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Arzneimittel nach Therapiegebiet
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Interaktion
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Empfehlungen zur Koadministration
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ANTIVIRALE ARZNEIMITTEL, HCV
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Nukleotidanaloge Polymerase-Inhibitoren
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Sofosbuvir 400 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) Die Studie wurde bei Patienten mit chronischer HCV-Infektion durchgeführt.
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↔ Daclatasvir * AUC: 0,95 (0,82; 1,10) Cmax: 0,88 (0,78; 0,99) Cmin: 0,91 (0,71; 1,16) ↔ GS-331007 ** AUC: 1,0 (0,95; 1,08) Cmax: 0,8 (0,77; 0,90) Cmin: 1,4 (1,35; 1,53) * Daclatasvir wurde mit Daten aus 3 Studien mit Daclatasvir 60 mg 1× tägl. in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin verglichen. ** GS-331007 ist der im Kreislauf befindliche aber pharmakologisch inaktive Hauptmetabolit des Prodrugs Sofosbuvir.
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Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Sofosbuvir erforderlich.
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Protease-Inhibitoren
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Boceprevir#
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Boceprevir CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir
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Daklinza soll aufgrund fehlender Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit nicht in Kombination mit Boceprevir angewendet werden.
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Simeprevir 150 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↑ Daclatasvir AUC: 1,96 (1,84; 2,10) Cmax: 1,50 (1,39; 1,62) Cmin: 2,68 (2,42; 2,98) ↑ Simeprevir AUC: 1,44 (1,32; 1,56) Cmax: 1,39 (1,27; 1,52) Cmin: 1,49 (1,33; 1,67) Wahrscheinlicher Mechanismus: Inhibition von CYP 3A4 und P-gp (geringfügig) durch Simeprevir und BCRP-Inhibition durch Daclatasvir; eine Inhibition von P-gp und OATP 1B1 durch Daclatasvir kann auch mitwirken.
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Die klinische Relevanz dieser Interaktion ist nicht vollständig bekannt. In derzeit laufenden Studien wird eine passende Dosis von Daclatasvir gesucht. Bei Patienten mit chronischer HCV Infektion, welche Daklinza 30 mg einmal täglich mit Simeprevir erhielten, waren die Daclatasvir-Plasmakonzentrationen tiefer als bei denjenigen Patienten mit einer Dosis von 60 mg einmal täglich ohne Koadministration von Simeprevir.
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Telaprevir# 500 mg alle 12 h (Daclatasvir 20 mg 1× tägl.) Telaprevir# 750 mg alle 8 h (Daclatasvir 20 mg 1× tägl.)
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↑ Daclatasvir AUC: 2,32 (2,06; 2,62) Cmax: 1,46 (1,28; 1,66) ↔ Telaprevir AUC: 0,94 (0,84; 1,04) Cmax: 1,01 (0,89; 1,14) ↑ Daclatasvir AUC: 2,15 (1,87; 2,48) Cmax: 1,22 (1,04; 1,44) ↔ Telaprevir AUC: 0,99 (0,95; 1,03) Cmax: 1,02 (0,95; 1,09) CYP 3A4-Inhibition durch Telaprevir.
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Daklinza soll aufgrund fehlender Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit nicht in Kombination mit Telaprevir angewendet werden.
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Andere antivirale Arzneimittel, HCV
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Peginterferon alfa 180 µg 1× wöchentlich + Ribavirin 1000 mg oder 1200 mg/Tag in 2 geteilten Dosen (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) Die Studie wurde bei Patienten mit chronischer HCV-Infektion durchgeführt.
