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Fachinformation zu Contra-Schmerz® P:Dr. Wild & Co. AG
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Pharmakokinetik

Nach oraler Gabe wird Paracetamol rasch und vollständig resorbiert. Die Resorption erfolgt vorwiegend aus dem Dünndarm.
Die Plasmaproteinbindung ist bei therapeutischer Dosierung gering. Die Bioverfügbarkeit ist dosisabhängig und beträgt in der Regel 70–90%.
Für Contra-Schmerz P Tabletten wurde nach einer oralen Einzeldosis von 500 mg für Paracetamol eine maximale Plasmakonzentration von 6,1 µg/ml (C) in 0,5 Std. (t) erreicht. Für Contra-Schmerz P Suppositorien wurden nach rektaler Applikation von 500 mg für Paracetamol maximale Plasmakonzentrationen von 3,7 µg/ml (C) in 2,1 Std. (t) erreicht.

Distribution
Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 1 l/kg KG. Nach der Resorption wird Paracetamol nahezu gleichmässig in die meisten Körperflüssigkeiten verteilt. Bei therapeutischer Dosierung ist die Plasmaproteinbindung gering (<20%), bei Überdosierung bis 50%.

Metabolismus
Die Metabolisierung erfolgt hauptsächlich in der Leber. Die Metaboliten, vor allem Konjugate der Glucuron- (60–80%) und Schwefelsäure (20–40%), sind unwirksam und werden renal ausgeschieden. Eine kleine Menge (<4%) wird durch Cytochrom P 450 oxidiert und in einen Metaboliten umgewandelt, der hepatotoxisch sein könnte. Er wird normalerweise durch Konjugation mit Glutathion eliminiert.

Elimination
Sie erfolgt vorwiegend renal. Ungefähr 3–5% des Paracetamols werden unverändert ausgeschieden. Innerhalb von 24 Stunden wird 98% der Paracetamol-Dosis im Urin ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt beim gesunden Erwachsenen 1–3 Stunden.

Kinetik spezieller Patientengruppen
Die Plasmahalbwertszeit ist bei Patienten und Patientinnen mit leichter Leberinsuffizienz weitgehend unverändert. Bei Patienten/Patientinnen mit schwerer Leberinsuffizienz ist sie jedoch erheblich verlängert.

Niereninsuffizienz
Bei niereninsuffizienten Patienten/Patientinnen liegen nur wenige Daten vor, wobei keine Hinweise auf eine verlängerte Halbwertszeit bestehen.
Trotzdem wird eine Dosisanpassung empfohlen.
Bei Hämodialyse-Patienten/Patientinnen kann die Halbwertszeit nach Gabe therapeutischer Paracetamol-Dosen um 40–50% vermindert sein.

Alte Leute
Die Halbwertszeit kann bei alten Personen verlängert sein und mit einer Verminderung der Medikamenten-Clearance einhergehen.

Kinder
Bei Neugeborenen und Kindern wurde keine signifikante Änderung der Halbwertszeit verglichen mit Erwachsenen beschrieben.

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