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Fachinformation zu Ezmekly®, Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen:Merck (Schweiz) AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Augentoxizität
Patienten sind anzuweisen, neu auftretende Sehstörungen zu melden. In klinischen Studien, in denen erwachsene Patienten Ezmekly erhielten, traten häufig Fälle von Netzhautvenenverschluss (RVO) und Abhebung des retinalen Pigmentepithels (RPED) auf (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
Bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist vor Einleitung der Behandlung, in regelmässigen Abständen während der Behandlung und immer dann, wenn der Patient neu auftretende oder sich verschlechternde Sehstörungen wie verschwommenes Sehen meldet, eine umfassende ophthalmologische Untersuchung erforderlich. Bei okulären unerwünschten Wirkungen ist die Mirdametinib-Therapie je nach Schweregrad der unerwünschten Wirkung zu unterbrechen und anschliessend die Dosis zu reduzieren oder die Behandlung dauerhaft abzusetzen. Wenn RVO diagnostiziert wird, ist die Behandlung mit Mirdametinib dauerhaft abzusetzen. Wenn symptomatische RPED diagnostiziert wird, ist die Behandlung mit Mirdametinib bis zum Abklingen zu unterbrechen und dann mit reduzierter Dosis wiederaufzunehmen. Bei Diagnose von RPED ohne verminderte Sehschärfe kann die Behandlung fortgesetzt werden, aber eine ophthalmologische Untersuchung ist alle 3 Wochen bis zum Abklingen durchzuführen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
Erniedrigte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF)
Eine asymptomatische Verringerung der LVEF um ≥10 % gegenüber dem Ausgangswert trat in der ReNeu-Studie bei 16 % der erwachsenen und 27 % der pädiatrischen Patienten auf. Alle Fälle von erniedrigter LVEF bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten in den klinischen Studien waren asymptomatisch (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
Patienten mit einer Vorgeschichte von beeinträchtigter LVEF oder einem Ausgangswert der Ejektionsfraktion unter der institutionellen unteren Normgrenze (LLN; lower limit of normal) waren nicht Bestandteil von Studien. Die LVEF ist vor Einleitung der Behandlung per Echokardiogramm zu beurteilen, um Ausgangswerte zu bestimmen, ausserdem alle 3 Monate während des ersten Jahres und anschliessend bei entsprechender klinischer Indikation. Vor Beginn der Behandlung muss die Ejektionsfraktion der Patienten über der institutionellen LLN liegen.
Optionen zum Management einer erniedrigten LVEF sind eine Dosisreduktion sowie das Aussetzen oder Absetzen der Behandlung (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
Hauttoxizität
Kutane unerwünschte Wirkungen einschliesslich Ausschlag (akneiforme Dermatitis oder nicht-akneiformer Ausschlag), Hauttrockenheit, Pruritus, Ekzem und Veränderungen der Haare traten in der ReNeu-Studie auf (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
Wenn Hautreaktionen auftreten, sollen Patienten sich an ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenden. Eine unterstützende Behandlung, z.B. Anwendung von Pflegecrèmes, ist bei den ersten Anzeichen einer Hauttoxizität einzuleiten. Je nach Schweregrad der unerwünschten Wirkung ist die Mirdametinib-Dosis zu reduzieren oder die Behandlung aus- oder abzusetzen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
Kanzerogenes Risiko
Ein potenzielles kanzerogenes Risiko beim Menschen kann im klinischen Expositionsbereich nicht ausgeschlossen werden (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ).
Gebärfähige Frauen / Empfängnisverhütung bei Frauen und Männern
Die Anwendung von Mirdametinib bei gebärfähigen Frauen, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen (siehe Rubriken "Interaktionen" und "Schwangerschaft, Stillzeit" ). Sowohl männliche Patienten als auch gebärfähige weibliche Patientinnen sind anzuweisen, zuverlässige Methoden der Empfängnisverhütung anzuwenden.
Hilfsstoffe mit bekannter Wirkung
Jede Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. das Arzneimittel ist nahezu "natriumfrei" .

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