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↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ * ↔ Peginterferon alfa Cmin: ↔ * ↔ Ribavirin AUC: 0,94 (0,80; 1,11) Cmax: 0,94 (0,79; 1,11) Cmin: 0,98 (0,82; 1,17) * Die PK-Parameter von Daclatasvir, welches in dieser Studie in Kombination mit Peginterferon alfa und Ribavirin angewendet wurde, waren ähnlich wie die Parameter in einer Studie, in der HCV-infizierte Patienten eine 14-tägige Monotherapie mit Daclatasvir erhielten. Die PK-Talspiegel von Peginterferon alfa waren bei Patienten unter Behandlung mit Peginterferon alfa, Ribavirin und Daclatasvir ähnlich wie bei Patienten, die Peginterferon alfa, Ribavirin und Placebo erhielten.
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Keine Dosisanpassung von Daklinza, Peginterferon alfa oder Ribavirin erforderlich.
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ANTIVIRALE ARZNEIMITTEL, HIV oder HBV
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Protease-Inhibitoren
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Atazanavir 300 mg/Ritonavir 100 mg 1× tägl. (Daclatasvir 20 mg 1× tägl.)
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↑ Daclatasvir AUC*: 2,10 (1,95; 2,26) Cmax*: 1,35 (1,24; 1,47) Cmin*: 3,65 (3,25; 4,11) Inhibition von CYP 3A4 durch Ritonavir. Inhibition von CYP 3A4 durch Atazanavir. * Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert.
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Bei Koadministration mit Atazanavir/Ritonavir oder mit einem anderen starken CYP 3A4 Inhibitor sollte die Daklinza-Dosis auf 30 mg 1× tägl. reduziert werden.
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Atazanavir/Cobicistat
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Cobicistat CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir
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Es kann keine gesicherte Dosisempfehlung gegeben werden. Bei Koadministration mit Cobicistat oder mit einem anderen starken CYP 3A4 Inhibitor sollte eine Reduktion der Daklinza-Dosis auf 30 mg 1× tägl. erwogen werden.
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Darunavir 800 mg/Ritonavir 100 mg 1× tägl. (Daclatasvir 30 mg 1× tägl.) Darunavir 600 mg Ritonavir 100 mg 2× tägl. (Daclatasvir 30 mg 1× tägl.)
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↔ Daclatasvir AUC§: 1,41 (1,32; 1,50) Cmax§: 0,77 (0,70; 0,85) ↔ Darunavir AUC: 0,90 (0,73; 1,11) Cmax: 0,97 (0,80; 1,17) Cmin: 0,98 (0,67; 1,44) § Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert.
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Eine Dosis-Anpassung ist weder von Daklinza 60 mg 1× täglich noch von Darunavir/Ritonavir erforderlich.
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Darunavir/Cobicistat
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten ↑ Daclatasvir, da Cobicistat CYP 3A4 inhibiert
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Es kann keine gesicherte Dosisempfehlung gegeben werden.
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Lopinavir 400 mg/Ritonavir 100 mg 2× tägl. (Daclatasvir 30 mg 1× tägl.)
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↔ Daclatasvir AUC§: 1,15 (1,07; 1,24) Cmax§: 0,67 (0,61; 0,74) ↔ Lopinavir AUC: 1,15 (0,77; 1,72) Cmax: 1,22 (1,06; 1,41) Cmin: 1,54 (0,46; 5,07) § Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert. * der Effekt von 60 mg Daclatasvir auf Lopinavir könnte höher sein.
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Eine Dosis-Anpassung ist weder von Daklinza 60 mg 1× täglich noch von Lopinavir/Ritonavir erforderlich.
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Andere mit Ritonavir geboostete oder ungeboostete Protease-Inhibitoren
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Ritonavir und die Proteaseinhibitoren CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir
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Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und anderen, nicht untersuchten, mit Ritonavir geboosteten oder ungeboosteten Proteaseinhibitoren nicht empfohlen.
