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Fachinformation zu Candesartan-Mepha®:Mepha Pharma AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Dosierung/Anwendung

Candesartan-Mepha wird einmal täglich mit oder ohne Mahlzeiten eingenommen.
Dosierung bei Hypertonie
Die empfohlene Initial- und übliche Erhaltungsdosis beträgt 8 mg einmal täglich. Die Dosis kann bei Bedarf auf 16 mg einmal täglich erhöht werden. Falls der Blutdruck nach 4-wöchiger Behandlung mit 16 mg einmal täglich nicht ausreichend kontrolliert werden kann, kann die Dosis weiter auf maximal 32 mg einmal täglich erhöht werden.
Bei Patienten mit einer ungenügenden Blutdrucksenkung durch Candesartan-Mepha wird eine Kombination mit einem Thiazid-Diuretikum empfohlen.
Dosierung bei Herzinsuffizienz
Bei Herzinsuffizienz wird eine Initialdosis von 4 mg Candesartan-Mepha einmal täglich empfohlen. In Abständen von mindestens 2 Wochen wird durch Verdoppeln der jeweiligen Dosis bis zur Zieldosis von 32 mg oder bis zur höchsten tolerierten Dosis titriert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Begleitmedikation
Candesartan-Mepha kann zusammen mit anderen Antihypertensiva und mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Herzinsuffizienz, einschliesslich ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika und Digitalis oder einer Kombination dieser Arzneimittel, angewendet werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Anwendung bei älteren Patienten: Es ist keine Anpassung der Initialdosierung bei älteren Patienten notwendig.
Anwendung bei Niereninsuffizienz: Es ist keine Anpassung der Initialdosis bei Patienten mit einer leichten bis mässigen Reduktion der Nierenfunktion (d.h. Kreatinin-Clearance ≥30 ml/min/1,73 m² Körperoberfläche) notwendig. Bei Patienten mit einer schweren Niereninsuffizienz (d.h. Kreatinin-Clearance <30 ml/min/1,73 m² Körperoberfläche) ist die klinische Erfahrung limitiert. Die Initialdosis sollte 4 mg betragen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Anwendung bei Leberinsuffizienz: Es ist keine Anpassung der Initialdosis bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz notwendig. Zur Zeit liegen nur limitierte Erfahrungen bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz und/oder Cholestase vor. Diesen Patienten sollte Cande­sartan-Mepha nicht verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen: Die Sicherheit und die Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht geprüft.

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