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Fachinformation zu Triveram:Servier (Suisse) SA
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Interaktionen

Mit Triveram und anderen Arzneimitteln wurden keine Arzneimittel-Interaktionsstudien durchgeführt, aber es wurden separate Studien mit Atorvastatin, Perindopril und Amlodipin durchgeführt. Die Resultate sind im Folgenden aufgeführt.
Medikamente, die das Risiko eines Angioödems erhöhen:
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern mit der Kombination Sacubitril/Valsartan ist wegen des erhöhten Risikos eines Angioödems kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die Behandlung mit Sacubitril/Valsartan sollte nicht innerhalb von 36 Stunden nach der letzten Dosis einer Perindopril-haltigen Therapie begonnen werden. Die Behandlung mit Perindopril sollte nicht innerhalb von 36 Stunden nach der letzten Dosis von Sacubitril/Valsartan begonnen werden (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern mit Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z.B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Gliptinen (z.B. Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin) kann zu einem erhöhten Risiko eines Angioödems führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Arzneimittel, die eine Hyperkaliämie induzieren
Gewisse Arzneimittel bzw. therapeutische Klassen können das Auftreten von Hyperkaliämien verstärken: Aliskiren, Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptor Antagonisten (ARA II), NSAID, Heparine, Immunsuppressiva wie Ciclosporin oder Tacrolismus und Trimethoprim. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel erhöht das Risiko einer Hyperkaliämie. Daher wird die Kombination von Triveram mit den oben genannten Medikamenten nicht empfohlen. Wenn eine gleichzeitige Anwendung angezeigt ist, sollte sie mit Vorsicht und unter häufiger Überwachung des Blutkaliumspiegels erfolgen.
Interaktionen von Triveram mit anderen Arzneimitteln

Substanzen, die       Triveram-Komponente   Veränderung von       Empfehlungen zur Einnahme und
Interaktionen                               AUC* und Cmax         Interaktionsmechanismus
aufweisen                                                         
Gleichzeitige
Anwendung kontraindi
ziert oder nicht
empfohlen
Aliskiren ARA II      Perindopril           Nicht relevant        Die gleichzeitige Behandlung mit
                                            Pharmakodynamische    Triveram und Aliskiren ist
                                            Interaktion: Erhöhun  kontraindiziert bei Patienten mit
                                            g der unerwünschten   Diabetes oder Niereninsuffizienz
                                            Wirkungen (Hyperkali  (siehe "Kontraindikationen" ),
                                            ämie, Verminderung    aufgrund des Risikos für
                                            der Nierenfunktion),  Hyperkaliämie, Verschlechterung
                                             Verstärkung der      der Nierenfunktion, kardiovaskulär
                                            blutdrucksenkenden    e Morbidität und Anstieg der
                                            Wirkung               Mortalität. Es gibt Hinweise,
                                                                  dass die gleichzeitige Anwendung
                                                                  von Angiotensin-Konversionsenzym-H
                                                                  emmer (ACE-Hemmer), Angiotensin-II
                                                                  -Rezeptor-Antagonisten (ARA II)
                                                                  oder Aliskiren das Risiko für
                                                                  Hypotonie, Hyperkaliämie und eine
                                                                  Verminderung der Nierenfunktion
                                                                  (einschliesslich eines akuten
                                                                  Nierenversagens) erhöht. Eine
                                                                  duale Blockade des RAAS durch die
                                                                  gleichzeitige Anwendung von
                                                                  ACE-Hemmer, ARA II oder Aliskiren
                                                                  wird deshalb nicht empfohlen.
                                                                  Wenn die Therapie mit einer
                                                                  dualen Blockade als absolut
                                                                  notwendig erachtet wird, sollte
                                                                  dies nur unter Aufsicht eines
                                                                  Spezialisten und unter
                                                                  Durchführung engmaschiger
                                                                  Kontrollen von Nierenfunktion,
                                                                  Elektrolytwerten und Blutdruck
                                                                  erfolgen. ACE-Hemmer und ARA-II
                                                                  dürfen bei Patienten mit
                                                                  diabetischer Nephropathie nicht
                                                                  gleichzeitig angewendet werden.
