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Fachinformation zu Mitem®:Leman SKL SA
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Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code
L01DC03
Pharmakotherapeutische Gruppe: antineoplastisches Mittel, andere zytotoxische Antibiotika.
Mitomycin ist ein zytostatisches Antibiotikum aus der Familie der Alkylanzien.
Wirkmechanismus
Mitomycin ist ein Antibiotikum mit antineoplastischer Wirkung, das aus einem Stamm von Streptomyces caespitosus isoliert wird. Es ist in inaktiver Form verfügbar.
Die Aktivierung zu einem trifunktionellen Alkylans erfolgt schnell, entweder bei physiologischem pH-Wert in Anwesenheit von NADPH im Serum oder in nahezu allen Körperzellen intrazellulär mit Ausnahme des Cerebrums, da Mitomycin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwindet. Die 3 alkylierenden Radikale stammen jeweils von einer Chinon-, einer Aziridin- und einer Urethangruppe. Der Wirkmechanismus beruht hauptsächlich auf der Alkylierung der DNS (weniger der RNS) mit entsprechender Hemmung der DNS-Synthese. Der Grad der DNS-Schädigung korreliert mit der klinischen Wirkung: Er ist in resistenten Zellen geringer als in sensiblen. Wie bei anderen alkylierenden Wirkstoffen werden proliferierende Zellen stärker geschädigt als solche, die sich in der Ruhephase (GO) des Zellzyklus befinden. Darüber hinaus führt insbesondere bei der Verabreichung hoher Dosen die Freisetzung von Peroxidradikalen zu Brüchen in den DNS-Strängen. Die Freisetzung von Peroxidradikalen wird mit dem organspezifischen Muster an Nebenwirkungen in Verbindung gebracht.

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