Unerwünschte WirkungenDaten zu quadrivalentem Influvac Tetra sind für trivalenten Influvac relevant, da beide Impfstoffe mithilfe desselben Verfahrens hergestellt werden und sich ihre Zusammensetzungen teilweise überschneiden.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Sicherheitsdaten zur Anwendung von Influvac basieren auf Daten aus drei klinischen Studien unter Anwendung von trivalentem Influvac oder des quadrivalenten Influvac Tetra. In zwei klinischen Studien wurde gesunden Erwachsenen ab einem Alter von 18 Jahren und gesunden Kindern im Alter von 3 bis 17 Jahren der quadrivalente Influenza-Impfstoff Influvac Tetra oder trivalenter Influvac verabreicht.
In einer dritten Studie wurde die Sicherheit bei gesunden Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten untersucht, denen der quadrivalente Influenza-Impfstoff Influvac Tetra oder ein nicht gegen Influenza gerichteter Kontrollimpfstoff verabreicht wurde. In beiden an Kindern durchgeführten Studien erhielten Kinder im Alter von 6 Monaten bis 8 Jahren abhängig von ihren zuvor verabreichten Influenza-Impfstoffen eine oder zwei Dosen.
Die meisten Reaktionen traten in der Regel innerhalb der ersten 3 Tage nach der Impfung auf und klangen innerhalb von 1 bis 3 Tagen nach dem Auftreten spontan ab. Diese Reaktionen waren im Allgemeinen von leichter Intensität.
In allen Altersgruppen war die am häufigsten gemeldete lokale Nebenwirkung Schmerzen an der Impfstelle.
Die am häufigsten gemeldeten systemischen Nebenwirkungen bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 6 bis 17 Jahren waren Müdigkeit und Kopfschmerzen und bei Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren Benommenheit, Reizbarkeit und Appetitlosigkeit. Die am häufigsten gemeldeten systemischen Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 6 bis 35 Monaten waren Reizbarkeit/Aufgeregtheit.
Darüber hinaus haben die Daten aus klinischen Studien und der Erfahrung nach dem Inverkehrbringen im Allgemeinen gezeigt, dass das Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil von Influvac Tetra (quadrivalent) und Influvac (trivalent) vergleichbar ist.
Tabellarische Zusammenfassung der Nebenwirkungen
Die folgenden Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien oder im Rahmen der Erfahrung nach dem Inverkehrbringen mit Influvac und/oder dem quadrivalenten Influenza-Impfstoff Influvac Tetra mit den folgenden Häufigkeiten beobachtet.
Häufigkeit gemäss MedDRA-Konvention: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); nicht bekannt (Nebenwirkungen aufgrund von Spontanmeldungen, Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Erwachsene und ältere Patienten
MedDRA-Systemorgankl Sehr häufig ≥1/10 Häufig ≥1/100, <1/10 Gelegentlich ≥1/1000 Nicht bekannta
asse ,<1/100 (Häufigkeit auf
Grundlage der
verfügbaren Daten
nicht abschätzbar)
Erkrankungen des Vorübergehende
Blutes und des Thrombozytopenie,
Lymphsystems vorübergehende
Lymphadenopathie
Erkrankungen des Allergische Reaktion
Immunsystems en, die in seltenen
Fällen zu Schock
führen, Angioödem
Erkrankungen des Kopfschmerzenb Neuralgie, Parästhes
Nervensystems (12,4%) ie, Fieberkrämpfe,
neurologische
Erkrankungen wie
Enzephalomyelitis,
Neuritis und Guillai
n-Barré-Syndrom
Gefässerkrankungen Vaskulitis, in sehr
seltenen Fällen mit
vorübergehender
renalen Beteiligung
Erkrankungen der Schwitzen Allgemeine Hautreakt
Haut und des Unterha ionen einschliesslic
utgewebes h Pruritus, Urtikari
a oder unspezifische
r Hautausschlag
Skelettmuskulatur-, Myalgie, Arthralgie
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Allgemeine Erkrankun Müdigkeit (11,9%), Unwohlsein, Schüttel Fieber
gen und Beschwerden lokale Reaktion: frost, lokale
am Verabreichungsort Schmerzenb (24,9%) Reaktionen: Rötung,
Schwellung, Ekchymos
e, Induration
a Da diese Nebenwirk
ungen freiwillig
aus einer Bevölkerun
gsgruppe unbekannter
Grösse berichtet
wurden, ist es
nicht immer möglich,
die Häufigkeit
verlässlich abzuschä
tzen oder einen
Kausalzusammenhang
mit der Arzneimittel
anwendung herzustell
en. b Bei älteren
Erwachsenen (≥61
Jahre) als "häufig"
gemeldet.
Kinder und Jugendliche (6 Monate bis 17 Jahre)
MedDRA-Systemorgankl Sehr häufig ≥1/10 Häufig ≥1/100, <1/10 Gelegentlich ≥1/1000 Nicht bekannta
asse ,<1/100 (Häufigkeit auf
Grundlage der
verfügbaren Daten
nicht abschätzbar)
Erkrankungen des Vorübergehende
Blutes und des Thrombozytopenie,
Lymphsystems vorübergehende
Lymphadenopathie
Erkrankungen des Allergische Reaktion
Immunsystems en, die in seltenen
Fällen zu Schock
führen, Angioödem
Erkrankungen des Kopfschmerzen Neuralgie, Parästhes
Nervensystems (24,0%)c, Benommenhe ie, Fieberkrämpfe,
it, Schläfrigkeit neurologische
(17,5%)b Erkrankungen wie
Enzephalomyelitis,
Neuritis und Guillai
n-Barré-Syndrom
Gefässerkrankungen Vaskulitis, in sehr
seltenen Fällen mit
einer vorübergehende
rn renalen Beteiligu
ng
Erkrankungen der Schwitzen (12,4%)f Allgemeine Hautreakt
Haut und des Unterha ionen einschliesslic
utgewebes h Pruritus, Urtikari
a oder unspezifische
r Hautausschlag
Stoffwechsel- und Appetitlosigkeit
Ernährungsstörungen (19,3%)b
Erkrankungen des Gastrointestinale
Gastrointestinaltrak Symptome (14,8%)c,
ts Diarrhoe (19,8%)e,
Erbrechen (19,8%)e
Psychiatrische Reizbarkeit (30,2%)b
Erkrankungen
Skelettmuskulatur-, Myalgie (14,8%)c Arthralgiec
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Allgemeine Erkrankun Müdigkeit (23,6%)c, Schüttelfrostc,
gen und Beschwerden Fieber (19,3%)f, lokale Reaktion:
am Verabreichungsort Unwohlsein (14,8%)c, Ekchymose
lokale Reaktionen:
Schmerzen (59,0%),
Rötung (19,4%),
Schwellung (13,4%)d,
Induration (11,4%)d
a Da diese Nebenwirk
ungen freiwillig
aus einer Bevölkerun
gsgruppe unbekannter
Grösse berichtet
wurden, ist es
nicht immer möglich,
die Häufigkeit
verlässlich abzuschä
tzen oder einen
Kausalzusammenhang
mit der Arzneimittel
anwendung herzustell
en. b Bei Kindern
im Alter von 6
Monaten bis 5
Jahren gemeldet. c
Bei Kindern im
Alter von 6 bis 17
Jahren gemeldet. d
Bei Kindern im
Alter von 6 bis 35
Monaten als "häufig"
gemeldet. e Bei
Kindern im Alter
von 3 bis 5 Jahren
als "häufig" gemelde
t. f Bei Kindern im
Alter von 3 bis 17
Jahren als "häufig"
gemeldet.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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