Stand der InformationNovember 2025
Hinweise zur Vorbereitung und Anwendung der Fertigspritze bzw. der Injektionslösung in der Durchstechflasche
Anwendung der Fertigspritze:
Um die Fertigspritze vorzubereiten, befolgen Sie alle nachstehenden Schritte.
1. Wenn Sie zur Anwendung von Aflivis bereit sind, den
Karton öffnen und die sterilisierte Blisterpackung
entnehmen. Die Blisterpackung vorsichtig öffnen, um die
Sterilität des Inhalts zu gewährleisten. Lassen Sie die
Spritze in der sterilen Schale, bis Sie für das
Zusammensetzen bereit sind.
2. Die Spritze unter Anwendung von aseptischer Technik aus
der sterilisierten Blisterpackung entnehmen.
3. Um die Spritzenkappe zu entfernen, die Spritze in einer
Hand halten und mit der anderen Hand die Kappe mit
Daumen und Zeigefinger fassen. Bitte beachten: Die
Spritzenkappe abziehen (nicht abbrechen).
4. Den Kolben nicht zurückziehen, um die Sterilität des
Produkts nicht zu gefährden.
5. Unter Anwendung von aseptischer Technik eine 0,3 × 13
mm (30G x ½ Zoll) Injektionsnadel fest auf die
Luer-Lock Spitze der Spritze aufsetzen und zudrehen.
6. Die Spritze mit der Nadel nach oben zeigend auf
Luftblasen kontrollieren. Falls Bläschen sichtbar sind,
vorsichtig mit dem Finger auf die Spritze klopfen bis
die Bläschen nach oben steigen.
7. Die überschüssige Menge ist vor der Injektion zu
verwerfen. Um alle Bläschen zu entfernen und
überschüssiges Arzneimittel auszustossen, die
Kolbenstange langsam drücken, um den Rand des
kuppelförmigen Kolbens (nicht die Spitze des Kolbens)
an der Dosierungslinie auf der Spritze auszurichten
(entspricht 50 µl, das heisst 2 mg Aflibercept).
Hinweis: Die exakte Positionierung des Kolbens ist sehr
wichtig, weil eine inkorrekte Positionierung des
Kolbens zu einer Verabreichung einer höheren oder
geringeren als der empfohlenen Dosis führen kann.
8. Injizieren Sie vorsichtig und mit konstantem Druck.
Üben Sie keinen zusätzlichen Druck aus, sobald der
Kolben den Boden der Spritze erreicht. Eine eventuell
sichtbare Restlösung in der Spritze darf nicht
verabreicht werden.
9. Die Fertigspritze ist für den einmaligen Gebrauch
bestimmt. Nach der Injektion müssen nicht verwendete
Produktreste verworfen werden.
Anwendung der Durchstechflasche:
1. Die Plastikkappe entfernen und den äusseren Teil des
Gummistopfens der Durchstechflasche desinfizieren.
2. Die im Karton mitgelieferte 18G 5 μm Filternadel auf
eine sterile 1-ml Luer-Lock Spritze aufsetzen.
3. Die Filternadel durch die Mitte des
Durchstechflaschenstopfens drücken, bis die Nadel sich
vollständig in der Durchstechflasche befindet und die
Nadelspitze deren Boden berührt.
4. Unter Verwendung von aseptischer Technik den gesamten
Inhalt der Aflivis Durchstechflasche in die Spritze
aufziehen. Dabei wird die Durchstechflasche aufrecht
und leicht geneigt gehalten, um die vollständige
Entnahme zu erleichtern. Um das Einbringen von Luft zu
verhindern, ist sicherzustellen, dass die Schrägkante
der Filternadel unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
liegt. Während der Entnahme die Durchstechflasche
weiter neigen. Dabei darauf achten, dass die
Schrägkante der Filternadel unterhalb des
Flüssigkeitsspiegels bleibt.
5. Sicherstellen, dass die Kolbenstange während der
Entleerung der Durchstechflasche genügend zurückgezogen
ist, um die Filternadel vollständig zu entleeren. Nach
der Injektion müssen nicht verwendete Produktreste
verworfen werden.
6. Die Filternadel entfernen und korrekt entsorgen.
Anmerkung: Die Filternadel darf nicht für die
intravitreale Injektion verwendet werden.
7. Unter Verwendung von aseptischer Technik eine 0,3 × 13
mm (30G x ½ Zoll) Injektionsnadel fest auf die
Luer-Lock Spitze der Spritze aufsetzen und zudrehen.
8. Die Spritze mit der Nadel nach oben zeigend auf
Luftblasen kontrollieren. Falls Bläschen sichtbar sind,
vorsichtig mit dem Finger auf die Spritze klopfen bis
die Bläschen nach oben steigen.
9. Durch langsames Drücken des Kolbens alle Bläschen
entfernen und überschüssiges Arzneimittel ausstossen,
so dass der Rand des flachen Kolbens an der Linie
ausgerichtet wird, die 0,05 ml auf der Spritze markiert.
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