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Fachinformation zu Venofundin®:B. Braun Medical AG
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Präklinische Daten

Toxische Effekte bei intravenöser Anwendung von HES-Lösungen über bis zu 3 Monate sind auf die anhaltende Flüssigkeitsüberlastung zurückzuführen.
Mit Venofundin wurden keine toxikologischen Studien durchgeführt. Publizierte tierexperimentelle Studien zur Toxikologie bei wiederholter Verabreichung zeigten ausgedehnte Histiozytose (Anhäufung von Schaumzellen und Makrophagen) in vielen Organen und erhöhte Gewichte von Leber, Nieren und Milz. Über Fettablagerungen und Vakuolisation bei erhöhten AST- und ALT-Werten im Plasma wurde ebenfalls berichtet. Einige dieser Effekte wurden der Hämodilution, der Kreislaufüberlastung, und der Aufnahme von Stärkemolekülen in phagozytierende Zellen zugeschrieben.
Ähnliche HES-Zubereitungen wurden als nicht genotoxisch in Standard-Tests beschrieben.
Reproduktionsstudien mit HES-Zubereitungen zeigten bei Versuchstieren vaginale Blutungen, embryo-foetotoxische und teratogene Effekte nach wiederholter Verabreichung. Diese Effekte können auf die Blutverdünnung zurückgeführt werden, die zu foetaler Hypoxie und Hypervolämie führt. Die Blutungen sind zum Teil auf die direkten Wirkungen von HES auf die Blutgerinnung zurück zu führen.

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