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Nukleosid-/Nukleotidanaloge Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs)
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Tenofovir Disoproxil- fumarat 300 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↔ Daclatasvir AUC: 1,10 (1,01; 1,21) Cmax: 1,06 (0,98; 1,15) Cmin: 1,15 (1,02; 1,30) ↔ Tenofovir AUC: 1,10 (1,05; 1,15) Cmax: 0,95 (0,89; 1,02) Cmin: 1,17 (1,10; 1,24)
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Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Tenofovir erforderlich.
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Lamivudin Zidovudin Emtricitabin Abacavir Didanosin Stavudin
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ NRTI
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Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder dem NRTI erforderlich.
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Nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTIs)
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Efavirenz 600 mg 1× tägl. (Daclatasvir 120 mg 1× tägl.)
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↓ Daclatasvir AUC*: 0,68 (0,60; 0,78) Cmax*: 0,83 (0,76; 0,92) Cmin*: 0,41 (0,34; 0,50) CYP 3A4-Induktion durch Efavirenz. * Resultate sind auf die Dosis von 60 mg normiert.
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Die Dosis von Daklinza sollte auf 90 mg 1× tägl. erhöht werden, wenn Daklinza in Kombination mit Efavirenz angewendet wird.
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Nevirapin (Daclatasvir 90 mg 1× tägl.)
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten aufgrund der CYP 3A4 Induktion durch Nevirapin: ↓ Daclatasvir
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Die Dosis von Daklinza sollte auf 90 mg 1× tägl. erhöht werden, wenn Daklinza in Kombination mit Nevirapin angewendet wird.
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Etravirin
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Etravirin CYP 3A4 induziert: ↓ Daclatasvir
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Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Etravirin nicht empfohlen.
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Rilpivirin
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Rilpivirin
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Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Rilpivirin erforderlich.
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Integrase-Inhibitoren
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Raltegravir
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Integrase-Inhibitor
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Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Raltegravir erforderlich.
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Dolutegravir
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↔ Daclatasvir AUC: 0,98 (0,83; 1,15) Cmax: 1,03 (0,84; 1,25) Cmin: 1,06 (0,88; 1,29) ↑ Dolutegravir AUC: 1,33 (1,11; 1,59) Cmax: 1,29 (1,07; 1,57) Cmin: 1,45 (1,25; 1,68) Inhibition von P-gp und BCRP durch Daclatasvir
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Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Dolutegravir erforderlich.
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Stribild® (Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabine, Tenofovir Disoproxil- fumarat)
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Cobicistat CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir
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Es kann keine gesicherte Dosisempfehlung gegeben werden. Bei Koadministration mit Cobicistat oder mit einem anderen starken CYP 3A4 Inhibitor sollte eine Reduktion der Daklinza-Dosis auf 30 mg 1× tägl. erwogen werden.
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Fusions-Inhibitoren
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Enfuvirtid
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Enfuvirtid
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Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Enfuvirtid erforderlich.
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CCR5 Receptor-Antagonisten
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Maraviroc
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Maraviroc
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Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Maraviroc erforderlich.
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SÄUREHEMMENDE ARZNEIMITTEL
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H2-Rezeptor-Antagonisten
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Famotidin# 40 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg Einzeldosis)
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↔ Daclatasvir AUC: 0,82 (0,70; 0,96) Cmax: 0,56 (0,46; 0,67) C24h: 0,89 (0,75; 1,06) Erhöhung des gastrischen pH.
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Keine Dosisanpassung von Daklinza erforderlich.
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Protonenpumpen-Inhibitoren
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Omeprazol 40 mg 1× täglich (Daclatasvir 60 mg Einzeldosis)
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↔ Daclatasvir AUC: 0,84 (0,73; 0,96) Cmax: 0,64 (0,54; 0,77) Cmin: 0,92 (0,80; 1,05) Erhöhung des gastrischen pH.
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Keine Dosisanpassung von Daklinza erforderlich.
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ANTIBIOTIKA
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Clarithromycin Erythromycin Telithromycin#
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da die Antibiotika CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir
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Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Claritromycin, Erythromycin oder Telithromycin nicht empfohlen.
