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Fachinformation zu Resotran:b.e.imaging.ag
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch. 

Zusammensetzung

Wirkstoffe
Ferucarbotran
 
Hilfsstoffe
Acidum (S)lacticum (90 per centum) (E270), Mannitolum  (E421), Natrii hydroxidum (E524) (ad pH), Aqua ad iniectabile
Natriumgehalt: Max. 0.72 mg/ml unter Berücksichtigung der variablen Natriumhydroxid-Zusätze.

Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

Rötlich-braune Injektionssuspension zur intravenösen Anwendung.
1 ml Injektionssuspension enthält 540 mg Ferucarbotran entsprechend 28 mg oder 0,5 mmol Eisen.
Jede Durchstechflasche mit 1,5 ml Injektionssuspension enthält 810 mg Ferucarbotran entsprechend 42 mg oder 0,75 mmol Eisen.
 

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Dieses Arzneimittel ist ein Diagnostikum. Resotran ist ein Kontrastmittel zur Anwendung für die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) zur Darstellung fokaler Leberläsionen, wenn eine Untersuchung ohne Kontrastmittel keine eindeutige Diagnose ermöglicht.
Resotran wird bei Erwachsenen angewendet.
 

Dosierung/Anwendung

Diagnostische Verfahren unter Einsatz eines Kontrastmittels sollen nur unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt werden, der entsprechend geschult und mit der Durchführung der jeweiligen Untersuchungsmethode hinreichend erfahren ist.
 
 
Dosierung
 
Erwachsene
Die empfohlene Dosierung für Resotran bei Erwachsenen ist:
 
Bei Patienten mit einem Körpergewicht unter 60 kg: 0,9 ml Resotran (entsprechend 486 mg Ferucarbotran oder 0,45 mmol Eisen).
 
Bei Patienten mit einem Körpergewicht ab 60 kg: 1,4 ml Resotran (entsprechend 756 mg Ferucarbotran oder 0,7 mmol Eisen).
 
Ältere Menschen oder Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
 
Wiederholte Gabe
Es liegen keine klinischen Daten über eine wiederholte Verabreichung von Resotran vor (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen). Resotran sollte erst wieder verabreicht werden, wenn die Signalabschwächung in der Leber auf den Ausgangswert zurückgegangen ist. Dies ist frühestens nach 14 Tagen der Fall.
 
Kinder und Jugendliche
Resotran darf bei Kindern und Jugendlichen auf Grund fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit in Patienten unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
 
Art der Anwendung
Resotran ist eine gebrauchsfertige wässrige Injektionssuspension zur intravenösen Verabreichung. Sie wird unter Verwendung einer großkalibrigen Nadel oder eines Verweilkatheter (Empfehlung: 18-20 Gauge) verabreicht, falls erforderlich mit Infusionsschlauch.
Es wird empfohlen, die korrekte Lage der Injektionsnadel vor der Verabreichung von Resotran durch Spülen mit 0,9%iger (9 mg/ml) steriler Kochsalzlösung zu überprüfen.
 
Nach der Injektion des Kontrastmittels sollen der Infusionsschlauch und die Nadel mit steriler physiologischer Kochsalzlösung (0,9% (9 mg/ml)) gespült werden.
 
Nur zur Einmalentnahme. Nicht verwendete Suspension ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Zur Vorbereitung der Patienten siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen.
 
Bildaufnahme
Unmittelbar nach der Verabreichung von Resotran als Bolusinjektion empfiehlt sich ein dynamisches MRT-Bildgebungsverfahren, z.B. mittels T2*-gewichteten oder T1*-gewichteten Gradienten-Echo-Sequenzen (GRE).
Eine Darstellung während der Akkumulationsphase ist 10 min bis mindestens 8 Stunden nach der Injektion möglich. Die Aufnahme erfolgt mittels T2- oder T2*- gewichteter MR-Sequenzen wie dem herkömmlichen T2-Spin-Echo (SE) oder den MR-Sequenzen mit schneller Bildfolge (Fast-Spin-Echo/ Turbo-Spin-Echo (FSE/TSE)).
 
Diagnostische Informationen über die intrahepatischen Gefäße lassen sich z.B. mittels MR-angiographischen Time-of-Flight (TOF)-Sequenzen innerhalb von 20 min nach der Injektion von Resotran gewinnen.
 

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber Ferucarbotran oder einen der sonstigen Bestandteile oder Überempfindlichkeit gegenüber Dextran. Bekannte schwere Überempfindlichkeit gegenüber anderen parenteral verabreichten eisenhaltigen Arzneimitteln.
 

