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Fachinformation zu Tobrafen®:Alcon Switzerland SA
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Nach der Applikation sollten während mindestens 5 Minuten keine weiteren Ophthalmika verabreicht werden.
Es wird empfohlen bei operierten Patienten mit bekannter Blutungsneigung oder bei Patienten, die andere Arzneimittel die die Gerinnungszeit verlängern können, erhalten, Tobrafen Augentropfen wie andere nichtsteroidale Antirheumatika mit Vorsicht anzuwenden.
Tobrafen Augentropfen können den Heilungsprozess verlangsamen oder verzögern.
Der topische Gebrauch von nichtsteroidalen Antirheumatika kann zu oberflächlicher Keratitis oder Konjunktivitis führen. Bei einigen empfindlichen Patienten kann ein anhaltender Gebrauch von topischen nichtsteroidalen Antirheumatika zu Epithelschäden, Dünnerwerden der Stroma, Infiltraten, Erosion, Ulcus und Perforation führen, die augenlichtbedrohend sein könnten. Patienten mit Anzeichen von Epithelschäden sollten sofort den Gebrauch von nichtsteroidalen Antirheumatika stoppen und sollten genau überwacht werden.
Post-marketing Erfahrung mit topischen nichtsteroidalen Antirheumatika weist darauf hin, dass folgende Patienten ein erhöhtes Risiko für augenlichtbedrohende unerwünschte Ereignisse aufweisen können:
Patienten mit okulären Oberflächenerkrankungen (z.B. Keratokonjunktivitis sicca), beschädigtem Hornhautepithel;
Patienten, bei denen komplizierte okuläre Operationen oder wiederholte Operationen innerhalb einer kurzen Zeitperiode vorgenommen wurden.
Topische nichtsteroidale Antirheumatika sollten daher bei diesen Patienten nur mit Vorsicht angewendet werden.
Post-marketing Erfahrung mit topischen nichtsteroidalen Antirheumatika weist darauf hin, dass folgende Faktoren das Risiko für Auftreten und Schweregrad der Nebenwirkungen erhöhen:
Behandlungsbeginn mehr als 24 Stunden vor einer Operation
Gebrauch während einer Operation
längere Anwendung als 14 Tage.
Vorsichtsmassnahmen bezüglich Hilfsstoff
Dieses Arzneimittel enthält Thiomersal (eine organische Quecksilberverbindung) als Konservierungsstoff. Daher ist es möglich, dass Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten können (siehe «Kontraindikationen»).

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