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Azithromycin Ciprofloxacin
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Azithromycin ↔ Ciprofloxacin
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Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza, Azithromycin oder Ciprofloxacin erforderlich.
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ANTIKOAGULANZIEN
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Dabigatran Etexilat
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Daclatasvir P-gp inhibiert: ↑ Dabigatran Etexilat
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Aufgrund ungenügender Daten wird die gleichzeitige Verabreichung von Daklinza mit Dabigatran Etexilat, einem intestinalen P-gp-Substrat mit engem therapeutischen Fenster, nicht empfohlen.
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Warfarin# Coumarin-Derivate/Vitamin-K-Antagonisten
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Warfarin
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Vermutlich keine Dosisanpassung von Daklinza oder Warfarin erforderlich. Bei Anwendung von Daklinza in Kombination mit einem Vitamin-K-Antagonisten wird empfohlen, den INR-Wert engmaschig zu überwachen, da sich die Leberfunktion unter Behandlung mit Daklinza verändern kann.
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ANTIKONVULSIVA
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Carbamazepin Oxcarbazepin Phenobarbital Phenytoin
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da diese Antikonvulsiva CYP 3A4 induzieren: ↓ Daclatasvir
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Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin oder anderen starken Induktoren von CYP 3A4 ist kontraindiziert.
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ANTIDEPRESSIVA
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Selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren
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Escitalopram 10 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↔ Daclatasvir AUC: 1,12 (1,01; 1,26) Cmax: 1,14 (0,98; 1,32) Cmin: 1,23 (1,09; 1,38) ↔ Escitalopram AUC: 1,05 (1,02; 1,08) Cmax: 1,00 (0,92; 1,08) Cmin: 1,10 (1,04; 1,16)
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Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Escitalopram erforderlich.
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ANTIMYKOTIKA
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Ketoconazol 400 mg 1× tägl. (Daclatasvir 10 mg Einzeldosis)
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↑ Daclatasvir AUC: 3,00 (2,62; 3,44) Cmax: 1,57 (1,31; 1,88) CYP 3A4-Inhibition durch Ketoconazol.
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Auf der Grundlage dieser PK Daten erscheint eine Dosisreduktion von Daklinza auf 30 mg 1× tägl. angebracht, wenn Daklinza in Kombination mit Ketoconazol angewendet wird. Mit der 30 mg-Dosis liegen allerdings weder PK Daten noch klinische Daten vor.
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Itraconazol Posaconazol Fluconazol
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da diese Antimykotika CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir
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Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Itraconazol, Posaconazol oder Fluconazol nicht empfohlen.
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Voriconazol
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: keine Abschätzung möglich
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Aufgrund ungenügender Daten wird die Koadministration von Daklinza und Voriconazol nicht empfohlen.
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ANTIMYKOBAKTERIELLE ARZNEIMITTEL
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Rifampicin 600 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg Einzeldosis)
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↓ Daclatasvir AUC: 0,21 (0,19; 0,23) Cmax: 0,44 (0,40; 0,48) CYP 3A4-Induktion durch Rifampicin.
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Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Rifampicin, Rifabutin, Rifapentin oder anderen starken Induktoren von CYP 3A4 ist kontraindiziert.
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Rifabutin Rifapentin#
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Rifabutin und Rifapentin CYP 3A4 induzieren: ↓ Daclatasvir
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KARDIOVASKULÄRE ARZNEIMITTEL
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Antiarrhythmika
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Digoxin 0,125 mg 1× tägl. (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↑ Digoxin AUC: 1,27 (1,20; 1,34) Cmax: 1,65 (1,52; 1,80) Cmin: 1,18 (1,09; 1,28) P-gp-Inhibition durch Daclatasvir.