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Resotran soll nur angewendet werden, wenn in der Erkennung und Behandlung anaphylaktischer Reaktionen geschulte Fachkräfte unverzüglich verfügbar sind und die kardio-pulmonale Reanimation durch eine entsprechende Ausrüstung sichergestellt ist. Der Patient sollte für mindestens 30 Minuten nach jeder Resotran-Injektion hinsichtlich des Auftretens von Nebenwirkungen beobachtet werden.
 
Überempfindlichkeitsreaktionen
Es wurde beobachtet, dass Resotran bei Dextran-sensibilisierten Hunden anaphylaktische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen auslöst. Diese Reaktionen, die mit Dextran-induzierten anaphylaktoiden Reaktionen (DIAR) vergleichbar sind, können auch bei Menschen mit einer Überempfindlichkeit auf Dextran auftreten (siehe auch Kontraindikationen, Unerwünschte Wirkungen und Präklinische Daten). Um im Notfall unverzüglich reagieren zu können, sollten entsprechende Arzneimittel, Trachealtubus und Beatmungsgerät bei der Anwendung von Resotran griffbereit sein.
 
Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auf andere parenteral verabreichte Eisenpräparate wurden berichtet.
Wie auch bei anderen intravenös verabreichten Kontrastmitteln, kann Resotran mit anaphylaktoiden / Überempfindlichkeitsreaktionen oder anderen idiosynkratischen Reaktionen einhergehen, die durch kardiovaskuläre, respiratorische oder kutane Manifestationen gekennzeichnet sind und bis hin zu schweren Reaktionen einschließlich Schock reichen können. Die meisten dieser Reaktionen treten innerhalb einer Stunde nach der Verabreichung von Resotran auf. Es können jedoch auch kutane Spätreaktionen auftreten (nach Stunden oder Tagen) (siehe Unerwünschte Wirkungen).
 
Während und nach jeder Anwendung von Resotran müssen die Patienten sorgfältig auf Anzeichen und Symptome von Überempfindlichkeitsreaktionen überwacht werden.
Medikamente zur Behandlung von Überempfindlichkeitsreaktionen sowie die Bereitschaft zur Einleitung von Notfallmaßnahmen sind erforderlich.
 
Das Risiko von Überempfindlichkeitsreaktionen ist erhöht bei:
früherer Reaktion auf Kontrastmittel
-Asthma bronchiale in der Anamnese
-Anamnese allergischer Erkrankungen
 
Bei Patienten mit allergischer Disposition einschließlich Asthma in der Anamnese soll die Anwendung mit besonderer Vorsicht erfolgen, da bei diesen Patienten die Nebenwirkungsrate verdoppelt ist.
 
Hämosiderose
Bei Patienten mit Erkrankungen, die mit einer erhöhten Eisenspeicherung assoziiert sind (z.B. Hämosiderose, chronische hämolytische Anämie mit häufigen Bluttransfusionen oder chronischer Eisensubstitution), ist zu bedenken, dass ein hoher Eisengehalt in der Leber die Signalintensität in diesem Bereich beeinträchtigt, so dass der Nutzen von Resotran hier eingeschränkt sein kann.
 
Paravenöse Injektion
Um eine paravenöse Injektion zu vermeiden, die langanhaltende lokale Verfärbungen der Haut hervorrufen kann (siehe Präklinische Daten), soll vor der Injektion von Resotran unbedingt die korrekte Lage der Injektionsnadel durch Spülen mit 0,9%iger (9 mg/ml) steriler Kochsalzlösung (siehe Dosierung/Anwendung) überprüft werden.
 
Wiederholte Gabe
Es liegen keine Daten über eine wiederholte Verabreichung von Resotran vor. Resotran sollte erst wieder verabreicht werden, wenn die Signalabschwächung in der Leber auf den Ausgangswert zurückgegangen ist. Dies ist frühestens nach 14 Tagen der Fall.
 
Patientenvorbereitung
Übelkeit und Erbrechen sind bekannte Nebenwirkungen, die beim Einsatz von Kontrastmitteln (siehe auch Unerwünschte Wirkungen) auftreten können. Der Patient sollte daher zwei Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen, um eine Aspiration zu vermeiden.
Besondere Warnhinweise
Resotran enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 1,4 ml, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
 

Interaktionen

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht beobachtet. Es wurden keine Wechselwirkungsstudien durchgeführt.
 

