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Fachinformation zu Toplexil®:Sanofi-Aventis (Suisse) SA
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Wegen Oxomemazin und einer möglichen Rolle der Phenothiazine als Risikofaktor für tödliche Atemdepression ist Toplexil bei Kindern unter 2 Jahren kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
Toplexil ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre rezeptpflichtig.
Erwachsene sollen Toplexil nicht länger als 7 Tage ohne ärztliche Empfehlung anwenden.
Bei anhaltendem Husten soll die Dosis nicht erhöht werden. In diesem Fall ist eine nochmalige ärztliche Beurteilung notwendig.
Als Vorsichtsmassnahme wird bei Epileptikern die klinische und eventuell elektroenzephalographische Überwachung erforderlich, da die Anfallsschwelle möglicherweise herabgesetzt ist.
In den folgenden Fällen ist bei Anwendung von Oxomemazin Vorsicht geboten:
·Bei alten Menschen mit grösserer Neigung zu orthostatischer Hypotonie, Schwindel, Schläfrigkeit, chronischer Obstipation (Gefahr des paralytischen Ileus) oder möglicher Prostatahyperplasie.
·Bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (insbesondere Koronarerkrankung und jegliche Art von Arrhythmie) wegen des Risikos für Tachykardien und wegen der hypertensiven Wirkung der Phenothiazine.
·Bei schwerer Leber- und/oder Niereninsuffizienz (Gefahr der Wirkstoffkumulation).
Gleichzeitiger Alkoholkonsum ist zu vermeiden (siehe «Interaktionen»).
Bei Kindern sind vor der Anwendung von Oxomemazin Bronchialasthma sowie ein gastroösophagealer Reflux auszuschliessen.
Wegen der Photosensibilisierung durch Phenothiazine wird während der Behandlung mit Toplexil von Sonnenexposition abgeraten.
Pharmazeutische Hilfsstoffe von besonderem Interesse
Dieses Arzneimittel enthält 15 mg Natriumbenzoat E211 pro Dosis von 5 ml.
Toplexil enthält Maltitol-Lösung (4,41 g) und Patienten mit der seltenen hereditären Fruktoseintoleranz dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Es kann eine leicht laxative Wirkung haben. Brennwert 2,3 kcal/g Maltitol.
Der Sirup enthält auch 8,26 mg Natrium pro Dosis von 5 ml, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

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