soll so schnell wie möglich ein Wechsel auf eine alternative Therapie initiiert werden. Es gibt keine kontrollierten Studien mit ACE-Hemmern bei schwangeren Frauen. Es gibt eine limitierte Anzahl Fälle von Exposition während dem ersten Trimester, die nicht mit den unter «Fetotoxizität» beschrieben Malformationen einhergingen.
Neugeborene, deren Mütter Prinil-Mepha während der Schwangerschaft eingenommen haben, sollten sorgfältig bezüglich Hypotonie, Oligurie und Hyperkaliämie überwacht werden.
Prinil Mepha, das die Placentaschranke passiert, wurde z.T. erfolgreich durch Peritonealdialyse aus dem Neugeborenen-Kreislauf entfernt. Theoretisch könnte dies auch durch eine Austauschtransfusion erreicht werden.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Lisinopril beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird. Lisinopril wird bei Ratten in die Muttermilch ausgeschieden.
Während der Anwendung von Prinil soll nicht gestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Das individuelle Ansprechen auf das Arzneimittel kann unterschiedlich sein. Gewisse unerwünschte Wirkungen (Schwindel, Müdigkeit), die mit Prinil Mepha gemeldet wurden, können die Fähigkeit zum Autofahren oder Bedienen von Maschinen beeinflussen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Dies gilt in verstärktem Masse zu Behandlungsbeginn sowie bei gleichzeitigem Genuss von Alkohol.

Unerwünschte Wirkungen

Die folgenden unerwünschten Wirkungen sind während kontrollierten klinischen Studien oder nach Markteinführung des Präparats beobachtet worden:
Sehr häufig (>1/10), häufig (>1/100, <1/10), gelegentlich (>1/1’000, <1/100), selten (>1/10’000, <1/1’000) und sehr selten (<1/10’000), einschliesslich gemeldeter Einzelfälle.
Infektionen und Infestationen
Gelegentlich: Bronchitis, obere Atemwegsinfektionen.
Selten: Sinusitis, Harnwegsinfektionen.
Störungen des Blut- und Lymphsystems
Während der Verabreichung von Prinil Mepha wurden selten klinisch relevante Veränderungen der Standardlaborwerte gesehen.
Selten: Abnahme der Hämoglobin- und Hämatokritwerte, die selten von klinischer Bedeutung war, ausser wenn eine andere Ursache gleichzeitig für eine Anämie bestand.
Sehr selten: Knochenmarkdepression, Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie, hämolytische Anämie, Neutropenie.
Störungen des endokrinen Systems
Sehr selten: Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH).
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Gelegentlich: Anorexie, Hyperkaliämie.
Selten: Gicht.
Sehr selten: Hyponatriämie, Hypoglykämie.
Störungen des Nervensystems und psychische Störungen
Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen.
Gelegentlich: Stimmungsveränderungen, Parästhesien, Depression, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit.
Selten: Verwirrtheit, Synkope, Vertigo, verminderte Libido.
Sehr selten: Geschmacksbeeinträchtigung.
Augenleiden
Sehr selten: Sehstörungen (verschwommenes Sehen).
Funktionsstörungen des Herzens und der Gefässe
Häufig: orthostatische Erscheinungen (inkl. Hypotonie), Rhythmusstörungen.
Gelegentlich: Myokardinfarkt oder zerebrovaskulärer Insult, möglicherweise als Folge übermässiger Hypotonie bei Hochrisiko-Patienten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Hypotonie, Palpitationen, Tachykardie, Angina pectoris.
Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen
Häufig: Husten.
Gelegentlich: Dyspnoe, Rachenschmerzen, Asthma, verstopfte Nase, Rhinitis.
Sehr selten: Bronchospasmus.
Gastrointestinale Beschwerden
Häufig: Durchfall.
Gelegentlich: Übelkeit, Abdominalschmerzen, Dyspepsie, Erbrechen.
Selten: Mundtrockenheit, Verstopfung, Flatulenz.
Sehr selten: Pankreatitis, Stomatitis.
In sehr seltenen Fällen wurde über intestinales Angioödem im Zusammenhang mit ACE-Hemmern einschliesslich Lisinopril berichtet.
Funktionsstörungen der Leber und der Galle
Sehr selten: Hepatozelluläre oder cholestatische Hepatitis, Gelbsucht.
Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Hautausschlag, Pruritus.
Selten: Überempfindlichkeit/angioneurotisches Ödem: In seltenen Fällen wurde ein angioneurotisches Ödem von Gesicht, Extremitäten, Lippen, Zunge, Glottis und/oder Larynx gemeldet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Urtikaria, Alopezie, Rötung.
Sehr selten: Diaphorese, Pemphigus, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Erythema multiforme, Arzneimittelexanthem, Psoriasis, kutanes Pseudolymphom.
Ein Komplex von Symptomen, welcher einige oder alle der folgenden Symptome einschliessen kann: Fieber, Vaskulitis, Myalgie, Arthralgie/Arthritis, positive antinukleäre Antikörper, erhöhte Erythrozytensedimentation, Eosinophilie, Leukozytose, wurde beschrieben. Hautausschläge, Lichtempfindlichkeit oder andere dermatologische Manifestationen können dabei auftreten.
Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und des Bindegewebes
Gelegentlich: Rückenschmerzen, Schulterschmerz, Muskelkrämpfe.
Selten: Gelenkschmerzen.
Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
Häufig: Nierenstörungen.
Selten: Urämie, akutes Nierenversagen.
Sehr selten: Oligurie/Anurie.
Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und der Brust
Gelegentlich: Impotenz.
Allgemeine Störungen
Gelegentlich: Müdigkeit, Asthenie, Thoraxschmerzen.
Untersuchungen
Während der Verabreichung von Prinil Mepha wurden selten klinisch relevante Veränderungen der Standardlaborwerte gesehen.
Gelegentlich: Erhöhungen von Blutharnstoff, Erhöhungen des Serumkreatinins, Erhöhungen der Leberenzyme.
Selten: Erhöhungen des Serum-Bilirubins.