Behandlung mittels    Perindopril           Interaktion nicht     Wegen des Risikos für
extrakorporellem                            untersucht            anaphylaktoide Reaktionen sind
Kreislauf                                                         Behandlungen mittels extrakorporel
                                                                  lem Kreislauf kontraindiziert,
                                                                  die einen Kontakt mit negativ
                                                                  geladenen Oberflächen mit sich
                                                                  bringen, z.B. Dialyse oder
                                                                  Hämofiltration mit bestimmten
                                                                  Membranen hoher Permeabilität
                                                                  (beispielsweise Polyacrylnitril-Me
                                                                  mbranen), ebenso die Apherese von
                                                                  Lipoproteinen geringer Dichte mit
                                                                  Dextransulfat (siehe "Kontraindika
                                                                  tionen" ). Wenn diese Art von
                                                                  Behandlung erforderlich ist,
                                                                  sollte man die Verwendung eines
                                                                  anderen Dialyse-Membrantyps oder
                                                                  eine andere Klasse antihypertensiv
                                                                  er Medikamente in Betracht ziehen.
Sacubitril/Valsartan  Perindopril           Nicht zutreffend      Die gleichzeitige Verabreichung
 Racecadotril                               Pharmakodynamische    eines ACE-Hemmers wie Triveram
                                            Interaktion: Steiger  mit NEP-Hemmern (z.B. die
                                            ung der unerwünschte  Kombination Sacubitril/Valsartan
                                            n Wirkungen (Angioöd  oder Racecadotril) kann das
                                            em)                   Risiko für Angioödem erhöhen
                                                                  (siehe "Kontraindikationen" und
                                                                  "Warnhinweise und Vorsichtsmassnah
                                                                  men" ).
Co-Trimoxazol         Perindopril           Nicht zutreffend      Patienten die gleichzeitig
(Trimethoprim/Sulfam                        Pharmakodynamische    Co-Trimoxazol (Trimethoprim/Sulfam
ethoxazol)                                  Interaktion: Steiger  ethoxazol) erhalten haben ein
                                            ung der unerwünschte  erhöhtes Risiko für Hyperkaliämie
                                            n Wirkungen (Hyperka  (siehe "Warnhinweise und
                                            liämie)               Vorsichtsmassnahmen" ).
Starke und mässig                                                 Die gleichzeitige Anwendung von
starke CYP3A4-Inhibi                                              starken CYP3A4-Inhibitoren und
toren                                                             Triveram sollte möglichst
                                                                  vermieden werden. Wenn die
                                                                  gleichzeitige Anwendung dieser
                                                                  Medikamente und von Triveram
                                                                  nicht vermieden werden kann, ist
                                                                  der Übergang zu Einzelkomponenten
                                                                  und die Anpassung an geringere
                                                                  Atorvastatin- und Amlodipin-Dosen
                                                                  zu erwägen. Eine geeignete
                                                                  klinische Überwachung des
                                                                  Patienten wird empfohlen.
                                                                  Atorvastatin wird von Cytochrom
                                                                  P450 3A4 (CYP3A4) metabolisiert
                                                                  und ist ein Substrat für die
                                                                  hepatischen Transporter, die
                                                                  organischen Anionentransportpolype
                                                                  ptide 1B1 (OATP1B1) und 1B3
                                                                  (OATP1B3). Metaboliten von
                                                                  Atorvastatin sind Substrate für
                                                                  OATP1B1. Atorvastatin wird auch
                                                                  als Substrat der Efflux-Transporte
                                                                  r P-Glykoprotein (P-gp) und das
                                                                  Breast Cancer Resistance Protein
                                                                  (BCRP) identifiziert, die die
                                                                  intestinale Absorption und die
                                                                  biliäre Clearance von
                                                                  Atorvastatin einschränken können
                                                                  (siehe Pharmakokinetik).
