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Fachinformation zu Tredaptive®:MSD Merck Sharp & Dohme AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Dosierung/Anwendung

Die Einnahme von Tredaptive erfolgt abends mit einer Mahlzeit oder vor dem Zubettgehen nach einem fettarmen Imbiss (z.B. einem Apfel, einem fettarmen Joghurt, einer Scheibe Brot). Die Anfangsdosis liegt bei einer Tablette einmal täglich. Es wird empfohlen, nach vier Wochen eine Erhaltungsdosis von 2 g/40 mg (2 Tabletten) einmal täglich zu verabreichen. Tagesdosen von über 2 g/40 mg wurden nicht untersucht und können daher nicht empfohlen werden.
Die Tabletten sollten ganz geschluckt werden. Um die verzögerte Freisetzung zu gewährleisten, dürfen die Tabletten vor dem Schlucken nicht geteilt, zerbrochen, zerdrückt oder zerkaut werden. Um das Auftreten eines möglichen Flushings zu vermindern, sollte der Konsum von Alkohol, von Heissgetränken oder stark gewürzten Speisen zum Zeitpunkt der Arzneimitteleinnahme vermieden werden.
Falls die Einnahme von Tredaptive über einen Zeitraum von <7 aufeinander folgenden Tagen unterbrochen wurde, können die Patienten die Behandlung mit der zuletzt verabreichten Dosis wieder aufnehmen. Wurde die Einnahme von Tredaptive während ≥7 aufeinander folgenden Tagen unterbrochen, ist die Behandlung zunächst mit einer Ta­blette täglich über eine Woche wieder aufzunehmen, bevor zur Einnahme der Erhaltungsdosis von 2 g/40 mg (zwei Tabletten täglich) übergegangen wird.
Patienten, die von einer Behandlung mit einem Nikotinsäurepräparat mit verzögerter Freisetzung in einer Tagesdosis von 2 g umgestellt werden, können die Behandlung mit Tredaptive mit 2 Tabletten täglich beginnen.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Pädiatrische Patienten
Da die Sicherheit und Wirksamkeit von Tredaptive bei pädiatrischen Patienten nicht untersucht wurden, ist eine Behandlung mit Tredaptive nicht empfohlen.
Leberinsuffizienz
Die Anwendung von Tredaptive bei Patienten mit Leberinsuffizienz wurde nicht untersucht. Tredaptive ist bei Patienten mit Leberfunktionsstörung und persistierender Erhöhung der Serum-Transaminasen kontraindiziert.
Niereninsuffizienz
Die Anwendung von Tredaptive bei Patienten mit Niereninsuffizienz wurde nicht untersucht. Da Nikotinsäure und seine Metaboliten über die Nieren ausgeschieden werden, ist Tredaptive bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung vorsichtig anzuwenden. Unter der Behandlung sollte die Nierenfunktion periodisch kontrolliert werden.
Gleichzeitige Therapie
Tredaptive kann zur Steigerung des lipidverändernden Effekts mit einem HMG-CoA-Reduktasehemmer (Statin) kombiniert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).

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