Überdosierung

Die markanteste Auswirkung einer Überdosierung wäre eine ausgeprägte Hypotonie, Elektrolytstörung und Niereninsuffizienz. Bei Überdosierung soll der Patient medizinisch sehr streng überwacht werden. Allfällige Massnahmen richten sich nach dem Schweregrad der auftretenden Symptome. Auf jeden Fall sollte versucht werden, die Absorption zu verhindern und die Elimination zu beschleunigen.
Bei Überdosierung wird eine intravenöse Infusion von physiologischer Kochsalzlösung empfohlen. Falls verfügbar, kann eine Angiotensin-II-Infusion nützlich sein. Hat die Einnahme kürzlich stattgefunden, so soll eine Emesis erwirkt werden.
Lisinopril kann mittels Hämodialyse aus dem Kreislauf entfernt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» – Patienten unter Hämodialyse).
Dabei ist zu beachten, dass die Verwendung einer «High-Flux» Membran aus Polyacrylnitrile vermieden werden sollte. Serumelektrolyte und Kreatininwerte sollten regelmässig kontrolliert werden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: C09AA03
Lisinopril, ein synthetisches Peptidderivat, ist ein oral zu verabreichender lang wirksamer ACE-Hemmer (Angiotensin Converting Enzyme Hemmer). Die Hemmung wirkt sich in einer Senkung des Plasma-Angiotensin II und Verminderung der Aldosteronsekretion aus und führt so zur Blutdruckreduktion bei hypertensiven Patienten, mit Besserung der Symptome der Stauungsherzinsuffizienz.
Prinil Mepha ist bei der Hypertoniebehandlung gewöhnlich in Monotherapie wirksam. In kontrollierten klinischen Studien erwies sich Prinil Mepha als ebenso wirksam wie andere Antihypertensiva.
Prinil Mepha bewirkt eine Verminderung der Arbeitsbelastung des Herzens (Vorlast und Nachlast). Das Herz erbringt dadurch eine wirksamere Pumpleistung mit gesteigertem Herzminutenvolumen, wobei die Herzfrequenz, die bei herzinsuffizienten Patienten gewöhnlich erhöht ist, absinkt.

