Wann ist bei der Einnahme von Malarone/Malarone Junior Vorsicht geboten?Malarone/Malarone Junior kann in sehr seltenen Fällen schwere Hautreaktionen verursachen, welche lebensbedrohlich oder tödlich sein können. Deshalb müssen Sie während der Einnahme von Malarone/Malarone Junior auf mögliche Symptome solcher Hautreaktionen achten. Mögliche Symptome sind: Hautausschläge, die sich über den ganzen Körper ausbreiten können, möglicherweise mit Blasenbildung oder Hautablösungen, insbesondere um die Lippen, Augen, den Mund, die Nase und die Genitalien. Diese können begleitet sein von grippeähnlichen Symptomen, Übelkeit, Erbrechen, Gelbsucht, Schwellungen im Gesicht oder geschwollenen Lymphknoten. Wenn bei Ihnen solche Symptome auftreten, brechen Sie die Einnahme von Malarone/Malarone Junior sofort ab und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Malarone/Malarone Junior haben?" ).
Wenn bei Ihnen während der Anwendung von Malarone/Malarone Junior oder anderen Arzneimitteln, die die Wirkstoffe Atovaquon und Proguanilhydrochlorid enthalten, jemals eine schwerwiegende Hautreaktion aufgetreten ist, dürfen Sie nie wieder Atovaquon-Proguanilhydrochlorid-haltige Arzneimittel einnehmen.
Bei starkem Durchfall oder Erbrechen ist es möglich, dass die Wirksamkeit des Arzneimittels vermindert ist. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an Durchfall und/oder Erbrechen leiden, oder wenn während der Einnahme plötzlich Durchfall und/oder Erbrechen auftritt.
Malarone/Malarone Junior sollte nicht gleichzeitig mit Präparaten eingenommen werden, die Rifampicin, Rifabutin, Tetrazyklin oder Metoclopramid enthalten, da diese Kombinationen zu einer verminderten Wirkung von Malarone/Malarone Junior führen.
Aus demselben Grund sollte auf die gleichzeitige Einnahme von Paracetamol, Benzodiazepinen (Schlafmittel), Opiaten, einigen Antibiotika (Cephalosporine), Aciclovir und Indinavir (Mittel gegen Viren) oder Abführmitteln verzichtet werden.
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen (z.B. Übelkeit) ist, zumindest zu Beginn der Therapie, bei Teilnahme am Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
Malarone und Malarone Junior enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten, insbesondere einer Nierenfunktionsstörung, leiden,
-Allergien haben,
-Warfarin oder andere Antikoagulantien (Blutverdünner, z.B. Phenprocoumon, Acenocoumarol) einnehmen oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
Darf Malarone/Malarone Junior während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?Da es noch keine Berichte über die Wirkung von Malarone/Malarone Junior während der Schwangerschaft gibt, sollten Sie Malarone/Malarone Junior nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten.
Da die in Malarone/Malarone Junior enthaltenen Substanzen in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden werden, sollte während der Einnahme von Malarone/Malarone Junior nicht gestillt werden.
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