PharmakokinetikParacetamol
Absorption
Paracetamol wird oral rasch und fast vollständig resorbiert. Die Resorption erfolgt vorwiegend aus dem Dünndarm. Die Bioverfügbarkeit ist dosisabhängig und beträgt nach oraler Applikation 70–90%. Die max. Plasmakonzentration wird nach ½–1 Stunde erreicht.
Distribution
Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 1 l/kg. Die Eiweissbindung variiert zw. 20 und 50%. Die therapeutische Serumkonzentration beträgt 0,033–0,133 mmol/l (5–20 µg/ml).
Metabolismus
Über 80% Konjugation zu Glukuronat und Sulfat. Kleine Menge Desacetylierung oder Hydroxilierung (Cytochrom P-450). Ca. 3% unverändert.
Elimination
Nach therapeutischen Dosen können innerhalb des ersten Tages 90–100% der Substanz im Harn wiedergefunden werden. Die Halbwertszeit beträgt 1–3 Std., die Wirkungsdauer 3–4 Std.
Klinik spezieller Patientengruppen
Leberinsuffizienz: Die Plasmahalbwertszeit ist bei Patienten mit leichter Leberinsuffizienz weitgehend unverändert. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz ist sie jedoch erheblich verlängert.
Niereninsuffizienz: Bei niereninsuffizienten Patienten liegen nur wenige Daten vor, wobei keine Hinweise auf eine verlängerte Halbwertszeit bestehen. Trotzdem wird eine Dosisanpassung empfohlen. Bei Hämodialysepatienten kann die Halbwertszeit nach Gabe therapeutischer Paracetamol-Dosen um 40–50% vermindert sein.
Alte Leute: Die Halbwertszeit kann bei alten Personen verlängert sein und mit einer Verminderung der Medikamenten-Clearance einhergehen.
Kinder: Bei Kindern wurde keine signifikante Änderung der Halbwertszeit verglichen zu Erwachsenen beschrieben.
Vitamin C
Vitamin C wird rasch und vollständig aus dem Verdauungstrakt resorbiert und im ganzen Körper verteilt.
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