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Fachinformation zu Neupro®:UCB-Pharma SA
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Interaktionen

Da es sich bei Rotigotin um einen Dopaminagonisten handelt, ist davon auszugehen, dass Dopaminantagonisten wie Neuroleptika (z.B. Phenothiazine, Butyrophenone, Thioxanthene) oder Metoclopramid die Wirksamkeit von Neupro mindern könnten. Eine gleichzeitige Anwendung soll daher vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Wie andere Dopaminagonisten kann Neupro die dopaminergen unerwünschten Wirkungen von L-Dopa verstärken und Dyskinesie auslösen bzw. bestehende Dyskinesien verschlimmern.
Die gleichzeitige Anwendung von L-Dopa und Carbidopa mit Rotigotin hatte keine Wirkung auf die Pharmakokinetik von Rotigotin, und Rotigotin hatte keine Wirkung auf die Pharmakokinetik von L-Dopa und Carbidopa.
Aufgrund möglicher additiver Wirkungen ist Vorsicht geboten, wenn die Patienten Rotigotin in Kombination mit sedierenden Arzneimitteln oder mit anderen, das Zentralnervensystem (ZNS)-dämpfenden Substanzen (z.B. Benzodiazepine, Antipsychotika, Antidepressiva) bzw. mit Alkohol anwenden.
Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (CYP2C19-Hemmer) in Dosen von 40 mg/Tag hatte bei gesunden Freiwilligen keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik oder die Verstoffwechslung von Rotigotin.
Die gleichzeitige Anwendung von Domperidon mit Rotigotin hatte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Rotigotin.
In vitro Studien zeigen, dass verschiedene CYP-Isoformen den Metabolismus von Rotigotin katalysieren können. Auf der Grundlage dieser Versuche lässt sich annehmen, dass bei therapeutischen Rotigotin-Dosen kein Risiko für eine Inhibition von CYP1A2, CYP2C9 und CYP3A4 und ein geringes Risiko für eine Inhibition von CYP2C19 und CYP2D6 gegeben ist.
In menschlichen Hepatozyten ergaben sich in vitro keine Hinweise für eine Induktion von CYP1A2, CYP2B6, CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4.
Die gleichzeitige Verabreichung von Rotigotin (bis 4 mg/24 h) und Cimetidin (400 mg 2× täglich), einem Inhibitor von CYP1A2, CYP2C19, CYP2D6, und CYP3A4, veränderte bei gesunden Probanden die Steady State Pharmakokinetik von Rotigotin nicht.
Die gleichzeitige Anwendung von Enzym induzierenden Wirkstoffen (z.B. Rifampicin, Phenobarbital, Carbamazepin, Phenytoin, Johanniskraut/Hypericum perforatum) wurde nicht untersucht.
Die gleichzeitige Anwendung von Rotigotin (3 mg/24 h) führte zu keiner Beeinträchtigung der Pharmakodynamik und Pharmakokinetik oraler Kontrazeptiva (0,03 mg Ethinylestradiol, 0,15 mg Levonorgestrel).
Wechselwirkungen mit anderen Methoden der hormonellen Kontrazeption wurden nicht untersucht.

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