Schwangerschaft, Stillzeit

Schwangerschaft
Die klinische Erfahrung mit Resotran an schwangeren Frauen ist begrenzt. Tierexperimentelle Studien mit Dosierungen weit oberhalb der zur Diagnostik empfohlenen Dosis haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Präklinische Daten). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Resotran sollte daher nicht bei schwangeren Frauen oder Frauen, bei denen eine Schwangerschaft vermutet wird, angewendet werden, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist.
 
Nach Verabreichung von parenteralem Eisen kann fetale Bradykardie auftreten. Sie ist in der Regel vorübergehend und Folge einer Überempfindlichkeitsreaktion der Mutter. Das ungeborene Kind sollte daher während der intravenösen Verabreichung von parenteralem Eisen an schwangere Frauen sorgfältig überwacht werden.
 
Stillzeit
Bei säugenden Ratten wurde innerhalb von 24 Stunden kein Übergang von Ferucarbotran oder metabolisiertem Eisen in die Muttermilch beobachtet. Es ist nicht bekannt, ob Resotran in die Muttermilch des Menschen übergeht. Daher sollte Resotran während der Stillzeit nur nach besonderer Prüfung verabreicht werden. Das Stillen sollte nach Verabreichung von Resotran unterbrochen werden, während die Muttermilch abgepumpt und für einige Tage verworfen werden sollte.
 

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Auswirkungen beobachtet. Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Patienten sollten beim Führen eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen das gelegentliche Auftreten von Übelkeit berücksichtigen.
 

Unerwünschte Wirkungen

Während der klinischen Entwicklungsphase betrug die Gesamtinzidenz von Arzneimittel bezogenen Nebenwirkungen 7,6 %. Bei Patienten mit allergischer Disposition einschließlich Asthma in der Anamnese soll die Anwendung mit besonderer Vorsicht erfolgen, da bei diesen Patienten die Nebenwirkungsrate verdoppelt ist. Ein Unterschied hinsichtlich der Art und der Schwere der Symptome besteht nicht.
 
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Schmerzen, Vasodilatation (Wärmegefühl) und Parästhesie (Kältegefühl) und wurden bei weniger als 2 % der Patienten beobachtet.
Die meisten unerwünschten Wirkungen waren von leichter bis mittelschwerer Intensität.
 
Bei der Anwendung an mehr als 1000 Patienten wurden die folgenden Nebenwirkungen beobachtet und von Prüfärzten als arzneimittelbezogen eingestuft, d.h. bei denen ein Zusammenhang zwischen dem Arzneimittel und dem unerwünschten Ereignis als möglich, wahrscheinlich oder sicher beurteilt wird.
 
In der nachstehenden Tabelle sind die unerwünschten Wirkungen nach Systemorganklassen laut MedDRA aufgeführt (MedDRA SOCs).

Systemorganklasse     Häufig (≥1/100 bis    Gelegentlich (≥1/1,0  Selten (≥1/10,000     Nicht bekannt
                      <1/10)                00 bis <1/100)        bis <1/1,000)         
Erkrankungen des                                                  Überempfindlichkeits  Anaphylaktoider
Immunsystems                                                      reaktionen            Schock, Anaphylaktoi
                                                                                        de Reaktion
Psychische Erkrankun                                              Angst                 
gen                                                                                     
Erkrankungen des      Parästhesie           Kopfschmerzen,        Krampfanfälle,        Bewusstlosigkeit,
Nervensystems                               Geschmacksstörungen   Schwindel,  Hypästhe  Bewusstseinsstörung
                                                                  sie,  Parosmie        
Augenerkrankungen                                                                       Konjunktivitis
Herzerkrankungen                            Schmerzen in der                            Herzstillstand,
                                            Brust                                       Tachykardie
Gefäßerkrankungen     Vasodilatation                              Hypertonie, Phlebiti  Kreislaufkollaps,
                                                                  s                     Hypotonie, Hitzewall
                                                                                        ung
Erkrankungen der                                                  Dyspnoe,  vermehrter  Atemstillstand, 
Atemwege, des                                                      Husten, Rhinitis     Bronchospasmus 
Brustraums und                                                                          Cyanose  Oropharynge
Mediastinums                                                                            ale Schwellung
Erkrankungen des                            Erbrechen, Übelkeit                         Abdominalschmerzen
Gastrointestinaltrak                                                                    
ts                                                                                      
Erkrankungen der                            Pruritus, Hautrötung  Urtikaria  Ekzem      Angioödem  Hyperhidr
Haut und des Unterha                                                                    osis  Erythem
utgewebes                                                                               
Allgemeine Erkrankun  Schmerzen             Asthenie, Rückenschm                        Wärmegefühl Gesichts
gen und Beschwerden                         erzen, Reaktionen                           ödem
am Verabreichungsort                        an der Injektionsste                        
                                            lle                                         
Untersuchungen                                                                          Anstieg des Plasmaei
                                                                                        sen- und Ferritinspi
                                                                                        egels Abnahme der
                                                                                        Faktor XI-Aktivität
                                                                                        Verlängerung der
                                                                                        aktivierten partiell
                                                                                        en Thromboplastinzei
                                                                                        t (aPTT)

