Was ist Uro-Vaxom und wann wird es angewendet?Uro-Vaxom ist ein biologisches Arzneimittel und wird zur Anregung des Immunsystems angewendet, um die natürlichen Abwehrkräfte zu stärken. Uro-Vaxom kann wiederkehrenden Infektionen der Harnwege, insbesondere Blasenentzündungen, vorbeugen. Es kann auch zusammen mit anderen Medikamenten, die eventuell während der akuten Phase der Harnwegsinfektionen verschrieben werden, angewendet werden.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Was sollte dazu beachtet werden?Falls Ihnen Ihr Arzt gleichzeitig auch Antibiotika oder Mittel zur Desinfektion der Harnwege verschrieben hat, müssen Sie diese ebenfalls einnehmen.
Wann darf Uro-Vaxom nicht angewendet werden?Wenn Sie allergisch gegen lyophilisierte Bakterienlysate von Escherichia coli oder einen der Hilfsstoffe dieses Arzneimittels sind (siehe Abschnitt "Was ist in Uro-Vaxom enthalten?" ).
Darf Uro-Vaxom während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten.
Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft sollten Sie die Anwendung von Uro-Vaxom vermeiden (vor allem während des ersten Trimesters).
Stillzeit
Sie dürfen Uro-Vaxom während der Stillzeit nicht anwenden, ohne vorher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat zu fragen.
Wie verwenden Sie Uro-Vaxom?Präventive und/oder konsolidierende Behandlung
1 Kapsel täglich, vorzugsweise am Morgen auf nüchternen Magen einnehmen, während 3 aufeinander folgenden Monaten.
Behandlung von akuten Episoden: 1 Kapsel täglich, vorzugsweise am Morgen auf nüchternen Magen einnehmen, bis zum Verschwinden der Symptome, jedoch mindestens während 10 aufeinander folgenden Tagen.
Die Anwendung und Sicherheit von Uro-Vaxom bei Kindern unter 4 Jahren wurden bisher nicht geprüft.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Uro-Vaxom haben?Uro-Vaxom kann unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen:
Häufig (betrifft bis zu 1 von 10 Anwendern)
Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Magenunverträglichkeit
Gelegentlich (betrifft bis zu 1 von 100 Anwendern)
Allergische Reaktionen, Bauchschmerzen, Hautausschlag, Juckreiz, Fieber
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
Schwellung (Ödem) des Mundes, Schwellung der Knöchel, Füsse oder Finger, Haarausfall
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Lagerungshinweise
Bei Raumtemperatur (15–25 °C) in der Originalverpackung lagern. Uro-Vaxom ist an einem trockenen Ort ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Uro-Vaxom enthalten?Wirkstoffe
6 mg lyophilisierte Bakterienlysate von Escherichia coli.
Hilfsstoffe
Stärke (prägelatiniert), Magnesiumstearat, Propylgallat (E 310), Natriumglutamat, Mannitol.
Zusammensetzung der Kapselhülle: Gelatine, Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid rot (E 172), Titandioxid (E 171).
Jede Kapsel enthält 2.85 mg Natrium.
Wo erhalten Sie Uro-Vaxom? Welche Packungen sind erhältlich?In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Packungen mit 30 und 90 Kapseln.
Zulassungsnummer00598 (Swissmedic).
ZulassungsinhaberinOM Pharma SA, Rue du Bois-du-Lan 22, 1217 Meyrin, Schweiz.
Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft. |