                      Atorvastatin                                
Glecaprevir (400 mg   10 mg 1xTag, 7 Tage   ↑ AUC 8.3-fach        Die gleichzeitige Anwendung von
1x Tag) / Pibrentasv                                              Triveram ist aufgrund eines
ir (120 mg 1xTag, 7                                               erhöhten Myopathierisikos
Tage)                                                             kontraindiziert
Elbasvir (50 mg,      10 mg als Einmalgabe  ↑ AUC 1.95-fach       Die gleichzeitige Gabe von
1x/Tag )/ Grazoprevi                                              BRCP-hemmenden Medikamenten wie
r (200 mg, 1x/Tag,                                                Elbasvir oder Grazoprevir kann
13 Tage)                                                          die Plasma-Konzentration von
                                                                  Atorvastatin und das Risiko für
                                                                  Myopathie erhöhen, infolgedessen
                                                                  kann in Abhängigkeit von der
                                                                  verschriebenen Dosis eine
                                                                  Anpassung der Atorvastatin-Dosis
                                                                  erwogen werden. Die Dosierung von
                                                                  Atorvastatin darf bei
                                                                  gleichzeitiger Gabe von Elbasvir
                                                                  oder Grazoprevir 20 mg/Tag nicht
                                                                  überschreiten (siehe "Dosierung/An
                                                                  wendung" und "Warnhinweise und
                                                                  Vorsichtsmassnahmen" ). Es wurde
                                                                  gezeigt, dass die starken
                                                                  CYP3A4-Inhibitoren zu einer
                                                                  deutlichen Erhöhung der
                                                                  Atorvastatin-Konzentration und
                                                                  einem erhöhten Myopathie-Risiko
                                                                  führen. Die Kombination von
                                                                  starken CYP3A4-Inhibitoren mit
                                                                  Atorvastatin sollte soweit
                                                                  möglich vermieden werden. Wenn
                                                                  die Kombination dieser
                                                                  Arzneimittel unbedingt notwendig
                                                                  ist, darf die tägliche Dosis von
                                                                  10 mg Atorvastatin nicht
                                                                  überschritten werden. Eine
                                                                  engmaschige klinische Überwachung
                                                                  des Patienten wird empfohlen.
z.B. Clarithromycin   80 mg 1x/Tag, 8 Tage  ↑ AUC 4,4-fach ↑
(500 mg 2x/Tag, 9                           Cmax 5,4-fach
Tage),                                      
Telithromycin,                              
Delavirdin, Stiripen                        
tol, Ketoconazol,                           
Voriconazol,                                
Itraconazol (200 mg   40 mg als Einmalgabe  ↑ AUC 3,3-fach ↑      Bei Patienten, die Clarithromycin
1x/Tag, 4 Tage)                             Cmax 20%              oder Itraconazol erhalten, soll
                                                                  die tägliche Dosis von 20 mg
                                                                  Atorvastatin nicht überschritten
                                                                  und mit Vorsicht angewendet
                                                                  werden. Patienten, die mit der
                                                                  Kombination der HIV-Protease-Inhib
                                                                  itoren Tipranavir/Ritonavir oder
                                                                  einem Hepatitis-C-Protease-Inhibit
                                                                  or, behandelt werden, müssen die
                                                                  gleichzeitige Anwendung von
                                                                  Atorvastatin vermeiden.
                                                                  Patienten, welche die Kombination
                                                                  der HIV-Protease-Inhibitoren
                                                                  Lopinavir/Ritonavir einnehmen,
                                                                  müssen mit Vorsicht und der
                                                                  niedrigsten notwendigen Dosis
                                                                  Atorvastatin behandelt werden.
