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Fachinformation zu Bilol®:Sandoz Pharmaceuticals AG
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Unerwünschte Wirkungen

Im Folgenden sind die unerwünschten Wirkungen aufgelistet, die nach der Einnahme von Bilol auftreten können. Die Häufigkeiten sind folgendermassen definiert: sehr häufig: ≥10%; häufig: ≥1%, <10%; gelegentlich: ≥0,1%, <1%; selten: ≥0,01%, <0,1%; sehr selten: <0,01%.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Selten: Hypertriglyzeridämie.
Psychische Störungen
Gelegentlich: Schlafstörungen, Depression.
Selten: gesteigerte Traumaktivität, Halluzinationen.
Störungen des Nervensystems
Häufig: Fatigue, Schwindel, Kopfschmerzen und Schwitzen. Diese Erscheinungen treten in Patienten mit Hypertonie oder Angina pectoris insbesondere bei Behandlungsbeginn auf, sind i.d.R. milder Natur und verschwinden meist nach 1-2 Wochen Therapie.
Taubheit und Kältegefühl in den Extremitäten, Asthenie (bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz).
Gelegentlich: Asthenie (bei Patienten mit Hypertonie oder Angina pectoris).
Selten: Mundtrockenheit.
Augenleiden
Selten: reduzierter Tränenfluss (bei Kontaktlinsenträgern zu beachten).
Sehr selten: Konjunktivitis.
Funktionsstörungen des Ohres und des Innenohres
Selten: Beeinträchtigung des Hörvermögens.
Herz-Kreislaufstörungen
Sehr häufig: Bradykardie (bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz).
Häufig: Hypotonie (speziell bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz), Verschlechterung einer Herzinsuffizienz (bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz).
Gelegentlich: Bradykardie (bei Patienten mit Hypertonie oder Angina pectoris), Verschlechterung einer Herzinsuffizienz (bei Patienten mit Hypertonie oder Angina pectoris), atrioventrikuläre Erregungsleitungsstörungen.
Bei Patienten mit peripheren Durchblutungsstörungen (Claudicatio intermittens, Raynaud-Syndrom) kann es zu einer Verstärkung der Beschwerden kommen.
Häufigkeit unbekannt: Synkope.
Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen
Gelegentlich: Bronchospasmen bei Patienten mit Asthma oder chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen.
Selten: allergische Rhinitis.
Gastrointestinale Beschwerden
Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Obstipation, Bauchschmerzen.
Funktionsstörungen der Leber
Selten: erhöhte Leberenzyme (GOT, GPT), Hepatitis, Ikterus.
Störungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Pruritus, Rötung, Hautausschlag).
Sehr selten: Alopezie, β-Blocker können das Auftreten bzw. die Verschlechterung einer Psoriasis oder eines Psoriasis-ähnlichen Hautausschlags bewirken.
Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen
Gelegentlich: Muskelschwäche und Krämpfe.
Funktionsstörungen des Urogenitaltraktes
Selten: Potenzstörungen.

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