Präklinische DatenZwei-Jahrestoxizitätsstudien in Mäusen und Ratten verwendeten Dosen bis 340 und 12 mal die maximale orale menschliche Dosis (6 mg/Tag, äquivalent zu 0,12 mg/kg/Tag). Eine niedere Inzidenz von Uterus-Neoplasmen trat sowohl in Ratten wie Mäusen auf. Endometriale Adenome und Carcinome wurden in Ratten beobachtet. Endometriale Sarcome wurden in Mäusen beobachtet. Diese Erscheinungen sind wahrscheinlich dem hohen Östrogen/Progesteron-Verhältnis zuzuschreiben, welches in Nagern als Resultat der Prolactin-inhibierenden Wirkung von Pergolid zu erwarten ist. Diese endokrinen Mechanismen finden sich nicht im Menschen.
Das mutagene Potential wurde in einer Batterie von Tests evaluiert. Eine schwach mutagene Reaktion wurde in einem Punktmutationstest an Säugetierzellen festgestellt, nach metabolischer Aktivierung mit Rattenlebermikrosomen. Die anderen fünf Tests waren negativ. Die Bedeutung für den Menschen ist unbekannt.
Beeinträchtigte Fertilität wurde in Mäusen bei der höchsten Dosis (5,6 mg/kg/Tag) beobachtet. Dies kann mit heruntergesetzten Prolactinspiegeln zusammenhängen.
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