                                                                  Bei Patienten, welche die
                                                                  Kombination der HIV-Protease-Inhib
                                                                  itoren Saquinavir/Ritonavir,
                                                                  Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir
                                                                   oder Fosamprenavir/Ritonavir
                                                                  erhalten,soll die tägliche Dosis
                                                                  von 20 mg Atorvastatin nicht
                                                                  überschritten und mit Vorsicht
                                                                  angewendet werden. Bei Patienten,
                                                                  welche den HIV-Protease-Inhibitor
                                                                  Nelfinavir erhalten, darf die
                                                                  tägliche Dosis 40 mg Atorvastatin
                                                                  nicht übersteigen. Diese
                                                                  Patienten sollen engmaschig
                                                                  überwacht werden.
Posaconazol, HIV-Pro                        
tease-Inhibitoren                           
wie Ritonavir                               
Lopinavir (400 mg     20 mg 1x/Tag, 4 Tage  ↑ AUC 5.9-fach
2x/Tag/ Ritonavir                           
(100 mg 2x/Tag, 14                          
Tage), Atazanavir,                          
Indinavir,                                  
Darunavir (300 mg     10 mg 1x/Tag, 4 Tage  ↑ AUC 3.4-fach ↑
2x/Tag)/ Ritonavir                          Cmax 2.25-fach
(100 mg 2x/Tag, 9                           
Tage),                                      
Tipranavir (500mg,    10 mg als Einmalgabe  ↑ AUC 9.4-fach ↑
2x/Tag)/ Ritonavir                          Cmax 8.6-fach
(200 mg 2x/Tag, 7                           
Tage),                                      
¥ Saquinavir (400     40 mg 1x/Tag, 4 Tage  ↑ AUC 3.9-fach ↑
mg 2x/Tag)/Ritonavir                        Cmax 4.3-fach
 (400 mg 2x/Tag, 15                         
Tage),                                      
Fosamprenavir (700    10 mg 1x/Tag, 4 Tage  ↑ AUC 2.53-fach ↑
mg 2x/Tag)/Ritonavir                        Cmax 2.84-fach
 (100 mg 2x/Tag, 14                         
Tage),                                      
Fosamprenavir (1400   10 mg 1x/Tag, 4 Tage  ↑ AUC 2.3-fach ↑
mg 2x/Tag, 14 Tage),                        Cmax 4.04-fach
Nelfinavir (1250 mg   10 mg 1x/Tag, 28      ↑ AUC 74% ↑ Cmax
2x/Tag, 14 Tage)      Tage                  2.2-fach
etc.,                                       
Ciclosporin (5.2      10 mg 1x/Tag, 28      ↑ AUC 8.7-fach ↑      Inhibitoren von Transportproteinen
mg/kg/Tag, stabile    Tage                  Cmax 10.7-fach         (z.B. Ciclosporin, Letermovir)
Dosis),                                                           können die systemische
                                                                  Atorvastatin-Exposition erhöhen.
                                                                  Die Auswirkung der Hemmung der
                                                                  hepatischen Aufnahmetransporter
                                                                  auf die Atorvastatin-Konzentration
                                                                   in Leberzellen ist nicht
                                                                  bekannt. Die gleichzeitige
                                                                  Anwendung von Atorvastatin bei
                                                                  Patienten,die Letermovir in
                                                                  Kombination mit Ciclosporin
                                                                  einnehmen, sollte vermieden
                                                                  werden. Die Dosis von
                                                                  Atorvastatin sollte bei
                                                                  gleichzeitiger Verabreichung mit
                                                                  Letermovir täglich nicht 20 mg
                                                                  überschreiten.
Letermovir (480 mg    20 mg 1x/Tag, 10      ↑ AUC 3,29-fach
1x/Tag,10 Tage)       Tage                  
Erythromycin, (500    10 mg als Einmalgabe  ↑ AUC 33% ↑ Cmax 38%  Die moderaten CYP3A4-Inhibitoren
mg 4x/Tag, 7 Tage),                                               können die Plasmakonzentration
                                                                  von Atorvastatin erhöhen. Ein
                                                                  erhöhtes Risiko für Myopathie
                                                                  wurde bei der Kombination von
                                                                  Erythromycin und Statinen
                                                                  beobachtet. Die tägliche Dosis
                                                                  von 20 mg Atorvastatin soll nicht
                                                                  überschritten und mit Vorsicht
                                                                  angewendet werden.