Pharmakokinetik

Absorption
Die Wirkung von oral verabreichtem Lisinopril setzt innert ein bis zwei Stunden ein und dauert über 24 Stunden an. Deshalb ist eine einmal pro Tag Dosierung möglich.
Nach oraler Verabreichung werden Spitzenkonzentrationen im Serum innert ca. 6–8 Stunden erreicht. Aufgrund der im Urin wiedergefundenen Substanzmengen beträgt die Resorption von Lisinopril rund 25 Prozent. Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Resorption im Gastrointestinaltrakt.
Distribution
Eine Bindung von Lisinopril an andere Plasmaproteine als das ACE wurde nicht festgestellt.
Studien an Ratten haben gezeigt, dass Lisinopril die Blut-Hirn-Schranke in geringem Masse passiert. Humandaten liegen nicht vor.
Metabolismus
Lisinopril wird nicht metabolisiert.
Elimination
Lisinopril wird vollständig und unverändert im Urin ausgeschieden.
Nach mehrfachen Dosen berechnet sich die effektive Kumulations-Halbwertszeit auf 12 Stunden. Der Abfall der Serumkonzentrationen weist eine verlängerte Terminalphase auf, welche jedoch nicht zu einer Kumulierung führt. Diese Terminalphase spiegelt die Bindung an das ACE wider und ist nicht dosisabhängig.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Ältere Patienten
Bei gesunden älteren Probanden (65 Jahre und älter, sowie bei älteren Patienten mit Stauungsinsuffizienz) führt eine Einzeldosis Lisinopril von 20 mg zu höheren Serumkonzentrationen als bei jungen gesunden Erwachsenen. Diese Befunde stimmen mit der Erkenntnis überein, dass sich Medikamente mit niedriger Lipidlöslichkeit, wie Lisinopril, beim älteren Menschen mit seinem verminderten Verhältnis von fettfreier zu fetter Körpermasse in einem reduzierten Distributionsvolumen verteilen; dazu ist die Nierenclearance von Lisinopril bei älteren Patienten niedriger, besonders wenn eine Stauungsherzinsuffizienz vorliegt.
Für Lisinopril finden sich beim niereninsuffizienten Patienten ähnliche Verhältnisse wie beim Patienten mit normaler Nierenfunktion, solange die glomeruläre Filtrationsrate nicht unter 30 ml/min sinkt. Darunter steigen die Maximal- und Minimalspiegel von Lisinopril an und es dauert länger, bis Spitzenkonzentration und Steady State erreicht werden (siehe «Übliche Dosierung»).
Wenn Lisinopril zusammen mit Propranolol, Digoxin oder Hydrochlorothiazid verabreicht wurde, traten keine klinisch signifikanten pharmakokinetischen Interaktionen auf.
Leberinsuffizienz
Eine verminderte Leberfunktion bei zirrhotischen Patienten resultierte in einer verminderten Absorption von Lisinopril (ungefähr 30%, bestimmt durch Wiederfindung im Urin). Wegen der erniedrigten Clearance ist jedoch die Exposition um ungefähr 50% erhöht, verglichen mit gesunden Personen.

Präklinische Daten

Präklinische Daten basierend auf konventionellen Studien (allgemeine Pharmakologie, Toxizität nach wiederholter Verabreichung, Genotoxizität, Kanzerogenität) zeigten keine speziellen Risiken für den Menschen.
Es wurde gezeigt, dass die Klasse der ACE-Hemmer unerwünschte Wirkungen auf die späte fetale Entwicklung hervorrufen kann. Dies kann zu fetalem Tod und congenitalen Fehlbildungen, die vor allem den Schädel betreffen, führen. Es wurde auch über Fetotoxizität, intrauterine Wachstumsverzögerung und offenen Ductus arteriosus berichtet. Diese Entwicklungsanomalien scheinen zum einen Teil auf eine direkte Wirkung der ACE-Hemmer auf das fetale Renin-Angiotensin-System und zum anderen Teil auf eine Ischämie (resultierend aus einer mütterlichen Hypotonie, einem erniedrigten Blutfluss zwischen Fetus und Plazenta sowie einer erniedrigten Zufuhr von Sauerstoff resp. Nährstoffen zum Fetus) zurückzuführen sein.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten
«High flux»-Dialyse-Filter: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit Exp. Bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel: Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Prinil Mepha Tabletten sollen bei Raumtemperatur (15–25 °C) und in der verschlossenen Originalpackung aufbewahrt werden.

Zulassungsnummer

49268 (Swissmedic).

Packungen

Menge

CHF

SM

Rückerstattungskat.

PRINIL Mepha Tabl 20 mg (aH 03/11)

28 Stk (aH 03/11)

20.75

B

SL G

98 Stk (aH 03/11)

58.20

B

SL G

PRINIL Submite Mepha Tabl 5 mg (aH 03/11)

30 Stk (aH 03/11)

8.95

B

SL G+

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Aesch/BL.

Stand der Information

Dezember 2011.

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