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Fachinformation zu Femoston® conti 0,5/2,5:Labatec Pharma SA
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PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code
G03FA14
Femoston conti 0,5/2,5 ist ein einphasiges Östrogen-Gestagen-Kombinationspräparat zur kontinuierlichen Hormonsubstitution in der Menopause bzw. zur Behandlung klimakterischer Beschwerden.
Wirkungsmechanismus
Der Wirkungsmechanismus wird im Kapitel Pharmakodynamik beschrieben.
Pharmakodynamik
Estradiol
Die Wirksubstanz 17β-Estradiol ist chemisch und biologisch identisch mit dem körpereigenen humanen Estradiol. Estradiol ist das wichtigste und aktivste Östrogen unter den Ovarialhormonen. Die endogenen Östrogene sind an bestimmten Funktionen des Uterus und der akzessorischen Organe beteiligt, worunter auch die Proliferation des Endometriums und die zyklischen Veränderungen an Zervix und Vagina fallen.
Östrogene spielen bei der Entwicklung und Erhaltung des weiblichen Urogenitalsystems und der sekundären Geschlechtsmerkmale eine wesentliche Rolle und sind auch wichtig für die Aufrechterhaltung von Tonus und Elastizität der Urogenitalstrukturen.
Östrogenmangelzustände, wie sie in der Postmenopause auftreten und sich unter anderem durch typische vasomotorische Beschwerden wie Hitzewallungen und nächtliche Schweissausbrüche äussern, werden mit Femoston conti 0,5/2,5 kontrolliert.
Dydrogesteron
Dydrogesteron ist ein bei oraler Aufnahme aktives Gestagen mit einer Aktivität vergleichbar jener von parenteral verabreichtem Progesteron.
Im Rahmen einer Hormonersatztherapie hemmt Dydrogesteron den proliferativen Effekt des Östrogens auf das Endometrium. Dadurch schützt Dydrogesteron das Endometrium vor dem durch Östrogene induzierten erhöhten Risiko einer Endometriumshyperplasie bzw. eines Endometriumkarzinoms.
Weder Dydrogesteron noch seine Metaboliten erzeugen androgene, anabole, Östrogene oder kortikoide Wirkungen.
Dydrogesteron hat keinen Einfluss auf Leberparameter, Lipid-Metabolismus oder Blutgerinnung.
Klinische Wirksamkeit
Femoston conti 0,5/2,5 zeigte gegenüber Placebo eine statistisch signifikante Reduktion von moderaten bis schweren Hitzewallungen. Eine Besserung trat bereits innerhalb der ersten 4 Wochen ein.
Unregelmässige Blutungen oder Schmierblutungen traten während der ersten drei Behandlungsmonate bei 10% bzw. 21%, während der Behandlungsmonate 10 bis 12 bei 9% bzw. 12% der Frauen auf.

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