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Fachinformation zu Ilomedin® 20/50:Bayer (Schweiz) AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Eine dringend indizierte Amputation (z.B. bei infizierter Gangrän) sollte nicht zugunsten eines Behandlungsversuchs mit Ilomedin 20/50 i.v. zurückgestellt werden.
Der Patient ist nachdrücklich anzuhalten, das Rauchen einzustellen.
Bei arterieller Hypotonie ist die Indikation streng zu stellen und vorsichtig zu dosieren (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). Patienten mit ernsthaften Herzerkrankungen sollten ebenfalls streng überwacht werden. Zu Beginn der Infusion und nach jeder Dosissteigerung sind Blutdruck- und Herzfrequenzkontrollen erforderlich. Die Möglichkeit einer orthostatischen Hypotonie bei Aufrichten des Patienten nach der Infusion sollte bedacht werden.
Bei Patienten mit zerebrovaskulärem Insult (z.B. transitorische ischämische Attacke, Schlaganfall) innerhalb der letzten drei Monate sind Nutzen und Risiko sorgfältig gegeneinander abzuwägen (vgl. auch Rubrik «Kontraindikationen»).
Die paravenöse Infusion von unverdünntem Ilomedin 20/50 i.v. kann zu lokalen Veränderungen an der Einstichstelle führen.
Die orale Einnahme und der Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten sind unbedingt zu vermeiden. Bei Hautkontakt kann llomedin 20/50 langdauernde, schmerzlose Erytheme erzeugen. Daher sind geeignete Vorsichtsmassnahmen zu treffen, um Hautkontakt zu vermeiden. Sollte Ilomedin 20/50 i.v. auf die Haut gelangen, ist die betroffene Stelle sofort mit reichlich Wasser oder physiologischer Kochsalzlösung zu spülen.

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