Fluconazol,                                 
Verapamil,                                  Interaktion nicht     Es wurden keine Interaktionsstudie
                                            untersucht Voraussic  n zur Beurteilung des Einflusses
                                            htlich: ↑             von Amiodaron oder Verapamil auf
                                                                  Atorvastatin durchgeführt. Sowohl
                                                                  Amiodaron als auch Verapamil
                                                                  hemmen bekanntermassen die
                                                                  CYP3A4-Aktivität und eine
                                                                  Kombination mit Atorvastatin kann
                                                                  zu einer erhöhten Exposition von
                                                                  Atorvastatin führen.
Diltiazem (240 mg     40 mg als Einmalgabe  ↑ AUC 51% ↔ Cmax      Eine geeignete klinische
1x/Tag, 28 Tage),                                                 Überwachung des Patienten wird
                                                                  nach Behandlungsbeginn oder nach
                                                                  Dosisanpassungen von Diltiazem
                                                                  empfohlen.
                      Amlodipin                                   Die gleichzeitige Anwendung von
                                                                  Amlodipin mit starken oder
                                                                  moderaten CYP3A4-Inhibitoren kann
                                                                  zu einer bedeutenden Erhöhung der
                                                                  Plasmakonzentration von Amlodipin
                                                                  führen. Die klinischen
                                                                  Konsequenzen der veränderten
                                                                  Pharmakokinetik können bei
                                                                  älteren Patienten ausgeprägter
                                                                  sein.
Diltiazem (180        5 mg                  ↑ AUC 57%
mg/Tag),                                    
Erythromycin                                ↑ AUC 22%
Clarithromycin                              Interaktion nicht     Es besteht ein erhöhtes
                                            untersucht            Hypotonie-Risiko bei Patienten,
                                                                  die Clarithromycin und Amlodipin
                                                                  gleichzeitig erhalten. Im Falle
                                                                  einer gleichzeitigen Verabreichung
                                                                   ist eine sehr engmaschige
                                                                  Überwachung der Patienten
                                                                  angezeigt.
Ciclosporin                                 Ciclosporin ↑ AUC     Es sind keine Studien zur
                                            0-40%                 Interaktion von Ciclosporin und
                                                                  Amlodipin bei gesunden Probanden
                                                                  oder bei anderen Populationen,
                                                                  ausser jener von nierentransplanti
                                                                  erten Patienten, durchgeführt
                                                                  worden. Es wurde gezeigt, dass
                                                                  die gleichzeitige Gabe von
                                                                  Ciclosporin und Amlodipin einen
                                                                  Einfluss auf die Talkonzentration
                                                                  von Ciclosporin hatte (vom
                                                                  Ausbleiben einer Veränderung bis
                                                                  zu einer durchschnittlichen
                                                                  Erhöhung um 40%). Bei
                                                                  nierentransplantierten Patienten
                                                                  unter Amlodipin sollten die
                                                                  Ciclosporin-Spiegel speziell
                                                                  überwacht werden.
Tacrolimus            Amlodipin             Interaktion nicht     Bei gleichzeitiger Verabreichung
                                            untersucht Voraussic  von Amlodipin besteht ein
                                            htlich: Tacrolimus    erhöhtes Risiko für erhöhte
                                            ↑ AUC                 Blutspiegel von Tacrolimus. Zur
                                                                  Vermeidung der Toxizität von
                                                                  Tacrolimus müssen bei
                                                                  Verabreichung von Amlodipin bei
                                                                  Patienten, die mit Tacrolimus
                                                                  behandelt werden, die Blutspiegel
                                                                  von Tacrolimus überwacht und die
                                                                  Dosis von Tacrolimus bei Bedarf
                                                                  angepasst werden.
