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Fachinformation zu Cyclolux:b.e.imaging.ag
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Pharmakokinetik

Absorption
Nicht zutreffend.
 
Distribution
Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass sich intravenös applizierte Gadotersäurehauptsächlich in den extrazellulären Kompartimenten desOrganismusverteilt. Dabei bindet es sich nicht anAlbumine, tritt nicht in die Muttermilch über und durchquert die Plazentaschranke nur langsam.
 
Metabolismus
Die Chelatstruktur (Gd-DOTA) ist chemisch gesehen äusserst stabil und untersteht keiner Metabolisierung. Die Gadotersäure verhält sich im Organismus ähnlich wie andere biologisch inerte, renal eliminierte, wasserlösliche Verbindungen (beispielsweise Mannitol und Inulin).
 
Elimination
Cyclolux wird beim Menschen rasch und in unveränderter Form mit dem Urin ausgeschieden. Seine Eliminationshalbwertzeit beträgt etwa 90 Minuten. Ausgeschieden wird es praktisch vollständig innerhalb der ersten 24 Stunden über die Nieren (93,3 ± 4,7% der verabreichten Dosis).
 
Kinetik spezieller Patientengruppen
Das Verteilungsvolumen von Gadotersäure wird beim Menschen nicht durch den Schweregrad der Niereninsuffizienz beeinflusst. Bekannt ist aus Tierversuchen, dass selbst bei schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion nur eine geringe biliäre Ausscheidung erfolgt. Hingegen verzögert sich beim Menschen in Abhängigkeit zur funktionellen Beeinträchtigung der Niere die Elimination von Gadotersäure:

Nierenstatus Kreatinin-Clear  Eliminationshalbwert  Verteilungsvolumen    Plasma-Clearance-Rate in
ance- Rate                    szeit                                       ml/min
Normal                        1,62 h                0,24 l/kg             108,3 ± 7,8
30 - 60 ml/min                5,05 h                0,24 l/kg             40,0 ± 8,8
10 - 30 ml/min                13,87 h               0,24 l/kg             13,8 ± 0,6

In besonderen Fällen kann Gadotersäure durch extrakorporale Hämodialyse entferntwerden.
Man beachte insbesondere auch die unter den "Warnhinweisenund Vorsichtsmassnahmen" erwähnten Hinweise zu "Besonderen Patientengruppen" .
 

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