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Fachinformation zu LIPERCOSYL®:Servier (Suisse) SA
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Schwangerschaft, Stillzeit

Lipercosyl ist während Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert.
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Lipercosyl wirksame Verhütungsmassnahmen anwenden (siehe «Kontraindikationen»).
Schwangerschaft
Atorvastatin
Atorvastatin ist während der Schwangerschaft kontraindiziert.
Die Sicherheit der Anwendung bei schwangeren Frauen ist nicht erwiesen. Es wurden keine kontrollierten klinischen Studien mit Atorvastatin an Schwangeren durchgeführt. Einige seltene Fälle kongenitaler Anomalien nach intrauteriner Exposition gegenüber HMG-CoA-Reduktase-Hemmern wurden beschrieben. In Tierstudien wies man eine Reproduktionstoxizität nach (siehe «Präklinische Daten»).
Die Verabreichung von Atorvastatin an die Mutter kann die fetale Konzentration von Mevalonat, einem Präkursor in der Biosynthese von Cholesterin, verringern. Atherosklerose ist ein chronischer Prozess und gewöhnlich sollte das Absetzen von lipidsenkenden Arzneimitteln während einer Schwangerschaft nur einen geringen Einfluss auf das Langzeitrisiko haben, das mit einer primären Hypercholesterinämie verbunden ist.
Aus all diesen Gründen darf Atorvastatin nicht bei Frauen angewendet werden, die schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder bei denen eine Schwangerschaft vermutet wird.
Perindopril
Die verfügbaren epidemiologischen Daten zum Missbildungsrisiko nach Exposition gegenüber ACE-Hemmern während des ersten Trimenons der Schwangerschaft lassen keine Schlussfolgerung zu.
Allerdings kann eine geringe Risikoerhöhung für angeborene Missbildungen nicht ausgeschlossen werden. Patientinnen, die eine Schwangerschaft planen, wird empfohlen, ihre antihypertensive Behandlung auf ein Arzneimittel mit gut etabliertem Sicherheitsprofil zur Anwendung in der Schwangerschaft umzustellen. Wenn eine Schwangerschaft festgestellt wird, muss die Behandlung mit ACE-Hemmern sofort abgesetzt und nötigenfalls mit einer Alternativbehandlung begonnen werden (siehe «Kontraindikationen»).
Die Einnahme eines ACE-Hemmers während des 2. und 3. Trimenons kann beim Fetus Nierenschäden und Missbildungen im Gesicht und am Schädel verursachen. Der Fetus im Mutterleib ist dem Risiko einer Hypotonie ausgesetzt. Bei solchen Neugeborenen wurden ein niedriges Geburtsgewicht, eine reduzierte Nierendurchblutung sowie Anurie beobachtet. Bei den Müttern wurde ein Oligohydramnion festgestellt, wahrscheinlich zurückzuführen auf die reduzierte Nierenfunktion des Fetus. Nach einer solchen Exposition im Uterus müssen alle Neugeborenen untersucht werden; man sollte sich von ihrer ausreichenden Harnausscheidung überzeugen und den Kaliumblutspiegel und Blutdruck kontrollieren. Falls erforderlich, werden geeignete medizinische Massnahmen ergriffen, beispielsweise eine Rehydratation oder eine Dialyse, um den ACE-Hemmer aus dem Blutkreislauf zu eliminieren.
In Tierversuchen wurde eine erhöhte Fetotoxizität und peri-/postnatale Toxizität bei Nagetieren und Kaninchen beobachtet (siehe «Präklinische Daten»).
Stillzeit
Es gibt keine klinischen Daten zur Anwendung von Atorvastatin oder Perindopril allein oder in Kombination während der Stillzeit. In Tierstudien (Ratten) wurde das Vorhandensein von Atorvastatin oder Perindopril in der Muttermilch nachgewiesen (siehe «Präklinische Daten»).
Atorvastatin
Es ist nicht bekannt, ob Atorvastatin oder seine Metaboliten in die Muttermilch ausgeschieden werden.
Perindopril
Es liegt keine Information über den Gebrauch von Perindopril während der Stillzeit vor.
Fertilität
Zur Fertilität unter Behandlung mit Lipercosyl liegen keine klinischen Daten vor.
Atorvastatin
In Tierversuchen hatte Atorvastatin keinen Einfluss auf die Fertilität männlicher und weiblicher Tiere (siehe «Präklinische Daten»).
Perindopril
In Studien zur Reproduktionstoxizität bei Ratten zeigte Perindopril keinen Einfluss auf die Reproduktionsfähigkeit oder Fertilität (siehe «Präklinische Daten»).

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