Theophyllin, Ergotam                        Interaktion nicht     Calcium Antagonisten können mit
in                                          untersucht            dem Cytochrom-p450-abhängigen
                                                                  Metabolismus von Theophyllin und
                                                                  Ergotamin interferieren. Da keine
                                                                  In-vitro- und In-vivo-Interaktions
                                                                  studien mit Theophyllin bzw.
                                                                  Ergotamin und Amlodipin verfügbar
                                                                  sind, wird empfohlen, zu Beginn
                                                                  einer gleichzeitigen Verabreichung
                                                                   die Blutspiegel von Theophyllin
                                                                  oder Ergotamin regelmässig zu
                                                                  kontrollieren.
Dantrolen (Infusion)  Amlodipin             Nicht relevant        Die gleichzeitige Anwendung von
                                            Pharmakodynamische    Triveram und Dantrolen muss
                                            Interaktion: Erhöhun  vermieden werden. Im Tiermodell
                                            g der unerwünschten   wurden nach Verabreichung von
                                            Wirkungen (Hyperkali  Verapamil und von intravenösem
                                            ämie)                 Dantrolen Fälle von Kammerflimmern
                                                                   und letalem kardiovaskulärem
                                                                  Kollaps in Verbindung mit
                                                                  Hyperkaliämie beobachtet.
                                                                  Aufgrund des Hyperkaliämierisikos
                                                                  wird empfohlen, bei Patienten,
                                                                  die anfällig für eine maligne
                                                                  Hyperthermie sind, und bei der
                                                                  Behandlung einer malignen
                                                                  Hyperthermie die gleichzeitige
                                                                  Gabe von Calciumkanalblockern wie
                                                                  Triveram zu vermeiden.
#Grapefruits oder     Atorvastatin 40 mg    ↑ AUC 37% ↑ Cmax      Die Anwendung von Triveram
Grapefruitsaft (240   als Einmalgabe        16% Voraussichtlich:  zusammen mit Grapefruits oder
ml 1x/Tag)            Amlodipin              ↑ AUC ↑ Cmax         Grapefruitsaft wird nicht
                                                                  empfohlen, denn bei einigen
                                                                  Patienten kann die Bioverfügbarkei
                                                                  t erhöht sein, was zu einer
                                                                  Verstärkung der blutdrucksenkenden
                                                                   Wirkung führen kann.
Estramustin           Perindopril           Nicht relevant        Die gleichzeitige Anwendung von
                                            Pharmakodynamische    Triveram und Estramustin wird
                                            Interaktion: Erhöhun  nicht empfohlen, aufgrund des
                                            g der unerwünschten   Risikos einer Erhöhung
                                            Wirkungen (Angioödem  unerwünschter Wirkungen wie
                                            )                     angioneurotisches Ödem
                                                                  (Angioödem).
Lithium               Perindopril           Interaktion nicht     Die gleichzeitige Anwendung von
                                            untersucht Voraussic  Triveram und Lithium wird nicht
                                            htlich: ↑ Lithium     empfohlen, aber wenn die
                                                                  Kombination unbedingt notwendig
                                                                  ist, sollte der Lithium-Blutspiege
                                                                  l sorgfältig überwacht werden
                                                                  (siehe "Warnhinweise und
                                                                  Vorsichtsmassnahmen" ).
                                                                  Reversible Erhöhungen von
                                                                  Serum-Lithiumkonzentrationen und
                                                                  Lithiumtoxizität wurden bei
                                                                  gleichzeitiger Anwendung von
                                                                  ACE-Hemmern beobachtet.
mTOR-Inhibitoren      Perindopril           Pharmakodynamische    Die Patienten mit gleichzeitiger
(z.B. Sirolimus,                            Interaktion: Erhöhun  Behandlung mit mTOR-Inhibitoren
Everolimus, Temsirol                        g der unerwünschten   können einem erhöhten Risiko für
imus)                                       Wirkungen (Angioödem  Angioödem ausgesetzt werden
                                            )                     (siehe "Warnhinweise und
                                                                  Vorsichtsmassnahmen" ).