 
 
Die Nebenwirkungen sind innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe nach abnehmendem Schweregrad geordnet.
Der am besten geeignete MedDRA-Begriff wird verwendet, um eine bestimmte Reaktion und ihre Synonyme und zugehörigen Zustände zu beschreiben.
 
In Zusammenhang mit einem Rückgang an Faktor XI-Aktivität (max. Rückgang des Mittelwertes um circa 15 %) kann es gelegentlich vier bis sechs Stunden nach dem Injektionszeitpunkt zu einer vorübergehenden und leichten Verlängerung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) kommen, der keinen relevanten Einfluss auf die Gesamtblutungszeit hat. Das Gerinnungssystem (Quick-Wert) bleibt unverändert.
 
Nach der Gabe von Ferucarbotran wurde bei gesunden Probanden ein dosisabhängiger Anstieg des Eisenspiegels im Plasma (Mittelwert und Median nach 2 bis 4 Stunden in 24 Stunden Nachbeobachtungszeit) und des Ferritinspiegels (zwischen 12 Stunden und 21 Tagen) beobachtet, während die Gesamteisenbindungskapazität unverändert blieb.
 
Wie auch bei anderen paramagnetischen Komplexen beobachtet, wurde in seltenen Fällen über Überempfindlichkeitsreaktionen und Anaphylaxie einschließlich Schock berichtet, die eine sofortige medizinische Intervention erforderlich machen können.
 
Verzögerte Hautreaktionen wurden selten berichtet (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
 
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
 

Überdosierung

Untersuchungen zur akuten Toxizität ergaben kein Risiko für eine akute Intoxikation nach der Gabe von Resotran. Das Präparat erwies sich bis zu einer Dosierung von 0,08 ml (entspr. 40 mikromol Fe) /kg Körpergewicht bei gesunden Probanden als sicher (das entspricht etwa dem Vierfachen der diagnostischen Dosis) (siehe Dosierung/Anwendung).
 

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code
V08 CB03
 
Wirkungsmechanismus
Siehe "Pharmakodynamik"
 
Pharmakodynamik
 
Resotran ist eine stabile wässrige Suspension von superparamagnetischen Eisenoxid-Nanopartikeln (superparamagnetic iron oxide; SPIO), die mit Carboxydextran beschichtet sind. Die Größe der beschichteten Eisenoxid-Partikel ist mit der von großen natürlich vorkommenden Proteinen vergleichbar.
Aufgrund der superparamagnetischen Eigenschaften des Eisenoxids verkürzt das Kontrastmittel vorwiegend die T2-Relaxationszeit und bewirkt eine Verzerrung des lokalen Magnetfeldes, wobei beide Mechanismen einen ausgeprägten Signalverlust in der Umgebung des Eisenoxids hervorrufen, insbesondere auf den T2- und T2*-gewichteten Bildern. Der T2*-Effekt ist besonders ausgeprägt nach der Phagozytose von Resotran durch Zellen des retikuloendothelialen Systems (RES) während der Akkumulationsphase.
Dadurch unterscheidet die SPIO-unterstützte MRT zwischen gutartigen und bösartigen Läsionen basierend auf ihrer zellulären Zusammensetzung und Funktion (RES-Zellen nur in normalem Lebergewebe und gutartigen Tumoren).
Außerdem kann die hohe T1-Relaxivität von Resotran für eine dynamische Bildgebung während der vaskulären Phase und für die Gefäßdarstellung mittels Magnet-Resonanz-Angiographie (MRA) genutzt werden.
Die physikalisch-chemischen Eigenschaften der gebrauchsfertigen Resotran-Suspension sind:

Osmolalität bei 37°C (mOsm/kg H2O)  314
Viskosität bei 37°C (mPa

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