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Fachinformation zu Urocit®:Recordati AG
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr stellt die Basis der Rezidivprophylaxe einer Nephrolithiasis dar und sollte dem Patienten daher dringend angeraten werden.
Vor Therapiebeginn sollten Erkrankungen bzw. Risikofaktoren, welche das Auftreten von Harnsteinen begünstigen können und die einer gezielten Behandlung zugänglich sind (z.B. Nebenschilddrüsenadenome, bei Harnsäuresteinen auch Malignome) ausgeschlossen werden. Vor der ersten Anwendung sind die Elektrolyte im Serum zu bestimmen und die Nierenfunktion zu kontrollieren.
Bei gestörter Kaliumausscheidung kann die Kaliumzufuhr mit Urocit rasch zu einer Hyperkaliämie führen, was insbesondere bei Patienten mit kardialen Vorerkrankungen mit dem Risiko eines Herzstillstandes einhergeht. Urocit sollte daher bei Patienten mit Herzinsuffizienz oder anderen schweren Myokardschädigungen möglichst nicht angewendet werden.
Aufgrund des erhöhten Risikos einer Hyperkaliämie darf Urocit bei Patienten mit Niereninsuffizienz nicht angewendet werden.
Die Diurese muss vor Gabe von Kalium gesichert werden.
Beim Auftreten von schwerem Erbrechen, Bauchschmerzen oder Magendarmblutungen muss Urocit sofort abgesetzt und geeignete Untersuchungen für den Ausschluss einer Darmperforation bzw. -obstruktion eingeleitet werden.
Chronischer Durchfall infolge Colonkrankheit ist keine Kontraindikation für Kalium-Präparate, da diese fast vollständig im Dünndarm absorbiert werden. In solchen Situationen ist die individuelle Toleranz zu ermitteln.
Die Flüssigkeits- und Elektrolytbilanz und das Säuren-Basen-Gleichgewicht des Patienten müssen überwacht werden.
Kalium-Präparate können die Symptome der «Myotonia congenita» (Thomsen-Krankheit) verstärken.

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