                      Amlodipin             Interaktion nicht     Die mTOR-Hemmer sind Substrate
                                            untersucht Voraussic  von CYP3A4. Amlodipin ist ein
                                            htlich: ↑ mTOR-Hemme  schwacher CYP3A4-Inhibitor. Bei
                                            r                     gleichzeitiger Verabreichung kann
                                                                  Amlodipin die Exposition
                                                                  gegenüber mTOR-Inhibitoren
                                                                  erhöhen.
Kaliumsparende        Perindopril           Nicht relevant        Die Kombination von Triveram und
Diuretika (z. B.:                           Pharmakodynamische    diesen Arzneimitteln wird nicht
Amilorid, Eplerenon,                        Interaktion: Erhöhun  empfohlen. Wenn die gleichzeitige
 Spironolacton),                            g des Risikos für     Anwendung dennoch indiziert ist,
Kaliumsalze                                 Hyperkaliämie         müssen diese Arzneimittel mit
                                                                  Vorsicht und unter häufiger
                                                                  Kontrolle des Kaliumblutspiegels
                                                                  und des Serumkreatinin-Spiegels
                                                                  angewendet werden (siehe
                                                                  "Warnhinweise und Vorsichtsmassnah
                                                                  men" ). Risiko für Hyperkaliämie
                                                                  (mit potentiell tödlichem
                                                                  Ausgang), besonders im
                                                                  Zusammenhang mit Niereninsuffizien
                                                                  z (Kumulierung der kaliumerhöhende
                                                                  n Wirkungen). Mit Eplerenon und
                                                                  Spironolacton in Dosen zwischen
                                                                  12,5 mg und 50 mg täglich und
                                                                  niedrig dosierten ACE-Hemmern:
                                                                  Bei der Behandlung einer
                                                                  Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse
                                                                  II bis IV mit einer Auswurfsfrakti
                                                                  on von <40% und vorangegangener
                                                                  Therapie mit ACE-Hemmern und
                                                                  Schleifendiuretika besteht das
                                                                  Risiko für eine potentiell
                                                                  tödliche Hyperkaliämie,
                                                                  insbesondere bei Nichtbeachten
                                                                  der Verschreibungsempfehlungen
                                                                  für diese Kombination. Vor dem
                                                                  Einsatz dieser Kombination müssen
                                                                  Hyperkaliämie und Niereninsuffizie
                                                                  nz ausgeschlossen werden. Eine
                                                                  engmaschige Kontrolle der Kalium-
                                                                  und Kreatinin-Blutspiegel wird
                                                                  empfohlen: einmal pro Woche im
                                                                  ersten Monat der Behandlung und
                                                                  danach einmal pro Monat.
Gleichzeitige
Anwendung, die
besondere Vorsichtsm
assnahmen erfordert
Nicht-kaliumsparende  Perindopril           Nicht relevant        Im Falle einer Hypotonie ist vor
 Diuretika                                  Pharmakodynamische    der Behandlung mit Triveram das
                                            Interaktion: Verstär  Diuretikum abzusetzen oder für
                                            kung der blutdruckse  Volumenerhöhung bzw. Salzzufuhr
                                            nkenden Wirkung       zu sorgen. Patienten, die mit
                                                                  Diuretika behandelt werden,
                                                                  besonders solche mit Hypovolämie
                                                                  und/oder Salz- und Wassermangel,
                                                                  können nach Behandlungsbeginn mit
                                                                  einem ACE-Hemmer einen starken
                                                                  Abfall des Blutdrucks erfahren.
