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Fachinformation zu Isoniaz-TB®:Labatec Pharma SA
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Interaktionen

Bei Verabreichung von Isoniazid kann es zu Wechselwirkungen mit verschiedenen gleichzeitig verabreichten Medikamenten kommen. Bei der Kombination mit diesen Medikamenten muss Vorsicht angewandt werden:
·Antiepileptika wie Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Valproinsäure sowie Benzodiazepine: Isoniazid kann zu einer Erhöhung ihrer Plasmaspiegel mit dem Risiko einer Überdosierung führen. Dies erfordert eventuell eine Anpassung ihrer Dosierung.
·Orale Antikoagulantien vom Cumarintyp: Die gleichzeitige Anwendung von Isoniazid und orale Antikoagulantien vom Cumarintyp kann die Wirkung der oralen Antikoagulantien verstärken. Der INR-Wert muss engmaschig überwacht werden.
·Ketoconazol: Risiko der Reduzierung der Plasmaspiegel von Ketoconazol, was eventuell eine Anpassung der Ketoconazol-Dosierung erforderlich macht.
·Volatile Anästhetika: Verstärkung der hepatotoxischen Wirkung von Isoniazid, mit verstärkter Bildung toxischer Metabolite von Isoniazid. Im Falle eines geplanten Eingriffs ist die Behandlung mit Isoniazid vorsichtshalber eine Woche vor dem Eingriff abzubrechen und erst 15 Tage danach wieder aufzunehmen.
·Glucocorticoide (für Prednisolon beschrieben): Die gleichzeitige Anwendung von Isoniazid und Prednisolon kann zu einer Reduzierung der Plasmaspiegel von Isoniazid führen, der angeführte Mechanismus ist die Erhöhung des hepatischen Metabolismus von Isoniazid und eine Reduzierung des hepatischen Metabolismus der Glucocorticoide.
·Aluminium (Salze und Hydroxyde): Die gleichzeitige Anwendung von Isoniazid und gastrointestinalen Topika kann zu einer verminderten Absorption von Isoniazid im Verdauungstrakt führen. Im Falle einer Verabreichung von gastrointestinalen Topika muss Isoniazid mindestens 2 Stunden vor diesen Mitteln genommen werden.
·Ferner wurde von Interaktionen mit Theophyllin, Levodopa und Barbituraten sowie Alkohol berichtet.
·Bei einer Kombination mit Rifampicin können sich die hepatotoxischen Wirkungen summieren. Bei Auftreten einer Leberstörung unter einer Kombinationstherapie mit Isoniazid und anderen Antituberkulosemitteln wird bei unbekannter Ursache Isoniazid in der Regel als letztes Medikament abgesetzt.
·Isoniazid kann die Plasmahalbwertszeit von Rifampicin verkürzen.
Von einer gleichzeitigen Verabreichung von Disulfiram wird abgeraten, da sie zu psychischen Störungen führen kann.
Von einer gleichzeitigen Verabreichung von Isoniazid und Paracetamol wird abgeraten, da sie das Risiko der Lebertoxizität erhöht.
Nahrungsmittel und Getränke mit hohem Tyramin- oder Histamingehalt sind zu vermeiden. Isoniazid kann die Monoaminoxidase und die Diaminoxidase hemmen. Der Genuss von tyraminhaltigen (z.B. Käse, Rotwein) oder histaminhaltigen (z.B. Thunfisch) Nahrungsmitteln oder Getränken kann Kopfschmerzen, Herzklopfen und Hitzewallungen hervorrufen.

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