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Fachinformation zu Nebivolol Streuli® 5 mg:Streuli Pharma AG
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Dosierung/Anwendung

Hypertonie:
Übliche Dosierung:
Die Dosis beträgt 1 Tablette (5 mg Nebivolol) täglich. Sie wird bevorzugt jeweils zur gleichen Tageszeit eingenommen. Die Tabletten können mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
Die blutdrucksenkende Wirkung zeigt sich nach 1 bis 2 Wochen Behandlung. Gelegentlich wird ein optimales Resultat erst nach 4 Wochen erreicht.
Kombination mit anderen Antihypertensiva:
Ein zusätzlicher antihypertensiver Effekt wurde bisher nur in der Kombination von Nebivolol Streuli 5 mg mit 12,5–25 mg Hydrochlorthiazid beobachtet.
Spezielle Dosierungsanweisung bei Hypertonie:
Niereninsuffizienz:
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz wird empfohlen die Behandlung mit 2,5 mg täglich einzuleiten. Bei Bedarf kann die Dosis auf 5 mg erhöht werden.
Leberinsuffizienz:
Zur Anwendung von Nebivolol bei leberinsuffizienten Patienten und jenen mit beeinträchtigter hepatischer Funktion liegen nur limitierte Daten vor. Deshalb ist Nebivolol Streuli bei diesen Patienten kontraindiziert.
Geriatrie:
Bei Patienten, die über 65 Jahre alt sind, soll die Therapie der Hypertonie mit 2,5 mg eingeleitet und bei Bedarf auf 5 mg erhöht werden. Da jedoch bei über 75-jährigen beschränkte Erfahrungen vorliegen, ist Vorsicht geboten und diese Patienten sollen streng überwacht werden.
Pädiatrie:
Es wurden keine Studien mit Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren durchgeführt, weshalb die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen wird.
Chronische Herzinsuffizienz:
Übliche Dosierung:
Die Behandlung der stabilen chronischen Herzinsuffizienz wird mit einer langsamen Dosistitration eingeleitet, bis die individuelle optimale Erhaltungsdosis erreicht ist.
Die Herzinsuffizienz sollte stabil sein, ohne akute Phasen in den vergangenen sechs Wochen. Der behandelnde Arzt sollte Erfahrung in der Behandlung der Herzinsuffizienz haben.
Bei Patienten, die Diuretika, und/oder Digoxin und/oder ACE-Hemmer und/oder Angiotensin-II-Antagonisten erhalten, muss die Dosierung dieser Arzneimittel in den vorhergehenden zwei Wochen stabil eingestellt sein, bevor die Behandlung mit Nebivolol Streuli begonnen werden kann.
Die initiale Auftitrierung soll in Intervallen von ein bis zwei Wochen nach der Verträglichkeit des Patienten durchgeführt werden:
Anfangsdosierung 1,25 mg Nebivolol, gefolgt von 2,5 mg Nebivolol einmal täglich, gefolgt von 5 mg und dann 10 mg einmal täglich. Die optimale und maximal empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 10 mg Nebivolol einmal täglich.
Der Patient soll nach der ersten Gabe sowie den folgenden Dosiserhöhungen während 2 Stunden von einem erfahrenen Arzt überwacht werden um sicherzustellen, dass der klinische Status (im speziellen: Blutdruck, Herzfrequenz, Überleitungsstörungen, Anzeichen einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz) stabil bleibt.
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen kann dazu führen, dass nicht alle Patienten mit der optimalen Erhaltungsdosis behandelt werden können. Wenn nötig kann die erreichte Dosis schrittweise reduziert und wenn angebracht auch wieder erhöht werden.
Wenn in der Titrationsphase eine Verschlechterung der Herzinsuffizienz auftritt, wird empfohlen die Dosis von Nebivolol zu reduzieren oder wenn nötig sofort zu stoppen (schwere Hypotonie, Verschlechterung der Herzinsuffizienz mit akutem Lungenödem, kardiogener Schock, symptomatische Bradykardie oder AV-Block). Die Behandlung der stabilen chronischen Herzinsuffizienz mit Nebivolol ist im Allgemeinen eine Langzeit-Behandlung.
Die Behandlung mit Nebivolol soll nicht abrupt abgebrochen werden, da dies zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Herzinsuffizienz führen kann. Wenn eine Unterbrechung nötig ist, soll die Dosis schrittweise wöchentlich halbiert werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen bei chronischer Herzinsuffizienz:
Niereninsuffizienz:
Bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung nötig, da die maximal tolerierte Dosis individuell auftitriert wird. Zur Anwendung von Nebivolol bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz liegen keine Daten vor. Deshalb wird Nebivolol bei diesen Patienten nicht empfohlen. Hämodialysierte Patienten wurden nicht untersucht.
Leberinsuffizienz:
Zur Anwendung von Nebivolol bei leberinsuffizienten Patienten und jenen mit beeinträchtigter hepatischer Funktion liegen nur limitierte Daten vor. Deshalb ist Nebivolol Streuli bei diesen Patienten kontraindiziert.
Geriatrie:
Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich, da die optimale Erhaltungsdosis individuell auftitriert wird
Pädiatrie:
Es wurden keine Studien mit Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren durchgeführt, weshalb die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen werden kann.

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