ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Fachinformation zu Berocca MED Brausetabletten/Filmtabletten:Bayer (Schweiz) AG
Vollst. FachinformationDDDÄnderungen anzeigenDrucken 
Zusammens.Galen.FormInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Kontraind.Warn.hinw.Interakt.Schwangerschaft
Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Interaktionen

Folgende Arzneimittel – insbesondere Chelatbildner – können die Zinkkonzentration im Plasma herabsetzen: Ethambutol, Dijodhydroxychinolin, Jodchlorhydroxychinolin, Disulfiram, Oxychinoline, Penicillamin, Iproniazid, Nialamid und Isocarboxazid.
Chelatoren, Chlorothiazide und Glucagon verursachen eine Hyperzinkurie.

Interaktionen mit
anderen Medikamenten
Ascorbinsäure         Deferoxamin             Ascorbinsäure verstärkt die Eisen-Toxizität, v.a. am
                                              Herzen und kann zur kardialen Dekompensation führen.
                      Cyclosporin             Antioxidantien (einschliesslich Ascorbinsäure) können
                                              zu reduzierten Cyclosporin-Blutkonzentrationen führen.
                      Disulfiram              Chronische oder hohe Dosen von Ascorbinsäure
                                              interferieren mit der Wirksamkeit von Disulfiram.
                      Warfarin                Hohe Ascorbinsäure-Dosen interferieren mit der
                                              Wirksamkeit von Warfarin.
Pyridoxin             Levodopa                Pyridoxin verstärkt die Metabolisierung von Levodopa
                                              und verringert so die Wirksamkeit bei Parkinson. Wenn
                                              Carbidopa gleichzeitig eingenommen wird, tritt dieser
                                              Effekt nicht auf.
Cobalamin             Chloramphenicol         Chloramphenicol verzögert oder stört den Anstieg der
                                              Retikulozyten. Das rote Blutbild muss genau überwacht
                                              werden, wenn diese Kombination nicht vermieden werden
                                              kann.
Folsäure              Methotrexat             Folsäure vermindert die Wirksamkeit von Methotrexat
                                              in der Behandlung von akuter lymphoblastischer Anämie.
Kalzium               Thiaziddiuretika        Thiaziddiuretika reduzieren die Ausscheidung von
                                              Kalzium im Urin. Wegen des erhöhten Risikos für
                                              Hyperkalzämie, sollten bei gleichzeitiger Einnahme
                                              von Thiaziddiuretika die Serumkonzentrationen von
                                              Kalzium regelmässig kontrolliert werden
Magnesium/Zink        Kaliumsparende          Diese Diuretika haben gleichzeitig einen sparenden
                      Diuretika               Effekt auf Magnesium und Zink. Daher kann es bei der
                                              gleichzeitigen Einnahme zu erhöhten Magnesium- und
                                              Zinkkonzentrationen kommen.
Kalzium, Magnesium,   Tetrazyklin, Chinolon,  Polyvalente Kationen wie Kalzium, Magnesium oder Zink
Zink                   Penicillamin,          können Komplexe mit einigen dieser Substanzen bilden,
                      Biphosphonat, Levothyr  so dass es zu einer reduzierten Absorption kommen
                      oxin, Methyldopa,       kann. Die zeitlich getrennte Einnahme (im Abstand von
                      Mycophenolatmofetil,    2 h vorher oder 4 h nachher) zu den anderen
                      Eltrombopag             Medikamenten minimisiert das Risiko für diese
                                              Interaktion.
Lebensmittel Interak
tionen
Ascorbinsäure         Eisen                   Ascorbinsäure erhöht die Eisenabsorption, v.a. bei
                                              Patienten mit Eisenmangel. Das kann bei Patienten mit
                                              Hämochromatose oder Erbträgern von Hämochromatose zu
                                              Eisenüberlastung führen (siehe Abschnitt Warnhinweise
                                              und Vorsichtsmassnahmen).
Kalzium, Magnesium,   Oxal- und Phytinsäure   Da Oxalsäure (in Spinat und Rhabarber) und
Zink                                          Phytinsäure (Vollkorngetreide) die Absorption von
                                              Kalzium, Magnesium, und Zink hemmen kann, sollten
                                              mindestens 2 h Abstand zwischen der Einnahme des
                                              Präparates und der Einnahme von Lebensmitteln mit
                                              hoher Oxal- oder Phytinsäurekonzentration liegen.

 

2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home