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Patienteninformation zu Aspégic 500®: 
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Swissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Aspégic 500®

Was ist Aspégic 500 und wann wird es angewendet?

Aspégic 500 weist alle Eigenschaften der Acetylsalicylsäure auf. Es lindert Schmerzen und wirkt fiebersenkend.
Aspégic 500 wird für die kurzfristigen Behandlung mit einer maximalen Dauer von 3 Tagen bei leichten bis mässig starken, akuten Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen); für die symptomatische Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten angewendet. Anwendung für Kinder und Jugendliche nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl (siehe „Wann ist bei der Anwendung von Aspégic 500 Vorsicht geboten?“). Für die Behandlung von Kopfschmerzen.
Aspégic 500 lässt sich mit verschiedenen Flüssigkeiten wie Wasser, Schwarztee, Milch, Kräutertee, Fruchtsäften usw. mischen. Es hinterlässt keine Partikel weder in der Flasche noch im Mund.Aspégic 500 enthält kein Natrium und kann deshalb auch bei salzarmer Diät verabreicht werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Mittel gegen Fieber und Schmerzen sollte Aspégic 500 ohne ärztliche Verordnung nicht länger als drei Tage eingenommen werden.
Schmerzmittel sollten nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden. Wenden Sie sich bei hartnäckigen Schmerzen an Ihren Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
Die ärztlich empfohlene oder verordnete Dosierung darf nicht überschritten werden.
Es gilt ausserdem zu beachten, dass die fortgesetzte Einnahme von Schmerzmitteln zu Dauerkopfschmerz führen kann.
Eine dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere die Kombination mehrerer schmerzlindernder Substanzen, kann Störungen der Nierenfunktion bis hin zu Nierenversagen zur Folge haben.

Wann darf Aspégic 500 nicht angewendet werden?

Sie dürfen Aspégic 500 nicht einnehmen, wenn Sie:
·eine Überempfindlichkeit gegenüber Acetylsalicylsäure, Salicylaten, sonstigen nichtsteroidalen entzündungshemmenden (antirheumatischen) Mitteln und/oder schmerzlindernden und fiebersenkenden Mitteln oder gegenüber einem der Hilfsstoffe haben. Sichtbare Zeichen einer solchen Überempfindlichkeit sind: Asthma, Atemnot, Kreislaufstörungen, Schwellungen der Haut bzw. der Schleimhäute und Nesselfieber;
·Asthma in der Vorgeschichte haben, das durch die Einnahme von Salicylaten oder verwandten Wirkstoffen, insbesondere nichtsteroidalen Entzündungshemmern, ausgelöst wurde;an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden;
·unter Blutungen des Verdauungstrakts leiden;
·unter einer chronischen entzündlichen Darmerkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) leiden;
·an einer Störung des Gerinnungssystems leiden;
·oder an einer schweren Herzerkrankung leiden;
·gleichzeitig Methotrexat in einer Dosierung über 15 mg pro Woche einnehmen;
·gleichzeitig Acetazolamid einnehmen
·bei der Behandlung von postoperativen Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (oder Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine);
·an einer schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörung leiden;
·sich in einem Zustand befinden, der ein erhöhtes Risiko von Blutungen birgt (Regelblutungen, Verletzungen usw.);
·unter Mastozytose leiden (eine seltene Erkrankung durch abnormale Ansammlung oder abnormaler Vermehrung von bestimmten Zellen des Immunsystems (Mastzellen), kann die Einnahme von Aspégic 500 schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen (einschliesslich Herz-Kreislauf-Kollaps mit Hautrötung, Hypotonie, Tachykardie und Erbrechen).
·in der Schwangerschaft oder Stillzeit (siehe auch „Darf Aspégic 500 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?“).
·bei Kindern unter 12 Jahren.

Darf Aspégic 500 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Schwangerschaft
Die Einnahme von Aspégic 500 ist während der Schwangerschaft (erstes und zweites Schwangerschaftsdrittel) zu vermeiden, es sei denn, Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verordnet es Ihnen ausdrücklich. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Aspégic 500 nicht verabreicht werden.
Stillzeit
Aspégic 500 sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.

Wie verwenden Sie Aspégic 500?

Übliche Dosierung oder nach Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, über 40 kg: 1 bis 2 Beutel, höchstens 3 Mal pro Tag (möglichst nach den Mahlzeiten). Maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden: 6 Beutel Aspégic 500. Der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen muss mindestens 4 Stunden sein.
Nur zur Behandlung von Kopfschmerzen: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren und über 40 kg: Einheitsdosis von 2 Beuteln. Diese Dosis darf alle 4 bis 8 Stunden wiederholt werden, falls die Kopfschmerzen anhalten.
Ältere Menschen dürfen eine Dosis von 4 Beuteln pro Tag nicht überschreiten.
Das Pulver in ein Glas geben. Wasser oder eine andere Flüssigkeit hinzugeben (siehe. ersten Abschnitt); vor dem Trinken einige Sekunden lang umrühren.
Zur Behandlung von Kindern von 3 bis 12 Jahren ist Aspégic Mite besser geeignet.
Für Kleinkinder steht Aspégic 100 zur Verfügung.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Aspégic 500 haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Aspégic 500 auftreten:
Es kann zu einer verlängerten Blutungszeit kommen; es können Verdauungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie ein Anschwellen der Haut oder der Schleimhäute, Nesselfieber, Hautrötungen und –ausschläge, Asthma, Atemnot sowie Entzündungen Geschwüre der Magen-Darm-Schleimhaut und Magenblutungen auftreten. Sehr selten, können Durchbrüche (Magen oder Darmdurchbruch) auftreten. Sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. Es wurden zudem sehr seltene Fälle akuter Pankreatitis, die sich durch sehr starke Bauchschmerzen äusserte, berichtet.
Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion ist das Medikament abzusetzen und der Arzt zu benachrichtigen.
Falls während der Behandlung schwarzer Stuhl oder Bluterbrechen auftreten, ist die Behandlung abzubrechen und auf der Stelle der Arzt zu benachrichtigen.
In seltenen Fällen wurden Schwindel, Kopfschmerz, Sehstörungen und Verwirrung festgestellt; dies ist meist ein Anzeichen für eine Überdosierung. In Einzelfällen kann Aspegic 500 auch zu schweren Funktionsstörungen des Herzens führen.
Es gilt allgemein zu beachten, dass die Einnahme von Schmerzmitteln – und insbesondere einer Kombination von mehreren Wirkstoffen – über einen längeren Zeitraum zu einer dauerhaften Schädigung der Nieren mit dem Risiko von Nierenversagen führen kann.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Im Falle einer versehentlichen Überdosierung muss eine spezielle Behandlung im Spital eingeleitet werden.
Die ersten Anzeichen einer Überdosierung sind: Gehörstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Temperaturanstieg, tiefes Atmen, begleitet von Schweissausbrüchen.
Eine Vergiftung kann bei älteren Patienten sowie insbesondere bei kleinen Kindern tödlich sein.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Präparat bei Raumtemperatur (15-25°C) an einem trockenen Ort, in der Originalverpackung und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Wo erhalten Sie Aspégic 500? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken oder Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 20 Beutel.

Zulassungsnummer

38133 (Swissmedic)

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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