ÜberdosierungDie markanteste Auswirkung einer Überdosierung wäre eine ausgeprägte Hypotonie, Elektrolytstörung und Niereninsuffizienz. Bei Überdosierung soll der Patient medizinisch sehr streng überwacht werden. Allfällige Massnahmen richten sich nach dem Schweregrad der auftretenden Symptome. Auf jeden Fall sollte versucht werden, die Absorption zu verhindern und die Elimination zu beschleunigen.
Bei Überdosierung wird eine intravenöse Infusion von physiologischer Kochsalzlösung empfohlen. Falls verfügbar, kann eine Angiotensin-II-Infusion nützlich sein. Hat die Einnahme kürzlich stattgefunden, so soll eine Emesis erwirkt werden.
Lisinopril kann mittels Hämodialyse aus dem Kreislauf entfernt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» – Patienten unter Hämodialyse).
Dabei ist zu beachten, dass die Verwendung einer «High-Flux» Membran aus Polyacrylnitrile vermieden werden sollte. Serumelektrolyte und Kreatininwerte sollten regelmässig kontrolliert werden.
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