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Digoxin sollte mit Vorsicht in Kombination mit Daklinza angewendet werden. Es sollte anfänglich die niedrigstmögliche Digoxin-Dosis verschrieben werden. Die Digoxin-Konzentration im Serum sollte überwacht und die Digoxin-Dosis anhand der Ergebnisse titriert werden, um die gewünschte klinische Wirkung zu erzielen.
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Amiodaron
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Interaktion nicht untersucht.
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Nur anwenden, wenn keine alternative Behandlung verfügbar ist. Eine engmaschige Überwachung wird empfohlen, wenn Amiodaron gleichzeitig mit Daklinza plus Sofosbuvir angwendet wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
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Kalziumkanalblocker
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Diltiazem Nifedipin Amlodipin
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da diese Kalziumkanalblocker CYP 3A4 inhibieren: ↑ Daclatasvir
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Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Diltiazem, Nifedipin oder Amlodipin kann zu erhöhten Plasmaspiegeln von Daclatasvir führen. Vorsicht bei der Anwendung.
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Verapamil
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Verapamil CYP 3A4 inhibiert: ↑ Daclatasvir
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Aufgrund ungenügender Daten wird die Ko-administration von Daklinza mit Verapamil nicht empfohlen.
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KORTIKOSTEROIDE
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Systemisches Dexamethason
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Dexamethason CYP 3A4 induziert: ↓ Daclatasvir
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Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit systemischem Dexamethason oder anderen starken Induktoren des CYP 3A4 ist kontraindiziert.
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PFLANZLICHE HEILMITTEL
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Johanniskraut (Hypericum perforatum)
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Johanniskraut CYP 3A4 induziert: ↓ Daclatasvir
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Die Anwendung von Daklinza in Kombination mit Johanniskraut oder anderen starken Induktoren des CYP 3A4 ist kontraindiziert.
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HORMONELLE KONTRAZEPTIVA
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Ethinylestradiol 35 µg 1× tägl. während 21 Tagen + Norgestimat# (0,180 mg 1× tägl. während 7 Tagen, dann 0,215 mg 1× tägl. während 7 Tagen, dann 0,250 mg 1× tägl. während 7 Tagen (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↔ Ethinylestradiol AUC: 1,01 (0,95; 1,07) Cmax: 1,11 (1,02; 1,20) ↔ Norelgestromin AUC: 1,12 (1,06; 1,17) Cmax: 1,06 (0,99; 1,14) ↔ Norgestrel AUC: 1,12 (1,02; 1,23) Cmax: 1,07 (0,99; 1,16)
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Keine Dosisanpassung von Daklinza bei der Anwendung eines oralen Kontrazeptivums mit folgenden Bestandteilen: Ethinylestradiol (35 µg) und Norgestimat (0,180 mg; 0,215 mg; 0,250 mg) erforderlich. Andere orale Kontrazeptiva wurden nicht getestet.
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IMMUNSUPPRESSIVA
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Ciclosporin 400 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↔ Daclatasvir AUC: 1,40 (1,29; 1,53) Cmax: 1,04 (0,94; 1,15) Cmin: 1,56 (1,41; 1,71) ↔ Ciclosporin AUC: 1,03 (0,97; 1,09) Cmax: 0,96 (0,91; 1,02)
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Keine Dosisanpassung beider Arzneimittel erforderlich, wenn Daklinza in Kombination mit Ciclosporin oder Tacrolimus verabreicht wird. Eine Überwachung der Konzentrationen der Immunsuppressiva im Blut wird dennoch empfohlen.
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Tacrolimus 5 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↔ Daclatasvir AUC: 1,05 (1,03; 1,07) Cmax: 1,07 (1,02; 1,12) Cmin: 1,10 (1,03; 1,19) ↔ Tacrolimus AUC: 1,00 (0,88; 1,13) Cmax: 1,05 (0,90; 1,23)
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Sirolimus Mycophenolat Mofetil
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Daclatasvir ↔ Immunsuppressivum
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Vermutlich keine Dosisanpassung beider Arzneimittel erforderlich, wenn Daklinza in Kombination mit Sirolimus oder Mycophenolat Mofetil verabreicht wird. Eine Überwachung der Konzentrationen der Immunsuppressiva im Blut ist erforderlich.
