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Fachinformation zu Bydureon®:AstraZeneca AG
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Dosierung/Anwendung

Die empfohlene Bydureon-Dosis beträgt 2 mg Exenatid einmal wöchentlich.
Bydureon kann zu einer beliebigen Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten angewendet werden.
Bei Patienten, die von einer Therapie mit zweimal täglich Exenatid auf Bydureon umgestellt werden, können die Blutglukosekonzentrationen vorübergehend ansteigen. Diese bessern sich im Allgemeinen innerhalb der ersten zwei Wochen nach Umstellung der Therapie.
Der Tag der wöchentlichen Gabe kann bei Bedarf geändert werden, solange die nächste Injektion frühestens nach 24 Stunden erfolgt.
Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollte sie umgehend nachgeholt werden. Anschliessend kann die Therapie am ursprünglich gewählten Injektionstag fortgesetzt werden, solange zwischen den zwei Injektionen mindestens 24 Stunden liegen. Es sollten nicht zwei Injektionen am selben Tag verabreicht werden.
Bydureon wird für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 empfohlen, die bereits Metformin, einen Sulfonylharnstoff oder ein Thiazolidindion in Monotherapie erhalten, oder mit einer Kombination aus Metformin und Sulfonylharnstoff oder aus Metformin und Thiazolidindion therapiert werden. Wird eine bestehende Metformin und/oder Thiazolidindion-Therapie mit Bydureon ergänzt, kann die jeweilige Dosis beibehalten werden, ohne dass deshalb ein erhöhtes Hypoglykämierisiko gegenüber der Monotherapie mit Metformin oder Thiazolidindion zu befürchten ist. Wird Bydureon zusätzlich zur Sulfonylharnstofftherapie verabreicht, sollte zur Senkung des Hypoglykämierisikos eine Dosisreduktion des Sulfonylharnstoffs erwogen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Die Anwendung von Bydureon erfordert keine zusätzliche Blutzuckermessung durch den Patienten. Eine Eigenkontrolle des Blutzuckers durch den Patienten ist erforderlich, um die Dosis des Sulfonylharnstoffs oder des Insulins anzupassen. Dies gilt insbesondere bei Beginn der Behandlung mit Bydureon und bei einer Reduktion der Insulindosis. Es wird empfohlen, die Insulindosis schrittweise zu senken.
Bei Beendigung der Therapie sollte die verzögerte Freisetzung von Bydureon berücksichtigt werden (siehe «Pharmakokinetik»).
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Es wurden bisher keine pharmakokinetischen Studien bei Patienten durchgeführt, bei denen eine akute oder chronische hepatische Insuffizienz diagnostiziert wurde (siehe «Pharmakokinetik»).
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Bydureon kann bei Patienten mit einer leichten oder mässigen Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30 bis 80 ml/min) angewendet werden. (siehe «Pharmakokinetik»). Bei mässiger Nierenfunktionsstörung steigen die mittleren steady state Konzentrationen von Exenatid um 74%. Bei diesen Patienten ist deshalb Vorsicht geboten.
Bydureon wird bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz oder einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Pharmakokinetik»).
Ältere Patienten
Bydureon kann bei Erwachsenen jeden Alters, einschliesslich bei älteren Patienten (Alter >65 Jahre) angewendet werden. Bei Patienten >75 Jahren ist die klinische Erfahrung sehr begrenzt (siehe «Pharmakokinetik»).
Kinder und Jugendliche
Die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Exenatid ist bei Patienten unter 18 Jahren nicht untersucht worden (siehe «Pharmakokinetik»).
Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder Übergewicht
Im Zusammenhang mit Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder Übergewicht (BMI >30 kg/m²) ist keine Anpassung der Dosierung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
Art der Anwendung
Nach dem Mischen darf Bydureon nur verabreicht werden, wenn die Mischung weiss bis gebrochen weiss und gleichmässig trüb ist.
Die Dosis muss unmittelbar nach dem Mischen subkutan injiziert werden; die Injektion kann in das Abdomen, in den Oberschenkel oder in die Rückseite des Oberarms erfolgen.

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