                                                                  Der hypotensive Effekt kann
                                                                  reduziert werden durch Absetzen
                                                                  des Diuretikums, durch
                                                                  Volumenerhöhung oder Salzeinnahme,
                                                                   bevor die Behandlung mit
                                                                  Perindopril in niedrigen,
                                                                  progressiv ansteigenden Dosen
                                                                  eingeleitet wird. Wenn bei
                                                                  arterieller Hypertonie eine
                                                                  vorangegangene Diuretikatherapie
                                                                  eine Hypovolämie und/oder einen
                                                                  Elektrolyt- und Wasserverlust
                                                                  verursacht haben kann, muss das
                                                                  Diuretikum vor dem Einsatz von
                                                                  Perindopril abgesetzt werden; in
                                                                  diesem Fall kann anschliessend
                                                                  entweder die diuretische
                                                                  Behandlung mit einem nicht-kaliums
                                                                  parenden Diuretikum wiederaufgenom
                                                                  men werden oder dann muss
                                                                  Perindopril in niedriger,
                                                                  progressiv ansteigender Dosierung
                                                                  eingeführt werden. In der
                                                                  diuretischen Behandlung einer
                                                                  kongestiven Herzinsuffizienz muss
                                                                  Perindopril in sehr niedriger
                                                                  Dosierung eingeführt werden, nach
                                                                  vorheriger Reduzierung des
                                                                  gleichzeitig gegebenen
                                                                  nicht-kaliumsparenden
                                                                  Diuretikums. In jedem Fall muss
                                                                  die Nierenfunktion (Kreatinin-Spie
                                                                  gel) in den ersten Wochen einer
                                                                  Behandlung mit Perindopril
                                                                  überwacht werden.
CYP3A4-Induktoren                                                 Die Anwendung von Triveram
                                                                  zusammen mit Induktoren des
                                                                  Isoenzyms CYP3A4 muss mit
                                                                  Vorsicht erfolgen. Die
                                                                  gleichzeitige Anwendung von
                                                                  Induktoren von Cytochrom P450 3A4
                                                                  kann unterschiedliche
                                                                  Verminderungen der Plasmakonzentra
                                                                  tionen von Atorvastatin und
                                                                  Amlodipin verursachen.
Z.B. Efavirenz 600    Atorvastatin 10 mg    ↓ AUC 41% ↓ Cmax 1%
mg 1x/Tag, 14 Tage,   für 3 Tage            
†Rifampicin (600 mg   40 mg als Einmalgabe  ↑ AUC 30% ↑ Cmax      Infolge des dualen Interaktions-me
1x/Tag, 7 Tage,                             2.7-fach              chanismus von Rifampicin
gleichzeitige                                                     (Induktion von Cytochrom P450 3A4
Verabreichung),                                                   und Hemmung des hepatischen
                                                                  Aufnahme-Transporters OATP1B1)
                                                                  wird die gleichzeitige Einnahme
                                                                  von Triveram und von Rifampicin
                                                                  empfohlen, da eine verzögerte
                                                                  Verabreichung von Atorvastatin
                                                                  nach der Gabe von Rifampicin mit
                                                                  einer signifikanten Verminderung
                                                                  der Plasmakonzentration von
                                                                  Atorvastatin verbunden war.
                                                                  Allerdings ist die Wirkung von
                                                                  Rifampicin auf die Konzentration
                                                                  von Atorvastatin in Leberzellen
                                                                  noch unbekannt und falls eine
                                                                  gleichzeitige Anwendung nicht
                                                                  vermieden werden kann, muss die
                                                                  Wirksamkeit der Behandlung streng
                                                                  überwacht werden.
†Rifampicin (600 mg   40 mg als Einmalgabe  ↓ AUC 80% ↓ Cmax 40%
1x/Tag, 5 Tage,                             
getrennte Verabreich                        
ung), Johanniskraut                         
[Hypericum perforatu                        
m]                                          
                      Amlodipin             Interaktion nicht
                                            untersucht Voraussic
                                            htlich:

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