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LIPIDSENKENDE ARZNEIMITTEL
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HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren
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Rosuvastatin 10 mg Einzeldosis (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↑ Rosuvastatin AUC: 1,58 (1,44; 1,74) Cmax: 2,04 (1,83; 2,26) Inhibition von OATP 1B1/3 und BCRP durch Daclatasvir.
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Eine begleitende Therapie mit Statinen sollte abgesetzt werden, es sei denn, die Weiterführung der Statin-Therapie ist unbedingt erforderlich. Falls eine begleitende Statin-Therapie erforderlich ist, sollte eine vorsichtige Titration der Statin-Dosis erfolgen, die geringste benötigte Dosis verwendet werden und die Sicherheit überwacht werden.
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Atorvastatin Fluvastatin Simvastatin Pitavastatin Pravastatin
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten, da Daclatasvir OATP 1B1/3 und BCRP inhibiert: ↑ Konzentration des Statins
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NARKOTISCHE ANALGETIKA
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Buprenorphin/Naloxon 8 mg/2 mg bis 24 mg/6 mg 1× tägl. individualisierte Dosis* (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) * untersucht in opioid-abhängigen Erwachsenen unter stabiler Erhaltungstherapie mit Buprenorphin/Naloxon
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↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ * ↔ Buprenorphin AUC: 1,31 (1,15; 1,48) Cmax: 1,30 (1,03; 1,64) Cmin: 1,20 (1,15; 1,48) ↔ Norbuprenorphin AUC: 1,62 (1,33; 1,96) Cmax: 1,65 (1,38; 1,99) Cmin: 1,46 (1,16; 1,83) * im Vergleich zu historischen Daten
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Eine Dosisanpassung von Daklinza oder Buprenorphin erscheint auf der Grundlage dieser PK Daten nicht erforderlich. Eine klinische Überwachung der Patienten wird empfohlen.
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Methadon 40-120 mg 1× tägl. individualisierte Dosis * (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.) * untersucht in opioid-abhängigen Erwachsenen unter stabiler Erhaltungstherapie mit Methadon
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↔ Daclatasvir AUC: ↔ * Cmax: ↔ * Cmin: ↔ * ↔ R-Methadon AUC: 1,08 (0,94; 1,24) Cmax: 1,07 (0,97; 1,18) Cmin: 1,08 (0,93; 1,26) * im Vergleich zu historischen Daten
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Keine Dosisanpassung von Daklinza oder Methadon erforderlich.
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SEDATIVA
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Benzodiazepine
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Midazolam 5 mg Einzeldosis oral (Daclatasvir 60 mg 1× tägl.)
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↔ Midazolam AUC: 0,87 (0,83; 0,92) Cmax: 0,95 (0,88; 1,04)
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Bei Verabreichung in Kombination mit Daklinza ist vermutlich keine Dosisanpassung von Midazolam oder anderen Benzodiazepinen erforderlich.
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Triazolam Alprazolam
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Interaktion nicht untersucht. zu erwarten: ↔ Triazolam ↔ Alprazolam
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ARZNEIMITTEL VERSCHIEDENER SUBSTANZKLASSEN
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Es ist keine klinisch relevante Beeinflussung der Pharmakokinetik beider Arzneimittel zu erwarten, wenn Daklinza in Kombination mit den folgenden Arzneimitteln angewendet wird: ·PDE-5-Inhibitoren ·ACE-Inhibitoren (z.B. Enalapril) ·Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (z.B. Losartan, Irbesartan, Olmesartan, Candesartan, Valsartan) ·Disopyramid#, Propafenon, Flecainid, Mexilitin#, Quinidin# ·Antacida
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